Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.806: Karl Dempfle

Der Soldat Karl Dempfle wurde am 18.11.1874 in der bayerischen Gemeinde Rott am Inn geboren und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann und Unteroffizier in der 2. Batterie des 11. bayerischen Fußartillerie-Bataillons. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Chaumont bei den Kämpfen an der Aisne in Frankreich.

Man begrub Karl Dempfle auf dem Soldatenfriedhof Laon-„Bousson“ in Block 8, Grab 128.

Sterbebild von Karl Dempfle
Rückseite des Sterbebildes von Karl Dempfle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.284: Friedrich Wilhelm Pickard

Der Soldat Friedrich Wilhelm Pickard wurde am 07.04.1893 geboren und stammte aus Herkingrade, heute ein Ortsteil der Stadt Radevormwald im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve  in der 2. Batterie des 2. preußischen Feldartillerie-Regiment Nr. 185. Am 16.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren nördlich Manancourt in der Nähe von Saint-Quentin.

Man begrub Friedrich Wilhelm Pickard auf dem Soldatenfriedhof Saint-Quentin. Dort dürften seine Gebeine auch heute noch ruhen, auch wenn sie dort nicht registriert sind. Während des Krieges wurde der Soldatenfriedhof St. Quentin massiv durch Granaten und andere Geschosse immer wieder beschossen, wodurch Grabanlagen zerstört wurde. Am Ende der Kampfhandlungen war nicht mehr festzustellen, welcher Gefallene an welcher Stelle begraben wurde und welche Gefallene überhaupt begraben wurden. Gräber wurden durch explodierende Geschosse mehrfach „umgegraben“ und Leichenteile wurden auseinandergerissen und vermischt. Die sterblichen Überreste von Friedrich Wilhelm Pickard dürften wahrscheinlich anonym in einem Massengrab liegen.

Seine Heimatgemeinde Radevormwald gedenkt Friedrich Wilhelm Pickard noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/radevormwald,_oberbergischer-krs_nrw.html

Sterbebild von Friedrich Wilhelm Pickard
Foto von Friedrich Wilhelm Pickard

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.757: Franz Rannertshauser

Der Soldat Franz Rannertshauser stammte aus Weikenhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltzkrieg diente er im 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 18.07.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren in Sanvigny-Reuilly.

Man begrub Franz Rannertshauser auf dem Soldatenfriedhof Belleau in Block 2, Grab 540.

Den Bruder von Franz Rannertshauser, Josef, stelle ich morgen vor.

Sterbebild von Franz und Josef Rannertshauser
Rückseite des Sterbebildes von Franz und Josef Rannertshauser