Der Fähnrich Otto Hofmiller wurde am 10.10.1898 in Augsburg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.04.1918 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Moreuil.
Begraben wurde Otto Hofmiller auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Sterbebild von Otto HofmillerRückseite des Sterbebildes von Otto Hofmiller
Der theoretische Weg von Otto Hofmiller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Alois Prior wurde am 21.07.1885 in Egg an der Günz geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er 12. bayerischen Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 03.12.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren am Buchenkopf bei einem Sturmangriff.
Alois Priors Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 230.
Sterbebild von Alois PriorRückseite des Sterbebildes von Alois Prior
Der theoretische Weg von Alois Prior von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Maurer Lorenz Eberherr stammte aus Tittmoning. Er lebte in Kirchweidach. Er war im Ersten Weltkrieg Infanterist in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Mit 34 Jahren wurde er am 31.01.1916 bei Kämpfen getötet.
Die Gebeine von Lorenz Eberherr ruhen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 500.
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Xaver Eder war der Sohn eines Landwirts und entstammte dem Ort Hofau, der heute ein Ortsteil von Mitterskirchen in Niederbayern ist. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist beim 12. bayerischen Infanterie-Regiment, 1. Kompagnie und fiel am 25.10.1918, kurz vor Kriegsende, durch einen Granattreffer in der Nähe von Verdun bei Doulcon. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab begraben.
Xaver Eder war während des Krieges mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden.
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Anton Baumann wurde 1893 in Fürstenberg / Taufkirchen in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments, als er am 17.10.1916 bei Sailly-Saillisel durch einen Granattreffer fiel. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 23. Monate tapfer gekämpft.
Anton Baumann Gebeine ruhen auf der Kriegsgräberstätte in Rancourt in einem Massengrab.