Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.698: Michael Bernlochner

Der Soldat Michael Bernlochner stammte aus Wall, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Warngau, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 07.09.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Mametz an der Somme durch ein Minensprengung.

Man begrub Michael Bernlochner auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Michael Bernlochner
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bernlochner

Der theoretische Weg von Michael Bernlochner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.618: Ulrich Neureiter

Der Ersatz-Reservist Ulrich Neureiter wurde am 02.01.1887 in Frohnschwenden geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wilpoldsried. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel am 16.10.1916 im Alter von 29 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Le Transloy und Rocquiguy.

Die Grablage für Ulrich Neureiter ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden auch seine Regimentskameraden begraben, die im gleichen Zeitrum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Leonhard Britzelmeier, gefallen am 16.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Leonhard Löffler, gefallen am 14.10.1916 bei Les Boeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Martin Ganslmeier, gefallen am 16.10.1916 bei Les Boeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Alfons Bunk, gefallen am 16.10.1916 bei Les Boeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wilpoldsried gedenkt Ulrich Neureiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildpoldsried_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ulrich Neureiter
Rückseite des Sterbebildes von Ulrich Neureiter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.581: Josef Manzinger

Der Gefreite Josef Manzinger stammte aus Seppenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee Manzingersohn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.11.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Lesbœufs während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Josef Manzinger auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Manzinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Manzinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.571: Anton Moser

Der Musketier Anton Moser wurde am 12.12.1893 in Niederwinden im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 111. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 21.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Thiepval, Nordfrankreich.

Offoziell ist für Anton Moser keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden viele Soldaten begraben, die bei Thiepval gefallen sind, u. a.

  • Musketier Xaver Bailer, gefallen am 16.08.1916 bei Thiepval, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 1, Grab 297;
  • Gefreiter Karl Albinger, gefallen am 06.08.1916 bei Thiepval, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Moser
Rückseite des Sterbebildes von Anton Moser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.544: Josef Maurer

Der Infanterist Josef Maurer stammte aus Dörfl und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Flers während der Schlacht an der Somme.

Offiziell ist für Josef Maurer keine Grablage bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. 

  • Infanterist Josef Braml, gefallen am 25.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Ludwig Benz, gefallen am 24.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Albig, gefallen am 20.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel Johannes Anton, gefallen am 27.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

 

Sterbebild von Josef Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Maurer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.510: Maximilian Doser

Der Landsturmmann Maximilian Doser wurde am 01.10.1885 in Überauchen geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Brigachtal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 111. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.07.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Fricourt zu Beginn der Schlacht an der Somme in Frankreich.

Offiziell ist für Maximilian Doser keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem in der Nähe seines Sterbeortes gelegenen Soldatenfriedhof Fricourt anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Überauchen Maximilian Doser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Brigachtal-Ueberauchen_1870-71_wk1_bw.html

Sterbebild von Maximilian Doser
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Doser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.436: Georg Hungerhuber

Georg Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Danach wechselte er zum 3. bayerischen Jäger-Regiment. Am 14.07.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Montauban durch einen Herzschuss.

Die Lages des Grabes von Georg Hungerhuber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er entweder auf dem Soldatenfriedhof Montdidier oder Fricourt begraben wurde. Dort setzte man die anderen Kameraden seines Regiments bei, die im gleichen Zeitraum fielen.

Sterbebild von Dominikus und Georg Hungerhuber
Rückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.434: Paul Unterstöger

Der Pionier Paul Unterstöger stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 02.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme in Frankreich durch eine Gasvergiftung.

Die Grablage von Pul Unterstöger ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetztb worden ist. Dort wurden seine Kameraden begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Pionier Leonhard Hausmann, gefallen am 11.06.1915 bei Mametz, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Pionier Andreas Tröstl, gefallen am 08.06.1915 bei Mametz, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Pionier Josef Frosch, gefallen am 13.06.1915 bei Maricourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Paul Unterstöger
Rückseite des Sterbebildes von Paul Unterstöger

Der theoretische Weg von Paul Unterstöger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.412: Gregor Bauer

Der Gefreite Gregor Bauer stammte aus Gramelberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde zum Eisernen Kreuz vorgeschlagen. Im November 1914 wurde er leicht verwundet.  Am 01.06.1915 fiel er jedoch vor der Verleihung dieses Ordens im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich bei Mametz an der Somme.

Man begrub Gregor Bauer auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Gregor Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Gregor Bauer

Der theoretische Weg von Gregor Bauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.297: Sebastian Zierer

Der Landwirt Sebastian Zierer stammte aus Ettersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mallersdorf – Pfaffenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 7. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.09.1916 fiel er bei Flers im Alter von 30 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Über den Todestag von Sebastian Zierer berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„II. Bataillon: Kronprinzenstellung, starke artilleristische Beschießung, viele Verschüttungen, empfindliche Verluste. Abends wurde 5. und 6. zum I. Bataillon an Stelle des entlassenen 1/2 I. 10. Regiments befohlen; die Ausführung dieser Abstellung gelang aber nur unvollkommen.“

Einer der „empfindlichen Verluste“ war Sebastian Zierer.

Offiziell ist keine Grablage für Sebastian Zierer bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab anonym beigesetzt wurde. Dort wurden seine Kameraden aus dem 13. bayerischen Infanterie-Regiment begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, z. B.:

  • Unteroffizier Josef Pfeffer, gefallen am 22.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Josef Sattlberger, gefallen am 23.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Michael Johann Lang, gefallen am 24.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Ritzer, gefallen am 23.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Sebastian Zierer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Zierer

Der theoretische Weg von Sebastian Zierer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: