Der Kleinbauer Felix Huber wurde am 19.05.1875 in Langenstegham geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 15.12.1916 fiel er im Alter von 41 Jahren bei Verdun gegen Ende der grauenhaften Schlacht um Verdun.
Der Infanterist Andreas Vogg wurde am 19.02.1897 in Tronetshofen als Sohn eines Schmieds geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.12.1917 fiel er durch schwere Verwundung in Frankreich während des Stellungskrieges im Chaume-Wald bei Verdun.
Das Grab von Andreas Vogg befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Mangiennes in Block 5, Grab 196.
Sterbebild von Andreas VoggRückseite des Sterbebildes von Andreas Vogg
Der theoretische Weg von Andreas Vogg von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Müllerssohn Johann Prechtl wurde am 07.12.1897 in Heroldsmühle geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Vilseck. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 32. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.08.1917 wurde er im Alter von 19 Jahren an der berühmt-berüchtigten Höhe 304 bei Bethincourt in der Nähe von Verdun durch ein Artilleriegeschoss getötet.
Johann Prechtl wurde auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Johann PrechtlRückseite des Sterbebildes von Johann Prechtl
Der theoretische Weg von Johann Prechtl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Ludwig Kiechle wurde am 02.07.1890 in Götzen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Betzigau, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 28.06.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Thiaumont während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Ludwig Kiechle auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig KiechleRückseite des Sterbebildes von Ludwig Kiechle
Der theoretische Weg von Ludwig Kiechle von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Infanterist Franz Ruderer stammte aus Innenried (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Zwiesel, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel am 06.05.1915 im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Saint-Mihiel.
Franz Ruderer wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 17 begraben.
Johann Wurm stammte aus Rehberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grainet, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Bayerischen Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 19.08.1917 wurde er bei Kämpfen im Argonnenwald in der Nähe von Montigny bei Verdun schwer verwundet und starb am 01.09.1917 im Alter von 21 Jahren im Lazarett in Bunzancy.
Man begrub den Leichnam von Johann Wurm auf dem Soldatenfriedhof Buzancy in Block 6, Grab 99.
Der Bauerssohn Lorenz Riermaier (eigentlich Riermeier) stammte aus Hirla, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Seit Anfang September 1916 wird er vor Verdun im Chapitre Wald vermisst. Er wurde wahrscheinlich 23 Jahre alt und später für tot erklärt. Eine offizielle Grablage ist noch immer nicht bekannt.
Wenn Lorenz Riermaiers Gebeine später geborgen wurden, dann dürfte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein, wie seine zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments:
Leutnant Alfred Pilzweger, geboren am 17.12.1894 in München, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Friedrich Wagner, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Alfred Bauersachs, gefallen am 05.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Joseph Haopp, gefallen am 06.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Sterbebild von Lorenz RiermaierRückseite des Sterbebildes von Lorenz Riermaier
Der theoretische Weg von Lorenz Riermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Restaurateur Anton Greimel stammte aus Poing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 29.02.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren bei Verdun nach 19 Monaten Kriegsdienst an den Strapazen des Krieges.
Man begrub Anton Greimels Leiche auf dem Soldatenfriedhof Harville in Grab 289.
Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.
Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Franz Xaver SedlbauerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer
Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kleinbauer (Gütler) Melchior Berger wurde am 05. 07.1886 geboren und stammte aus Dorfen. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.05.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren durch Granatschuss bei den Gefechten bei Saint Mihiel.
Man begrub Melchior Berger auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 156.