Sonderbeitrag: Michael Hollermeier

Der Soldat Michael Hollermeier stammte aus Simbach am Inn, war in Mittelfeld/Niederbayern geboren, und war Hilfslehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Ersten Schlacht bei Münster im Elsass (Vogesen).

Über den Todestag und die Todesumstände von Michael Hollmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„02.03. – 06.03.1915: So war es höchste Zeit, dass am 02.03. abends die Bataillone abgelöst wurden. Nach der durch Landwehr-Infanterie-Regiment 40 erfolgten Ablösung rückte I./R. 23 nach Bärenstall, am nächsten Tag nach Niedermorschweier und Katzental. II./R. 23 nach dem Genesungsheim, am nächsten Tag nach Kienzenheim und Sigolsheim, III./R. 23 nach Hohrod, am nächsten Tag nach Ammerschweier.“

Man begrub Michael Hollermeister auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 21.

Sterbebild von Michael Hollermeier
Rückseite des Sterbebildes vonMichael Hollermeier

Sonderbeitrag: Ludwig Zecher

Der Soldat Ludwig Zecher wurde am 04.04.1893 in Daubringen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Staufenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 115. Leibgarde-Infanterie-Regiments. Am 04.03.1916 wurde er bei Verdun schwer verwundet. Am 07.04.1916 starb er im Alter von 23 Jahren im Reserve-Lazarett 1 in Mannheim an seinen Wunden.

Man überführte die Gebeine von Ludwig Zecher in sein Heimatdorf Daubringen und begrub ihn dort. Das Grab wurde inzwischen eingeebnet. Sein Grabstein wurde vor dem Kriegerdenkmal aufgestellt.

Ludwig Zecher
Grabstein von Ludwig Zecher

Sonderbeitrag: Paul Riebenstein

Der Soldat Paul Martin Hinrich Riebenstein wurde am 26.07.1878 in der Hansestadt Hamburg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 85. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.09.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren an der Marne in Frankreich.

Man begrub Paul Riebenstein auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in einem Massengrab.

Todesanzeige für Paul Riebenstein

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 271: Joseph Baumann

Der Landwirt Joseph Baumann Stammte aus Anzenberg. Er lebte in Dinding, einem Ortsteil von Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Sein Rang war Wehrmann. Am 19.08.1914 wird er im Alter von 33 bei Giragoutte im Kampf getötet. Zunächst war den Angehörigen mitgeteilt worden, dass er als vermisst galt.

Die sterblichen Überreste von Joseph Baumann wurden auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Joseph Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Baumann