Georg Loibl wurde am 07.01.1887 geboren, stammte aus Lohe und war der Sohn eines Landwirts. Als Kanonier kämpfte er in der 1. Batterie des 3. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 19.12.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei Gefechten am rechten Oberschenkel schwer verwundet. An dieser Verwundung verstarb er.
Begraben wurde Georg Loibl auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 1 Grab 759.
Johann Stuber wurde am 18.05.1885 geboren, stammte aus Irlsbrunn und war Bauerssohn. Irlsbrunn ist heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Postau.
Im Ersten Weltkrieg diente Johann Brunner als Kanonier in der 6. Batterie des 5. bayerischen Feld-Artillerie-Regiment. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Militär-Verdienstkreuzes 3. Klasse.
Am 04.11.1918 wurde er beim Einsatz in der Leichten Munitionskolonnne 119 durch einen Artillerietreffer an der Straße Brandoville – Soupir getötet. Zunächst wurde er auf einem Militärfriedhof in Juvigny bestattet, später jedoch auf den Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in ein Massengrab umgebettet.
Andreas Kössel wurde am 24.01.1894 als Sohn eines Schmiedemeisters in Pröbsten (seit 1979 Eisenberg genannt) geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Kanonier im bayerischen 4. Feld-Artillerie-Regiment, 3. Bataillon und wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz Mit Krone und Schwertern ausgezeichnet.
Er fiel am 12.06.1916 durch einen Granatschuss im Kampf um Verdun.
Andreas Kössel ruht heute auf der Kriegsgräberstätte Azannes I, Block 1, Grab 169.
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Mathias Säuberlich wurde am 05.10.1891 in Türkheim geboren. Er diente als Kanonier in der 6. Batterie des 9. Feld-Artillerie-Regiments und war Inhaber des Eisernen Kreuzes. Er war bereits zum Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse vorgeschlagen, als er am 27.11.1917 vor Verdun für sein Vaterland fiel.
Mathias Säuberlich ruht auf der Kriegsgräberstätte in Consenvoye, Block 2, Grab 4077