Der Reservist Michael Lorenz stammte aus der Stadt Nabburg in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.02.1915 verstarb er im Alter von 26 Jahren in Lille, nachdem er zuvor leicht verwundet worden war. Es könnte sein, dass er an Tetanus gestorben ist. Diese Erkrankung war ein Fluch im Ersten Weltkrieg, denn ohne Impfschutz, den es damals noch nicht gab, starben sehr viele Soldaten daran, selbst wenn sie nur leicht verwundet worden waren einen elenden Tod.
Man begrub Michael Lorenz auf dem Soldatenfriedhof Viéville-sous-les-Côtes in Block 1, Grab 132.
Sterbebild von Michael LorenzRückseite des Sterbebildes von Michael Lorenz
Der Soldat Max Reischl stammte aus Schmidham, Heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunstein, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.02.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren auf einer Höhe bei Combres (Schreibfehler auf Sterbebild).
Offiziell ist für Max Reischl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er auf dem Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Alois Kreidler, gefallen am 17.02.1915 bei Combres, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Leutnant Joseph Pfistermeister, gefallen am 17.02.1915 bei Combres, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Leutnant Johann Keßler, gefallen am 17.02.1915 bei Combres, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Hugo Bergmann, gefallen am 18.02.1915 bei Combres, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Infanterist Georg Mayr, gefallen am 17.02.1915 bei Combres, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Max ReischlRückseite des Sterbebildes von Max Reischl
Der Reservist Matthias Eder stammte aus Hagrain, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rottach-Egern, und kämpfte in der 5. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Combres durch Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Matthias Eger ist heute unbekannt. Ich gehe davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Troyon begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant Harry Cadenbach, gefallen am 17.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Leutnant Alois Weigand, gefallen am 17.02.1915 bei Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Leutnant Theodor Thurn, gefallen am 18.02.1915 bei Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Unteroffizier Franz Knoll, gefallen am 18.02.1915 bei Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Matthias EderRückseite des Sterbebildes von Matthias Eder
Der Reservist August Hansch wurde am 17.02.1890 in Weyarn in Bayern geboren und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Kämpfe um die Combres-Höhen zwischen Saint Mihiel und Verdun in Nordfrankreich.
Man begrub August Hansch auf den Soldatenfriehdof Troyon in einem Massengrab.
Der Soldat Martin Wagner stammte aus Dürnhart, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rain, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.09.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren nach 25 Monate Kriegsdienst während der Schlacht um Verdun bei der Erstürmung der französischen Stellungen beiderseits der Souville-Schlucht.
Man begrub Martin Wagner auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin WagnerRückseite des Sterbebildes von Martin Wagner
Der Gefreite Franz Xaver Grotz wurde am 05.12.1892 in Görisried in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.05.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Kämpfe an der Ancre, Somme und Avre.
Die Grablage von Franz Xaver Grotz ist nicht bekannt.
Johann Keller wurde am 13.12.1890 in Bichels als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen um Verdun bei Les Eparges.
Offiziell ist für Johann Keller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Gefreiter Georg Mader, gefallen am 05.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 6, Grab 40;
Reservist Karl Nittel, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Reservist Fabian Stegmeier, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Infanterist Heinrich Kraus, gefallen am 08.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann KellerRückseite des Sterbebildes von Johann Keller
Der theoretische Weg von Johann Keller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Lorenz Riermaier (eigentlich Riermeier) stammte aus Hirla, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Seit Anfang September 1916 wird er vor Verdun im Chapitre Wald vermisst. Er wurde wahrscheinlich 23 Jahre alt und später für tot erklärt. Eine offizielle Grablage ist noch immer nicht bekannt.
Wenn Lorenz Riermaiers Gebeine später geborgen wurden, dann dürfte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein, wie seine zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments:
Leutnant Alfred Pilzweger, geboren am 17.12.1894 in München, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Friedrich Wagner, gefallen am 06.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Alfred Bauersachs, gefallen am 05.09.1916 im Chapitre Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Joseph Haopp, gefallen am 06.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Sterbebild von Lorenz RiermaierRückseite des Sterbebildes von Lorenz Riermaier
Der theoretische Weg von Lorenz Riermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Joseph Irlbacher wurde am 12.02.1890 in Stangern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schnaitsee. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Lamorville.
Man begrub Joseph Irlbacher auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 5, Grab 133.
Sterbebild von Joseph IrlbacherRückseite des Sterbebildes von Joseph Irlbacher
Der theoretische Weg von Joseph Irlbacher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Joseph Hartmann wurde am 23.02.1892 in der bayerischen Gemeinde Seeg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments (Verlustliste: 4. Kompanie des Brigade-Ersatz-Bataillons 8). Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Laveline.
Man begrub Joseph Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.