Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 36: Ignaz Wieninger

Ignaz Wieninger wurde am 14.05.1885 geboren und war Landwirt von Beruf. Er lebte in Untereging. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des Königlich-bayerischen Infanterie-Regiments Nr. 11. Am 21.04.1915 fiel Ignaz Wieninger bei den furchtbaren Kämpfen bei Ailly-sur-Meuse.

Ignaz Wieninger ruht auf dem Soldatenfriedhof in St. Mihiel in einem Massengrab.

Sterbebild von Ignaz Wieninger
Sterbebild von Ignaz Wieninger
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Wieninger
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Wieninger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 34: Johann Zierer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Zierer wurde 1887 als Sohn eines Landwirtes in Moos geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 10. Kompanie des 1. Bayerischen Landwehr-Infanterie-Regimentes.

Am 18.04.1915 fiel Johann Zierer durch Granatschuss bei den Vogesenkämpfen.

Johann Zierer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hohrod, Block 1 Grab 1.

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Sterbebild von Johann Zierer
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Rückseite des Sterbebildes von Johann Zierer

Ich habe das Grab Johann Zierers auf dem Soldatenfriedhof Hohrod im April 2013 besucht. Hier meine Fotos von dem Besuch:

Der Soldatenfriedhof Hohrod bei Münster (Elsass)
Der Soldatenfriedhof Hohrod bei Münster (Elsass)
Das Grab
Das Grab Johann Zierers
Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Johann Zierer
Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Johann Zierer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 27: Johann Daisenberger

Johann Daisenberger wurde 1887 als Sohn eines Landwirts in Königsdorf geboren. Er diente als Ersatz-Reservist in der 4. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regimentes. Mit 28 Jahren fiel er am 25.09.1915 für Kaiser, Gott und Vaterland bei den Kämpfen in der Nähe von St.-Mihiel.

Johann Daisenberger ruht auf der Kriegsgräberstätte in St.-Mihiel, Block 4 Grab 141

Sterbebild von Johann Daisenberger
Sterbebild von Johann Daisenberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Daisenberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Daisenberger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 21: Otto Stapfer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Otto Stapfer wurde 21.03.1881 geboren und war Landwirt in Wolkersham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 2. Bayerischen Infanterie-Regiment. Am 22.08.1914 fiel Otto Stapfer nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren bei Logelbach, einem Ortsteil von Wintzenheim – heute ein Vorort von Colmar. Zuvor war er nachträglich als vermisst gemeldet worden. Erst 1917 folgte die Todesfeststellung durch das Heer.

Die sterblichen Überreste von Otto Stapfer ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass).

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Otto Stapfer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/wittibreut-ulbering_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Stapfer
Sterbebild von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 20: Timotheus Lutzenberger

Timotheus Lutzenberger wurde am 24.11.1878 in Loppenhausen geboren. Er war Landwirt von Beruf und diente als Landwehrmann im Ersatz-Bataillon, 4. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des großen Krieges wird er bei den Vogesenkämpfen am 16.09.1914 bei Saint-Jean-d’Ormont als gefallen gemeldet und das u. a. Sterbebild produziert. Das war jedoch ein Fahler, denn die Heeresleitung meldet ihn später, im Dezember 1915 als vermisst. Anfang 1917 wird er dann als gefallen gemeldet.

Offiziell ist keine Grabklage für Timotheus Lutzenberger bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn er geborgen wurde, auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie es bei seinem am gleichen Tag gefallenen Regimentskameraden, Infanterist Joseph Harnisch erging.

Der Name Timotheus Lutzenberger ist auf einem Denkmal seiner Heimatgemeinde Loppenhausen verzeichnet: http://denkmalprojekt.org/2008/breitenbrunn-loppenhausen_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger