Der Landwirt Johann Stockhammer stammte aus Vilslern (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen bayerischen Gemeinde Velden (Vils). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons als Unteroffizier. Am 20.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 17 Monate Kriegsdienst bei den Gefechten um Neuville-St. Vaast in Frankreich.
Man begrub Johann Stockhammer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 9, Grab 457.
Sterbebild von Johann StockhammerRückseite des Sterbebildes von Johann Stockhammer
Der Landwirt Josef Humpel stammte aus Schillwitzhausen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 07.04.1916 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Avocourt in Frankreich während der Kämpfe um Verdun und die Höhe 304.
Man begrub Josef Humpel auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Der Landwirt Simon Kern stammte aus Kirchensur, einem Teil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 5. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 11.09.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht an der Somme in Frankreich im Foureaux-Wald. Er hatte 25 Monate Kriegsdienst geleistet.
Offiziell ist für Simon Kern keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine sterblichen Überreste auf dem Soldatenfriedhof Fricourt anonym in einem Massengrab beigesetzt worden sind, ebenso wie dokumentiert ist, dass seine Kameraden aus der selben Kompanie dort in einem Massengrab beigesetzt worden sind:
Jakob Eberlein, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Karl Wittmann, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Jakob Dilg, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Das Sterbebild von Simon Kern ist leider in einem schlechten Zustand. Da es mir jedoch nicht um das Sammeln von Sterbebildern geht, sondern um die Dokumentation von Soldaten Schicksalen, habe ich es erworben und publiziere es hiermit.
Sterbebild von Simon KernRückseite des Sterbebildes von Simon Kern
Der Landwirt Johann Bauer stammte aus Renholzberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Windorf. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment als Gefreiter. Am 22.07.1941 fiel er im Alter von 28 Jahren nach 2 Jahren Kriegseinsatz im Osten Europas.
Die Grablage für Johann Bauer ist unbekannt.
Sterbebild von Johann BauerRückseite des Sterbebildes von Johann Bauer
Der Landwirt Simon Wörndl stammte aus Höhenmoos, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 28.08.1919 verstarb er im Alter von 46 Jahren an einem Kriegsleiden.
Sterbebild von Simon WörndlRückseite des Sterbebildes von Simon Wörndl
Der Pionier Johann Perfler wurde am 09.09.1925 in Schalldorf-Assling in Österreich als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Jäger-Regiment. Am 19.06.1944 verstarb er im Alter von 18 Jahren am Dnjesterbogen in der Ukraine im motorisierten Feldlazarett 661 an einer schweren Verwundung.
Johann Perfler wurde auf dem Soldatenfriedhof Budaörs in Block 9, Reihe 3, Grab 109 – 278 begraben.
Sterbebild von Johann PerflerRückseite des Sterbebildes von Johann Perfler
Der Landwirt Heinrich Hämmerle wurde am 01.07.1881 in Hohenraunau in Bayern geboren, wohnte aber in Deisenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. Reserve-Jäger-Bataillons als Landwehrmann. Am 07.04.1915 verstirbt er nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren im Lazarett Beaumont an der Somme in Frankreich.
Das Grab von Heinrich Hämmerle befindet sich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Unteroffizier Ludwig Fischer stammte aus dem bayerischen Bad Bayersojen und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 fiel er nach 27 Monaten im Feld während des Vormarschs und den Kämpfen im Törzburgerpass, genauer gesagt bei den Kämpfen nördlich von Campulung in Rumänien.
Die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet über diesen Tag:
„Am 22.10.1916 hatte das Bataillon hier außerordentlich schweren Stand. Die 12. Kompanie, die in vorgeschobener Stellung auf Höhe 1314 lag, wurde durch einen vielfach überlegenen Angriff schwer bedrängt, erwehrte sich aber mit Hilfe der 10. Kompanie und des rechts anschließenden I./28 des Angriffs, wenn auch unter empfindlichen Verlusten; die Verluste des Feindes waren bedeutend größer.“
Ein Mensch der „empfindlichen Verluste“ war Ludwig Fischer.
Das Grab von Ludwig Fischer ist verschwunden bzw. nicht mehr auffindbar.
Sterbebild von Ludwig FischerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Fischer
Der Landwirt Simon Herrnreiter stammte aus Oberwinden, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aham. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillon Wasserburg. Am 22.05.1916 starb er im Alter von 44 Jahren im Reservelazarett Wittelsbacherschule in München nach siebenwöchigem Leiden, vermutlich in Folge einer Krankheit.
Der Landwirt Johann Baptist Liebenstein wurde am 01.02.1894 in Zollhaus geboren und war Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg. Am 15.12.1944 starb er im Alter von 50 Jahren in der Heimat.
Sterbebild von Johann Baptist LiebensteinRückseite des Sterbebildes von Johann Baptist Liebenstein