Der Soldat Ludwig Wührl stammte aus Bogen und war der Sohn eines Zimmermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.06.1915 fiel er während der Stellungskämpfe vor Mametz – Montauban im Alter von 24 Jahren bei Mametz.
Man begrub Ludwig Wührl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig WührlRückseite des Sterbebildes von Ludwig Wührl
Der Ersatz-Reservist Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kempften, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Willewahl (Arras).
Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Seine Kameraden des 3. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden jedoch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben. Ich gehe daher davon aus, dass Wintergerst auf diesem Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde:
Infanterist Reimund Köpf, gefallen am 06.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Alois Keller, gefallen am 05.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig WintergerstRückseite des Sterbebildes von Ludwig Wintergerst
Der Reservist Ludwig Lutz wurde in Thannenmais (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lihons (Schreibfehler auf Sterbebild) an der Somme in Frankreich.
Eine Grablage ist für Ludwig Lutz offiziell nicht bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab begraben. Dort ruhen seine Kameraden aus der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimentes, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Johann Kammhuber, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Ernst Hornickel, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Gefreiter Johann Schäfer, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Georg Brams, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der Soldat Georg Thaler stammte aus Einfang, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Chiemgau, und war der Sohn eines Zimmermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments. Am 06.09.1917 fiel er nach 3 Jahre Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren durch Granatschuss in Rumänien während des Stellungskrieges am Sereth und Susita.
Wie so oft bei Gefallenen auf den Östlichen Schlachtfeldern ist für Georg Thaler keine Grablage bekannt.
Sterbebild von Georg ThalerRückseite des Sterbebildes von georg Thaler