Der Soldat Hans Filschner wurde am 30.06.1900 in Kolmberg geboren. Er fiel am 07.03.1944 im Alter von 43 Jahren in Russland. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.


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Der Soldat Hans Filschner wurde am 30.06.1900 in Kolmberg geboren. Er fiel am 07.03.1944 im Alter von 43 Jahren in Russland. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.


Immer wieder muss man feststellen, dass das Grab eines Gefallenen nicht mehr feststellbar ist, obwohl sein Sterbeort und der Ort seiner Beisetzung bekannt war. Ein Grund hierfür ist sehr häufig, dass infolge Kriegseinwirkung die Feldfriedhöfe mehrfach zerstört wurden. Dabei wurden die Begräbnisflächen geradezu umgepgflügt, Gebeine aufgewühlt, durcheinandergeworfen, erneut (namenlos) begraben und erneut aufgewühlt. Irgenwann waren dann die Grabstellen nicht mehr zuzuordnen. Bei der Neuanlage der Friedhöfe und bei der Zusammenlegung der unzähligen Feldfriedhöfe nach dem Ersten Weltkrieg wurden dann diese unbekannten Toten bzw. ihre Gebeine anonym in einem Massengrab beigesetzt.
Hierzu ein Bild, welches diese Umstände gut veranschaulicht:

Der Soldat Jakob Sailer stammte aus Obergebertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Höslwang. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Am 06.11.1942 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Reserve-Lazarett an einer schweren Verwundung.
Seine Heimatgemeinde Halfing gedenkt Jakob Sailer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/halfing_wk1u2_bay.htm


Der Soldat Richard Mathieu war Fabrikant und stammte aus Fraulautern, einem Ortsteil der saarländischen Stadt Saarlouis, und verstarb nach schwerster Verwundung im Alter von 37 Jahren am 01.02.1945 an der Ostfront. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.


Der Soldat Franz Sales Pöllner stammte aus Holneich, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surrberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras durch Granatschuss.
Die Lage des Grabes von Franz Sales Pöllner ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.


Der Soldat Anton Mirlach wurde am 31.03.1897 in Holzhausen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen, und lebte in Oberlauterbach, heute ebenfalls ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.05.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren nach 20 Monaten Kriegsdienst bei Verdun. Er wurde bei Kämpfen am Vaux-Kreuz bei Ornes getötet.
Die Lage des Grabes von Anton Mirlach ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurd, wo auch gesichert sein Regimentskamerad Leutnant Wilhelm Albrecht begraben wurde, der ebenfalls am 27.05.1918 fiel.


Der Soldat Simon Langwieser stammte aus Ludmannsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 33 Jahren in Fleury-devamt-Douaumont durch Kopfschuss.
Über den Todestag von Simon Langwieser berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 27.06.1916 verdiente sich die goldene Tapferkeitsmedaille der Gefreite Michael Gogeißl, der Maschinengewehr-Kompanie, Landwirt von Wölkersdorf, Bezirksamt Kötzing, weil er sich besonders hervortat durch Beobachtung, Instandhaltung seines Gewehres, durch unerschrockenes Instellungbringen desselben, Abwehr eines feindlichen Angriffes durch Selbstbedienung seiner Waffe und infolge Rettung eines benachbarten Maschinengewehres.
Die Lage des Grabes von Simon Langwieser ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fieln, u. a.


Der Soldat Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in Willerval bei Arras.
Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.


Der Soldat Otto Schroll stammte aus Unterholzen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haselbach, und war der Sohn eines Landwirts. Er lebte in Windberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Saint-Mihiel, in der Nähe von Verdun.
Die Lage des Grabes von Otto Schroll ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die am gleichen Tag vielen, u. a.
Seine Heimatgemeinde Windberg gedenkt Otto Schroll noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/windberg_bay.htm


Der Soldat Peter Reiter stammte aus der bayerischen Gemeinde Teising und war der Sohn eines Straßenwärters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Herbstschlacht in Flandern bei Droogenbroodhoek und Morslede in der Nähe von Passchendaele (Ortsteil von Zonnebeke) in Belgien, vermutlich durch Artilleriewirkung.
Die Lage des Grabes von Peter Reiter ist offiziell unbekannt. Ich vermute, dass er auf dem Soldatenfriedhof Menen anonym in einem Massengrab begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Seine Heimatgemeinde Teising gedenkt Peter Reiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/teising_wk1u2_bay.htm

