Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 673: Franz Paul Fritsch

Der Reservist Franz Paul Fritsch stammte aus Hammer, Pfarrei Mühldorf und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments, Armeeabteilung Mackensen. Am 19.07.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren, einen Tag vor seinem 26. Geburtstag, in Russland an Cholera. Über seine Todesumstände und sein Grab ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen. Das Grab dürfte, wie meist in Russland, eingeebnet sein.

Ich spekulier einmal ein wenig. Das Regiment von Franz Paul Fritsch hielt sich im Zeitraum seines Todes in der Region von Maslomencze / Maslomencze („Schlacht von Maslomencze“) auf. Ich könnte mir vorstellen, dass er in dieser Region, nicht weit von der Truppe entfernt, verstarb und begraben wurde.

Sterbebild von Franz Paul Fritsch
Rückseite des Sterbebildes von Franz Paul Fritsch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 605: Josef Gotthartt

Der Bauerssohn Josef Gotthart stammte aus Hart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mühldorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 28.08.1914 ( Volksbund: gefallen am 22.08.1914) fiel er im Alter von 24 Jahren Col bei Ste.-Marie-aux-Mines.

Man begrub Josef Gotthart auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Hotthart
Rückseite des Sterbebildes von Josef Gotthart