Sonderbeitrag: Max Ittmann von der türkischen Militärmission in Syrien

Ein bemerkenswerter Fall ist mir bei meinen Recherchen zu Gefallenendenkmälern in meiner Umgebung aufgefallen. Auf dem Gefallenendenkmal in der hessischen Kleinstadt Hungen stieß den Fall des Max Ittmann.

Der Soldat Max Ittmann wurde am 12.05.1890 in der hessischen Stadt Hungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Major in der türkische Militärmission. Am 10.10.1918 verstarb er im Alter von 28 Jahren in Syrien an einer Krankheit.

Man begrub Max Ittmann auf dem Soldatenfriedhof Aleppo/Syrien.

Die Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges der hessischen Stadt Hungen
Der Eintrag für Max Ittmann auf dem Gefallenendenkmal von Hungen

Die Gefallenen vom Kloster Arnsburg – Teil 1: Adolf Ebersohn

Auf dem Soldatenfriedhof im ehemaligen Kreuzgang des Kloster Arnsburg liegen auch einige Gefallene des Ersten Weltkriegs. Diese werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Der Soldat Adolf Ebersohn wurde am 14.02.1886 in der hessischen Stadt Hungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.11.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung in Nordfrankreich im Alter von 32 Jahren in seiner Heimatstadt Hungen.

Man begrub Adolf Ebersohn auf dem Soldatenfriedhof Lich-Arnsburg in Grab 22.

In seiner Heimatstadt Hungen gedenkt man Adolf Ebersohn noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/hungen_lk-giessen_wk1_hs.html

Der Grabstein von Adolf Ebersohn
Das Grab von Adolf Ebersohn