Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.888: Josef Süß

Der Soldat Josef Süß wurde am 13.02.1897 in Hausham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. in dem auch der spätere Diktator Adolf Hitler diente. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 05.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht an der Somme bei den heftigen Kämpfen bei Vimy in der Nähe der Ortschaft Le Barque.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Süß berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Die Divisions- und Brigadebefehle, welche die Wegnahme des Engländernestes forderten und zu einer Ehrensache des Regiments machten, wurden immer dringender. So sollte der Angriff, unterstützt durch vier Kompanien des Reserve-Infanterie-Regiments 20, am 5. Oktober in aller Frühe wiederholt werden. Der Kommandeur des I. Bataillons beauftragte die Leutnants der Reserve Arnold und Angerer mit den vorbereitenden Erkundungen und der Durchführung. Am 4. Oktober abends meldeten jedoch beide Offiziere, dass die für die Angriffstruppe bestimmten Verstärkungen und Handgranaten nicht eingetroffen seien, sie hielten die Ausführung für verfrüht und bäten um 24 Stunden Verschiebung. Der Angriff wurde denn auch, trotzdem die höheren Stellen auf der Durchführung bestanden, nicht unternommen. Ein Hauptgrund war, dass die eigene Artillerie ständig zu kurz schoss und dadurch die Vorbereitungen lähmte. Drei Mann der Handgranatentrupps der rechten Angriffstruppe wurden durch eigene Artillerie verwundet, was um so schmerzlicher war, als die Zahl der tüchtigen Handgranatenwerfer durch die bisherigen Verluste schon stark vermindert war. Auch gelang es nicht, die handgranaten rechtzeitig nach vorne zu bringen, da die Trägertrupps beim Vormarsch durch feindliches Feuer zersprengt wurden.“

Offiziell ist für Josef Süß keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem nahe gelegenen Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Ludwig Brunnhuber, gefallen am 12.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Willi Laue, gefallen am 08.10.1916 bei Le Barque, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Georg Guggenbichler, gefallen am 12.10.1916 bei Le Barque, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Süß
Rückseite des Sterbebildes von Josef Süß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.709: Georg Setzmüller

Der Soldat Georg Setzmüller stammte aus Agatharied, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hausham, und war Polizeisoldat. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Landwehr in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.12.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Neuville-St.Vaast (Arras).

Die Grablage von Georg Setzmüller ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem nahegelegenen Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Georg Setzmüller
Rückseite des Sterbebildes von Georg Setzmüller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.419: Franz Xaver Stögmeier

Der Soldat Franz Xaver Stögmeier stammte aus der bayerischen Gemeinde Hausham. Er war von Beruf Bergmann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist und Infanterist in der 6. Kompanie des 159. preußischen Infanterie-Regiments. Am 02.08.1916 fiel er am Pfefferrücken während der Stellungskämpfe bei Verdun im Alter von 27 Jahren nach zwei Jahren Kriegsdienst.

Die Lage des Grabes von Franz Xaver Stögmeier ist unbekannt.

Sterbebild von Franz Xaver Stögmeier
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Stögmeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.019: Max Miller

Der Soldat Max Miller stammte aus Hausham und diente als Unteroffizier in der 8. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments. Am 05.10.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren im Lazarett Düsseldorf infolge einer Krankheit. Sein Bataillon stand zu diesem Zeitpunkt mitten in der Schlacht an der Somme.

Man begrub Max Miller auf dem militärischen Teil des Friedhofs Düsseldorf-Nord in Feld 118, Grab 469.

Sterbebild von Max Miller
Rückseite des Sterbebildes von Max Miller

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 801: Wolfgang Emanuel Windisch

Der Obergefreite Wolfgang Emanuel Windisch wurde am 01.04.1920 im oberbayerischen Hausham geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 11.03.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Abinskaja südwestlich von Krasnodar (Kubangebiet).

Man begrub Wolfgang Emanuel Windisch auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in einem Massengrab.

Sterbebild von Wolfgang Emanuel Windisch
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Emanuel Windisch

Der tehoretische Weg von Wolfgang Emanuel Windisch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: