Der Verwaltungs-Kandidat August Rebholz wurde am 03.01.1894 in Ennetach in Baden-Württemberg geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Mengen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 124. württembergischen Infanterie-Regiments als Offiziers-Aspirant. Am 17.08.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.
Über das Grab von August Rebholz ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.
Sterbebild von August RebholzRückseite des Sterbebildes von August Rebholz
Der Fernsprecher Jakob Heinrich stammte aus Kurf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Endorf, und war Monteur in Jettingen in Baden Württemberg. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont.
Offiziell ist für Jakob Heinrich keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch aufgrund der recherchierten Schicksale seiner Kameraden aus der selben Kompanie davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich beziehe mich dabei auf folgende seiner Kameraden:
Infanterist Joseph Sing, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Infanterist Joseph Satzger, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Jakob HeinrichRückseite des Sterbebildes von Jakob Heinrich
Der theoretische Weg von Jakob Heinrich von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Obergefreite Otto Wahl wurde am 02.01.1925 in Birenbach in Baden-Württemberg geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er im 4. Grenadier-Regiment 1119 (553. Volksgrenadierdivision). Am 26.09.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren in Jeandelaincourt, in Lothringen (Frankreich).
Man begrub Otto Wahl auf dem Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 40, Reihe 3, Grab 85.
Der Landsturmmann Bernhard Götz wurde am 05.06.1881 im baden-württembergischen Klepsau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 169. Infanterie-Regiment. Zuletzt war er der Genesenden-Kompanie des Ersatz-Bataillons zugewiesen. Am 15.10.1918 verstarb er im Alter von 37 Jahren im Seminar-Lazarett Lahr.
Eine Grablage ist für Bernhard Götz nicht bekannt.
Sterbebild von Bernhard GötzRückseite des Sterbebildes von Bernhard Götz
Der Musketier und Landwehrmann Thomas Weiß wurde am 22.07.1888 in Offenau in Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 12.02.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren im Elsass während der Kämpfe im Elsass bei Carspach durch Granatvolltreffer. Begraben wurde Thomas Weiß zunächst in Altkirch, wurde später aber umgebettet auf den Soldatenfriedhof Cernay im Block 5, Grab 314.