Georg Loidl war ein Bahnarbeiter aus Garst* in Oberbayern. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Infanterist beim 8. Infanterie-Regiment in der 11. Kompanie. Am 12.05.1915 fiel Georg Loidl im Alter von 23 Jahren bei Soyecourt an der Somme in Nordfrankreich.
Begraben wurde Georg Loidl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg LoidlRückseite des Sterbebildes von Georg Loidl
Anmerkung: Ich konnte trotz intensiver Recherchen nicht feststellen, wo dieser Ort lag bzw. liegt.
Franz Schubeck stammte aus Litzelwalchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Nußdorf in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist beim 8. Reserve-Infanterie-Regiment in der 7. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von nur 21 Jahren bei Peronne an der Somme. Er wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Franz SchuhbeckRückseite des Sterbebildes von Franz Schubeck
Martin Kaltenbacher war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Zweikirchen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Reservist in der 8. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 21.02.1916 fiel er bei Lihons im Alter von 28 Jahren.
Begraben liegt Martin Kaltenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der theoretische Weg von Martin Kaltenbacher von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Joseph Maier war der Sohn eines Landwirts aus Ruppling, heute ein Ortsteil von Tacherting. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Ersatz-Reservist in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.02.1915 wurde er bei Dompierre (Nordfrankreich) im Kampf getötet.
Die sterblichen Überreste von Joseph Maier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der (theoretische) Weg von Joseph Maier von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort:
Josef Wimmer war ein Landwirt aus Rötzing in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie eines Pionier-Battailons. Am 24.09.1915 wurde er bei einem Minenkampf in Frankreich getötet.
Der Verbleib seines Leichnams, sein exakter Sterbeort und die Bezeichnung seiner Einheit sind unbekannt.
Ich vermute, er wurde bei Fay getötet und liegt als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben. Am gleichen Tag wie Josef Wimmer fiel auch der Pionier Georg Lang, der in der Einheit von Josef Wimmer kämpfte. Auch er liegt in einem Massengrab begraben. Ebenso Josef Amann.
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Jakob Achleitner war gebürtig in Mammersreuth, heute ein Ortsteil von Waldsassen, und starb mit 34 Jahren am 11.7.1917 nach kurzer Krankheit im 10. General-Hospital in englischer Kriegsgefangenschaft. Er war Infanterist bei der 8. Kompanie des 3. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und Inhaber des Bayerischen Militär-Verdienstordens.
Jakob Achleitner ruht heute auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers (Frankreich), Block 4, Grab 1590.
Sterbebild von Jakob AchleitnerRückseite des Sterbebildes von Jakob Achleitner