Der Soldat Anton Eisele wurde am 10.06.1891 in Weingarten geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. Kompanie des 13. Pionier-Bataillons. Am 29.08.1914 (Volksbund: am 25.08.1914) fiel er im Alter von 23 Jahren durch einen Kopfschuss bei Vourbesseaux in Frankreich.
Man begrub Anton Eisele auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 6, Grab 99.
Sterbebild von Anton EiseleRückseite des Sterbebildes von Anton Eisele
Der Soldat (Franz) Xaver Schuh stammte aus Roßhaupten in Niederbayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Schlacht vor Nancy – Epinal im Alter von 23 Jahren beim Schloss Leomont in der Nähe von Lunéville.
Offiziell ist für Xaver Schuh keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Wehrmann Wolfgang Hertrich, gefallen am 05.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Wehrmann Peter Wassermann, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Unteroffizier Karl Beck, gefallen am 25.08.1914 bei Maixe, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Gefreiter Martin Siglhofer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Julius Kramer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver SchuhRückseite des Sterbebildes von Xaver Schuh
Der Soldat Peter Ziemes wurde am 14.05.1920 in Viersen im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der Wehrmacht. Am 09.12.1944 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Kaysersberg.
Man begrub Peter Ziemes auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 17, Reihe 9, Grab 608.
Sterbebild von Peter ZiemesRückseite des Sterbebildes von Peter Ziemes
Der Soldat Michael Huber stammte aus Kühbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Hausbesitzers. Er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.
Über die Todesumstände von Michael Huber schreibt die Regimentsgeschichte des 20. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Nach dem Misslingen des Angriffes am 17.10. abends hielt das Artilleriefeuer die ganze Nacht an und wurde am 18. gegen 5 Uhr erneut zum Trommelfeuer gesteigert. Der kurz nach 5 Uhr vorbrechende Angriff kam jedoch vor dem Regiment nicht zur vollen Entwicklung. Dagegen war im Abschnitt rechts (15. Infanterie-Regiment) ein Trupp Engländer eingebrochen, die unter Mithilfe einiger Gruppen der 9. Kompanie wieder aus unseren Stellungen geworfen wurden. Die 9. Kompanie brachte davon einen Gefangenen und ein schweres Maschinengewehr ein. Mit Einbruch der Dunkelheit flaute das Feuer wieder ab, so dass die Ablösungen ohne erhebliche Verluste durchgeführt werden konnten. Es kam das II. Bataillon in die vordere Linie, das III. ind die R-1, das I. in die R-2 Stellung.“
Offiziell ist für Michael Huber keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 3 Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. den Infanteristen Franz Vogler, der am 18.10.1916 fiel.
Sterbebild von Michael HuberRückseite des Sterbebildes von Michael Huber