Vor einigen Tagen habe ich eine Exkursion zur Maienburg im hesischen Mengerskirchen unternommen. Es ist keine spektakuläre Burg, jedoch ist der Weg dorthin an Sonnentagen recht schön und angenehm zu wandern. Sie ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Winkels.
Erster Blick durch den Wald auf die MaienburgDie Maienburg beim NäherkommenDer ehemalige Burggraben der MaienburgDer ehemalige Burggraben der MaienburgDie Burgmauern der MaienburgMeine Tochter Charlotte versonnen in einer Schießscharte der BurgDas BurginnereDer ehemalige Turm der BurgDas Innere des BurgturmsDie Burgmauer, soweit erhaltenDie MaienburgDer Burgturm von Außen
Der Reservist Joseph Schneider wurde am 13.03.1890 in Zell als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 10. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 20.09.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung (vermutlich bei Saint-Mihiel) im Alter von 24 Jahren in einem Heidelberger Lazarett.
Der Student Andreas Mehringer wurde am 04.03.1894 (in Amberg?) geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des. 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Einjähriger-Kriegsfreiwilliger-Gefreiter. Am 25.05.1915 fiel er beim Sturm auf Przemyśl im heutigen Polen im Alter von 21 Jahren.
Die Lage des Grabes von Andreas Mehringer ist wie so oft bei Gefallenen in den Ostgebieten unbekannt.
Sterbebild von Andreas MehringerRückseite des Sterbebildes von Andreas Mehringer
Alfons Wittmann wurde am 06.08.1887 in Lambertsneukirchen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernhardswald. Er war geprüfter Lehramtskandidat und Assistent an der königlichen Kreisoberrealschule Nürnberg. Am 12.04.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren bei La Ville aux Bois.
Alfons Wittmann wurde auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Alfons WittmannRückseite des Sterbebildes von Alfons Wittmann
Der Unteroffizier Hans (Johann) Sigl stammte aus der bayerischen Stadt Passau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Montauban-de-Picardie durch einen Brustschuss.
Man begrub Hans Sigl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Hans SiglRückseite des Sterbebildes von hans Sigl
Der theoretische Weg von Hans Sigl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Franz Steininger wurde am 19.07.1887 in Stadleck als Sohn eines Schmiedemeisters geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Mitte 1915 erlitt er eine leichte Verwundung. Anfang 1916 galt er als vermisst. Am 03.09.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei den Kämpfen an der Aisne an der Somme durch eine Granate verschüttet.
Man begrub Franz Steininger auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz SteiningerRückseite des Sterbebildes von Franz Steininger
Der theoretische Weg von Franz Steininger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landsturmmann Johann Schraudolf wurde am 27.09.1876 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 4. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons. Am 25.02.1918 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Alter von 41 Jahren in Bremen.
Man begrub Johann Schraudolf auf dem Friedhof Bremen-Walle in Grab 267.
Sterbebild von Johann SchraudolfRückseite des Sterbebildes von Johann Schraudolf
Der Gefreite Johann Langwieser stammte aus Winbürg (Schreibfehler), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gammelsdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lunéville.
Man begrub Johann Langwieser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann LangwieserRückseite des Sterbebildes von Johann Langwieser
Der theoretische Weg von Johann Langwieser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Johann Brunner wurde am 08.01.1898 in der bayerischen Stadt Nittenau geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Batterie des 21. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Er fiel am 08.08.1918 im Alter von 20 Jahren bei Villers in Frankreich.
Eine Grablage konnte ich für Johann Brunner nicht recherchieren.
Der Infanterist Michael Waltl stammte aus Marching und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Pionier-Kompanie des 20. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.01.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren in Frankreich.
Die Gebeine von Michael Waltl wurden auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 5, Grab 68 begraben.
Sterbebild von Michael WaltlRückseite des Sterbebildes von Michael Waltl
Der theoretische Weg von Michael Walting von seinem Geburtsort zu seinem Grab: