Sonderbeitrag: Oberleutnant Adolf Leib

Der Soldat Adolf Leib stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen und war kaiserlicher Bankbuchhalter in der Reichsbanknebenstelle in Konstanz . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant des Reserve und Kompanieführer der 7. Kompanie des  418. Infanterie-Regiments. Eigentlich gehörte er zum 87. Infanterie-Regiment, war aber abgeordnet. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille  aus. Am 25.10.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun in Frankreich.

Man begrub Adolf Leib auf dem Soldatenfriedhof Amel-sur-l’Etang in Block 2, Grab 397.

Die Todesanzeige für Adolf Leib im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.830: Johann Haslinger

Der Soldat Johann Haslinger stammte aus Wolfakirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment als Fahrer. Am 11.06.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Johann Haslinger auf dem Soldatenfriedhof Amel-sur-l’Etang in Block 3, Grab 42.

Sterbebild von Johann Haslinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Haslinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.099: Josef Ober

Der Gefreite Josef Ober war der Sohn eines Kleinbauern, stammte aus Pettenham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen, und wohnte in Holzlechen.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet und Mitte 1915 leicht verwundet. Am 29.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Verdun.

Man begrub Joseph Ober auf dem Soldatenfriedhof Amel-sur-l’Etang in Block 3, Grab 12 .

Sterbebild von Joseph Ober
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ober