Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.156: Simon Kreuzer

Der Landwirt Simon Kreutzer wurde am 31.12.1872 in Apfeltrang in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruderatshofen.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 14. Landsturm-Infanterie-Bataillons (Mindelheim). Am 15.10.1914 fiel er im Alter von 41 Jahren bei Ekirch (französisch: Échéry) im Elsass durch eine Granate, heute ein Ortsteil von Sainte-Marie-aux-Mines.

Offiziell ist für Simon Kreuzer keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen seine kameraden aus dem 14. Landsturm-Infanterie-Bataillon, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Landsturmmann Anton Fischer, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19;
  2. Landsturmmann Johann Jungk, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19.
Sterbebild von Simon Kreuzer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Kreuzer

Der theoretische Weg von Simon Kreuzer von seinem Geburtsort über seinen sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 577: Jakob Barnsteiner

Der Infanterist Jakob Barnsteiner wurde am 31.03.1883 in Ruderatshofen, einer Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu,  geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rosieres in der Nähe von Gerbéviller.

Man setzte die Gebeine von Jakob Barnsteiner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller  in einem Massengrab bei.

Die Gemeinde Ruderatshofen gedenkt noch heute Jakob Barnsteiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ruderatshofen_1805-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Jakob Barnsteiner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: