Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 521: Lorenz Straßer

Der Reservist Lorenz Straßer stammte aus Schlottham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schönau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wird bei Kämpfen schwer verwundet und stirbt am 14.10.1914 im Alter von 23 Jahren bei Fresnes.

Man begrub Lorenz Straße auf dem Soldatenfriedhof Saint-Laurent-Blangy in Block 1, Grab 135.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Lorenz Straßer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/altoetting_halleneingang-stiftskirche_wk1_bay.html

Sterbebild von Lorenz Straßer
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Straßer

 

 

Der theoretische Weg von Lorenz Straßer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 509: Joseph Schleibinger

Der Bauerssohn Joseph Schleibinger stammte aus Forsthof. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 27.10.1914 wurde er im Alter von 31 Jahren bei Arras getötet.

Joseph Schleibinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast im Block 10, Grab 1006 beigesetzt.

 

Der theoretische Weg von Joseph Schleibinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 482: Sebastian Schmeißer

Sebastian Schmeißer war der Sohn eines Landwirts und Bürgermeisters von Rimbach, heute ein Ortsteil der Gemeinde Moosthenning. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 12.08.1916 wurde er im Alter von 27 Jahren durch Kopfschuss getötet.

Dem Volksbund ist die Lage des Grabes von Sebastian Schmeißer unbekannt.

Aufgrund der Daten von gefallenen Regimentskameraden könnte es sein, dass die sterblichen Überreste von Sebastian Schmeißer auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab ruhen. Ich begründe diese Vermutung mit dem Schicksal von

  • Alois Gscheider, gefallen am 15.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab
  • Karl Kling, gefallen am 13.08.1916bei Clery, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab

Sterbebild von Sebastian Schmeißer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Schmeißer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 366: Leopold Steinhauser

Leopold Steinhauser wurde am  27.09.1881 in Buchen, einem Ortsteil der Gemeinde Altusried geboren und lebte in Haldenwang. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er bei Neuvireuil (auf dem Sterbebild irrtümlich als „Nevireuil“ angegeben) in Nordfrankreich bei Arras.

Ich gehe davon aus, dass die sterblichen Überreste von Leopold Steinhauser entweder noch ungeborgen auf dem Schlachtfeld ruhen, oder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben wurden. In diesem Fall bin ich unsicher. Sehr viele seiner Kameraden in der 9. Kompanie, die in diesen Tagen fielen, wurden nicht identifiziert und begraben. Folgender Kamerad wurde jedoch auf dem angegebenen Friedhof in einem Massengrab begraben, als er mit Leopold Steinhauser kämpfte und fiel:

  • Leonhard Deutschenbauer, Infanterist, gefallen am 02.10.1914 bei bei Fresnes les Montauban
Sterbebild von Leopold Steinhauser
Rückseite des Sterbebildes von Leopold Steinhauser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 269:

Der Mühlenbesitzer Josef Schachtner wurde am 04.03.1876 in Loiching geboren und war Bürgermeister und Distriktsrat. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als  Landwehrmann. Am 12.01.1916 stirbt er im Alter von 39 Jahren bei Biache in einem Lazarett, nachdem er zuvor durch einen Minensplitter schwer verletzt worden war..

Das Grab von Josef Schachtner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 1074.

Sterbebild von Josef Schachtner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schachtner

 

Der tehoretische Weg von Josef Schachtner von seiner Heimatstadt über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 207: Josef und Johann Fraunhofer

Gleich zwei Mitglieder der Familie Fraunhofer aus Gastorf wurden Opfer des Ersten Weltkrieges. Josef Fraunhofer war Reservist und diente im 2. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel am 18.08.1914, also gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges bei den Kämpfen in Lothringen. Er wurde 26 Jahre alt. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.

Johann überlebte seinen Bruder um zwei Jahre und zwei Monate. Er diente als Gefreiter beim Regimentsstab des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Dort war er Fernsprecher. Er war mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 21.10.1916 wurde er im Alter von 24 Jahre getötet. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Maissemy, Block 4 Grab 540.

Die Heimatgemeinde von Josef und Johann Fraunhofer gedenken noch heute der beiden Brüder. Ihre Namen sind auf einem Denkmal der Gemeinde verzeichnet: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruderting_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef und Johann Fraunhofer
Sterbebild von Josef und Johann Fraunhofer (Rückseite)

Der (theoretische) Weg des Josef Fraunhofer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Der (theoretische) Weg von Johann Fraunhofer von seinem Geburtsort zu seinem Grab: