Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.000: Georg Bauer

Der Soldat Georg Bauer stammte aus Nabburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Stellungskrieges an der Somme bei Dompierre-Becquincourt an der Straße nach Herbécourt.

Man begrub Georg Bauer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bauer

Die Festungsanlage des Major von Schneiden

Bei meiner Gebirgswanderung im Herbst 2023 im Münstertal stieß ich am Hohrodberg, unterhalb des Lingekopfes auf diese Befestigungsanlage. Sie diente dem Kommandeur des Sektors Linge – Barrankopf ab etwa 1915 als Gefechtsstand. Die Anlage war ausgesprochen esthetisch und komfortabel gebaut und eingerichtet.

Das Fote eines Modells der Befestigungsanlage des Majors
Die unteren Teile der Befestigungsanlage
Die Befestigungsanlage von unten betrachtet
Die Ruine der Befestigungsanlage
Die Ruine der Befestigungsanlage
Das Innere

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.999: Xaver Müller

Der Soldat Xaver Müller wurde am 09.09.1888 in der bayerischen Gemeinde Seeg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme in Fay.

Man begrub Xaver Müller auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Xaver Müller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Müller
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Müller

Sonderbeitrag: Freiherr Alexander Kreß von Kretzenstein

Der Soldat Freiherr Alexander Kreß von Kretzenstein wurde am 27.12.1888 in der bayerischen Stadt Augsburg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant und Bataillons-Adjutant im Stab des II. Bataillon des bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Am 23.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 27 Jahren bei Fleury-devant-Douaumont.

Die Lage des Grabes von Freiherr Alexander Kreß von Kretzenstein konnte ich bislang nicht ermitteln.

Oberleutnant Freiherr von Kreß

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.997: Xaver Plankl

Der Soldat Xaver Plankl stammte aus Poldering, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiment. Anfang August 1914 wurde er bei Delme am linken Arm leicht verwundet. Am 24.03.1915 fiel er während der Kämpfe bei Saint-Mihiel vor Verdun im Alter von 23 Jahren. Er wurde bei den Kämpfen in der Nähe  Fort du Camp-des-Romains (Römerlager) getötet.

Man begrub Xaver Plankl auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 19, Grab 34.

Seine Heimatgemeinde Landau an der Isar gedenkt Xaver Plankl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/landau-wolfsdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Plankl
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Plankl

Sonderbeitrag: Dr. Wilhelm Loehe

Der Soldat Dr. Wilhelm Loehe wurde am 24.02.1880 in der bayerischen Gemeinde Polsingen in Mittelfranken geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Stabsarzt der Reserve und Feldarzt in der 8. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Fleury-devant-Douaumont.

Man begrub Dr. Wilhelm Loehe auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

In der bayerischen Gemeinde Polsing gedenkt man Dr. Wilhelm Loehe noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/polsingen_lk-weissenburg-gunzenhausen_wk1_wk2_bay.html

Stabsarzt der Reserve Dr. Loehe

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.996: Lorenz Reichvilser

Der Soldat Lorenz Reichvilser stammte aus Röthenwörth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bodenkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Fleury-devant-Douaumont.

Man begrub Lorenz Reichvilser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Lorenz Reichvilser
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Reichvilser

Sonderbeitrag: Georg Ritter und Edler von Rauscher auf Weeg

Der Soldat Georg Ritter und Edler von Rauscher auf Weeg wurde am 07.05.1892 als Sohn des bayerischen Generalleutnant Edwin von Rauscher auf Weeg in der bayerischen Landeshauptstadt München geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant und Kompanieführer in der 8. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Am 23.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 24 Jahren bei Fleury-devant-Douaumont.

Man begrub Georg Ritter und Edler von Rauscher auf Weeg auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Oberleutnant von Rauscher Führer der 8. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiment + 23.06.1916

Exkursionsziele in den Herbstferien 2023

In den vergangenen Tagen war ich für eine siebentägige Reise im Münstertal. Ich wohnte in Stoßwihr und konnte von dort aus Exkursionen u. a. an den Lingekopf, unterhalb des Kleinen Bellchen und zu den Soldatenfriedhöfen in Colmar, Münster, Breitenbach und Drei Ähren unternehmen.

Neben umfangreichen Inaugenscheinnahmen von geschichtlichen Orten und Recherchearbeiten nutzte ich die Gelegenheit, alle Gräber auf den Soldatenfriedhöfen in Colmar, Münster und Drei Ähren zu fotografieren. Die so gewonnenen Daten werde ich nutzen, in den nächsten Jahren möglichst alle Schicksale der Gefallenen auf den drei Friedhöfen so weit wie möglich zu recherchieren und zu dokumentieren.

Hugo Schorg – gefallen am Lingekopf

Der Soldat Hugo Schorg wurde am 24.01.1887 in Hauteroda geboren, einem Ortsteil der Stadt An der Schmück im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmann in der 7. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiment.

Am 22.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe über dem Münstertal am Lingekopf, in der Nähe des Schratzmännle. Er wurde 28 Jahre alt.

Zunächst galt er als vermisst. Am 05.10.1979, also 64 Jahre nach seinem Tod, wurden seine Gebeine bei Aufräumarbeiten am Lingekopf gefunden und exhumiert.

Man bettete Hugo Schorg auf den Soldatenfriedhof Épinonville in Reihe 2, Grab 14. Warum man ihn von den Vogesen so weit nach Norden, nördlich Verdun begrub, erschließt sich mirLothringen, Umbettung nicht.

Das ehemalige Grab von Hugo Schorg am Linkekopf
Das ehemalige Grabkreuz von Hugo Schorg am Lingekopf