Der Landwirt Josef Kneidl wurde am 13.04.1875 in Kastl in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann im 7. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 20.02.1918 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Ley in Lothringen.
Man begrub Josef Kneidl auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 9, Grab 243.
Sterbebild von Josef KneidlRückseite des Sterbebildes von Josef Kneidl
Der theoretische Weg von Josef Kneidl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Lorenz Riermaier (eigentlich Riermeier) stammte aus Hirla, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Seit Anfang September 1916 wird er vor Verdun im Chapitre Wald vermisst. Er wurde wahrscheinlich 23 Jahre alt und später für tot erklärt. Eine offizielle Grablage ist noch immer nicht bekannt.
Wenn Lorenz Riermaiers Gebeine später geborgen wurden, dann dürfte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein, wie seine zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments:
Leutnant Alfred Pilzweger, geboren am 17.12.1894 in München, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Friedrich Wagner, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Alfred Bauersachs, gefallen am 05.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Joseph Haopp, gefallen am 06.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Sterbebild von Lorenz RiermaierRückseite des Sterbebildes von Lorenz Riermaier
Der theoretische Weg von Lorenz Riermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Restaurateur Anton Greimel stammte aus Poing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 29.02.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren bei Verdun nach 19 Monaten Kriegsdienst an den Strapazen des Krieges.
Man begrub Anton Greimels Leiche auf dem Soldatenfriedhof Harville in Grab 289.
Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.
Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Franz Xaver SedlbauerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer
Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Korbinian Staffler stammte aus Finsing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1916 fiel er im Alter von 21 durch schwere Verwundung bei den Kämpfen um Saint-Mihiel in Frankreich (Lothringen).
Die Lage des Grabes von Korbinian Straßer ist heute unbekannt. Ich konnte keinerlei Informationen erlangen, wo es auch nur zu vermuten sei.
Sterbebild von Korbinian StrafferRückseite des Sterbebildes von Korbinian Straffer
In den Sommerferien war ich an der Spicherer Höhen, wo am 06.08.1870 eine Schlacht des deutsch-französischen Krieges 1870/71 stattfand. Dort fand ich auch das folgende Grabdenkmal am Waldrand:
Sergeant A. J. H. Junker, Hauptmann Franz Mudrack, Füsilier H. vom Ende von der 7. Comp. des Niederrheinischen Füsilier-Regiments No. 39
Hier liegen Hauptmann Franz Mudrack aus Berlin – Prenzlau, Sergant Albert Johann Heinrich Junker aus Anklam (Stettin) und der Füssilier Heinrich vom Ende aus Mühlheim an der Ruhr begraben. Mudrack wurde durch einen Schuss durch die Brust getötet und in den Oberschenkel, Junker starb durch einen Kopfschuss und vom Ende erlitt einen Brustschuss. Sie wurden an ihrem Todesort begraben und dort wurde auch dieses Grabdenkmal errichtet.
Der Soldat Frédéric Chevillon (vollständiger Name: Frédéric Désiré Antonin Joseph Chevillon) wurde am 12.06.18.79 in Marseille geboren. 1910 wurde er Bürgermeister von Allauch. Zusätzlich war er Beamter des französischen Marineministeriums. Ab 1912 war er Abgeordneter in der französischen Abgeordnetenkammer und gehörte der Fraktion der Radikalsozialisten an.
Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst als einfacher Soldat im 44. französischen Territorial-Infanterieregiment. Nach einem Monat wird er zum Sergeant (Unteroffizier) befördert, später zum Leutnant. Er kämpfte anschließend im 132. französischen Infanterie-Regiment aus Reims.
Er war als Ritter der Ehrenlegion und mit dem Kriegskreuz 1914 – 1918 ausgezeichnet worden.Am 21.02.1915 fiel er bei Éparges.
Gedenktafel an Frédéric ChevillonDenkmal u. a. für Frédéric ChevillonHier irgendwo liegen die Gebeine von Frédéric ChevillonBlick vom Grabhügel von Frédéric Chevillon
Der Landwirt Josef Humpel stammte aus Schillwitzhausen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 07.04.1916 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Avocourt in Frankreich während der Kämpfe um Verdun und die Höhe 304.
Man begrub Josef Humpel auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Der Soldat Urban Berktold wurde 1897 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 8. bayerischen Reserve Feld-Artillerie-Regiments. Am 02.10.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Villers devant Dun durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Urban Berktold auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Max Hofer stammte aus Thanham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Brigade-Ersatzbataillons Nr. 2 als Reservist. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei La Planchette (Schreibfehler auf Sterbebild).
Man begrub Max Hofer auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 40.
Sterbebild von Max HoferRückseite des Sterbebildes von Max Hofer
Der theoretische Weg von Max Hofer von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: