Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.579: Alfred Weiland

Der Gefreite Alfred Weiland wurde am 31.08.1920 in Püttlingen, meiner Geburtsstadt, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im Battaillonsstab eines Infanterie-Regiments als Funker und Schütze. Am 13.01.1942 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Abwehrkämpfen im Osten, 6 Kilometer ostwestlich Sologubowka.

Alfred Weiland wurde auf einem Soldatenfriedhof bei Sologubowka in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Alfred Weiland
Rückseite des Sterbebildes von Alfred Weiland

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.525: Heinrich Blome

Der Landsturmmann Heinrich Blome wurde am 01.10.1891 in Neuenmarhorst geboren, heute ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Twistringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 46. Infanterie-Regiments. Seit dem 21.07.1915 wurde er nach einem Gefecht bei Suchodoly während der Schlacht um Krasnostaw vermisst. Dann stellte es sich heruas, dass er verwundet in russische Kriegsgefangenschaft geraten war. Am 15.03.1916 verstarb er im Alter von 24 Jahren in russischer Gefangenschaft in einem Hospital zu Simbirsk an Flecktyphus.

Über den Tag der Gefangennahme berichtet die Regimentsgeschichte des 46. Infanterie-Regiments:

21.07.1915 Der Gegner hatte wohl am Tage vorher die Lücken rechts und links der Abteilung Stockmann erkannt und machte auf diese Stellen unter dem Schutze starken Nebels um 3.00 Uhr früh mit erdrückenden Massen überraschende Angriffe, die uns zwangen, die Stellung zu räumen und kämpfend an und auf den Rücken 231 zurückzugehen, wo die 5. Kompanie zur Aufnahme ausgeschwärmt war.

Die Rückwärtsbewegung geschah natürlich nicht einheitlich; Freund und Feind waren teilweise vermischt, die Verbände zerrissen, Überblick bei der Unsichtigkeit nicht möglich. Tatkräftige Führer: Hauptmann Fliegel, Oberleutnant von Schroetter, Leutnant Reinert, Leutnant Schirmeister, Leutnant der Reserve Burmeister, Leutnant der Reserve Kaiser, Offiziers-Stellvertreter Lüttig (7. Kompanie), die das Kriegstagebuch besonders nennt, Major von Platen vomn I./Reserve 46 u. a. rafften bald kampfkräftige Abteilungen zusammen, so dass es gelang, den russischen Angriff zum Stehen zu bringen, stellenweise auch in Rückzug zu verwandeln. Der Führer des III. Bataillons, Oberleutnant von Schroetter, wurde dabei tödlich verwundet, Leutnant Kaiser fiel.

Teilweise machten unsere Schützen schon auf dem vorderen Hange des Rückens 231 Front und hielten dort. Die 10. Kompanie unter Führung des Leutnants Burmeister blieb an ihrem Platz, grub sich im Halbkreis ein und wurde zunächst noch hinter Kirchbach belassen.

Infanterie-Regiment Kirchbach hatte nur die rechte, I./Reserve 46 und II./79 die linke Hälfte der Stellung besetzt. Der rechte Flügel wurde um den Nordrand von Suchodolny gebogen und bis an den Bach herangeführt.

Pioniere und ein Zug Schützen vom Division Kavallerie Regiment trafen in der Nacht als weitere Unterstützung ein. – Mit beigetriebenem Draht wurden Hindernisse hergestellt. Auch wurde versucht, die Fernsprechleitungen wieder in Gang zu bringen, die durch Nässe gelitten und gerade in der verhängnisvollen Nacht versagt hatten.

Mühe und Aufopferung erforderten auch die Zurückbringung der vor der Front liegenden Verwundeten, dabei taten sich rühmlich die Unterärzte Dr. Rademacher und Jacobi hervor.“

Offiziell ist keine Grablage für Heinrich Blome bekannt. Ich vermute jedoch, dass er von den russischen Behörden auf einem örtlichen Friedhof in Simbirsk begraben wurde. Das Grab besteht wahrscheinlich heute nicht mehr.

Sterbebild von Heinrich Blome
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Blome

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.497: Hans Reißmayr

Der Unterarzt Hans Reißmayr wurde am 31.07.1916 in Meran in Südtirol, also in Italien geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er bei den Ingolstädter Pionieren. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.09.1941 fiel er im Alter von 25 Jahren am Desna-Bogen bei Jelnia, östlich Smolensk.

Die Lage des Grabes von Hans Reißmayr ist heute unbekannt.

Sterbebild von Hans Reißmayr
Rückseite des Sterbebildes von Hans Reißmayr

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.347: Nikolaus Bayrhof

Der Gefreite Nikolaus Bayrhof wurde am 20.11.1921 in Prem in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.04.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Noworossisk in Russland während einer Gegenoffensive der Deutschen am Kuban-Brückenkopf, 1 km südostw. Feodotowka Mysschako.

Sterbebild von Nikolaus Bayrhof
Rückseite des Sterbebildes von Nikolaus Bayrhof

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.345: Johann Pfeiffer

Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.

Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Pfeiffer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.342: Hans Rötzer

Der Gefreite Hans Rötzer wurde am 01.02.1912 in Chammünster geboren, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Cham. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 19.08.1942 verstarb er im Alter von 30 Jahren bei Krasnodar auf dem Hauptverbandsplatz des Armee-Sanitätskorps 1/562, 2.Zug.

Man begrub Hans Rötzer auf dem Soldatenfriedhof bei Krasnodar-Apscheronsk in Russland.

Sterbebild von Hans Rötzer
Rückseite des Sterbebildes von Hans Rötzer

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.341: Georg Forster

Der Gefreite Georg Forster wurde am 12.04.1913 in Amberg in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Er nahm am Feldzug gegen Frankreich und auf dem Balkan teil. Am 25.02.1942 fiel er im Alter von 27 Jahren in Russland südlich Pogostje.

Man begrub Goerg Forster auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka unter den unbekannten Toten.

Sterbebild von Georg Forster
Rückseite des Sterbebildes von Georg Forster

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.339: Anton Lerf

Der Gefreite Anton Lerf wurde in Bernbeuren geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 20.11.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren in Kuroja bei Bogorodizk in Russland.

Die Lage der Ruhestätte von Anton Lerf ist unbekannt.

Sterbebild von Anton Lerf
Rückseite des Sterbebildes von Anton Lerf

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.336: Ludwig Schweiger

Der Obergefreite Ludwig Schweiger wurde am 16.05.1916 in Brandstatt geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Schweren-Artillerie-Regiment. Am 19.01.1943 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Nowo Manytsch in der Nähe von Jekaterinowka in Russland.

Man begrub Ludwig Schweiger auf einem Friedhof bei Nowyj Manytsch in Russland.

Sterbebild von Ludwig Schweiger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Schweiger

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.335: Josef Amberg

Der Unteroffizier Josef Amberg wurde am 19.02.1919 in Hopfen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Füssen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Panzergrenadier-Regiment. Am 29.03.1943 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Rissawy / Dworischtsche in Russland.

Man begrub Josef Amberg auf einem Friedhof bei Dworischtsche / Jelnja in Russland.

Seine Heimatgemeinde Hopfen gedenkt Josef Amberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wiesen-lk-aschaffenburg_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Amberg
Rückseite des Sterbebildes von Josef Amberg