Der Infanterist Michael Sonnleitner (auf dem Sterbebild fälschlich „Sonleitner“ geschrieben) stammte von Untermainsbach. Sein Vater war Müller. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er der 8. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments. Am 18.04.1915 wurde er im Alter von 22 Jahren bei Kämpfen um Verdun durch Granatbeschuss getötet.
Das Grab von Michael Sonnleitner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 13 Grab 130.
Sterbebild von Michael SonnleitnerRückseite des Sterbebildes von Michael Sonleitner
Der Gefreite Rupert Hauthaler wurde am 29.08.1894 in Daring geboren, einem Ortsteil von Laufen. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Um die Jahreswende wurde Rupert Hauthaler leicht verwundet. Kurze Zeit später, am 10.02.1917 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Kämpfen um Verdun getötet.
Das Grab von Rupert Hauthaler befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 13, Grab 89.
Sterbebild von Rupert HauthalerRückseite des Sterbebildes von Rupert Hauthaler
Der theoretische Weg von Rupert Hauthaler von seiner Geburtsstätte zu seinem Grab:
Peter Ruider stammte aus Götzendorf (Schnaittenbach) und war der Sohn eines Landwirts. Während des Ersten Weltkriegs diente er im 7. Regiment des 6. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 17.10.1915 (Volksbund 18.10.1915) starb er im Alter von 23 Jahren bei Saint-Mihiel bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Unfall.
Das Grab von Peter Ruider befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 10, Grab 41.
Der Soldat Josef Sachs (beim Volksbund als „Joseph“ registriert) war der Sohn eines Landwirts aus Weingarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 8. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 17.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Combres-sous-les-Côtes bei den Kämpfen rund um Verdun. Bei Combres-sous-les-Côtes fanden besonders furchtbare Kämpfe statt, insbesondere bei Les Éparges, einem Hügel, der über mehrere Jahre jeweils zur Hälfte von deutschen und französischen Truppen gehalten wurde. Man untertunnelte sich in dieser Zeit gegenseitig, um sich dann mit gewaltigen Sprengladungen in die Luft zu jagen.
Die Grabstätte von Josef Sachs befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Johann Wiendl wurde am 16.12.1892 in Altenhammer geboren und arbeitete als Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der MG Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments („König“) als Gefreiter. Am 12.06.1916 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Douaumont getötet. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden.
Das Grab von Johann Wiendl befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Brovillein einem Massengrab.
Sterbebild von Johann WiendlRückseite des Sterbebildes von Johann Wiendl
Der theoretische weg von Johann Wiendl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Lehrer Joseph Mandl kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant d. R. in der 3. Kompanie des 11. Infanterie-Regiments. Er stammte aus Röhrnbach in Niederbayern und war ein tapferer Soldat und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 05.05.1915 wurde Joseph Mandl im Alter von 30 Jahren im Wald von Ailly bei den Kämpfen südlich von Verdun durch Kopfschuss getötet.
Die Gebeine von Joseph Maindl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 12, Grab 20.
Sterbebild von Joseph MandlRückseite des Sterbebildes von Joseph Mandl
Der Musketier Peter Klinkhammer war der Sohn von Joseph Klinkhammer und Anna Maria Zimmers und stammte aus Dahlem in der Eifel. Im Ersten Weltkrieg wurde er im September 1915 zum Kriegsdienst in die 6. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 202 eingezogen und fiel er am 28.12.1916 im Alter von 21 Jahren bei Verdun. Zuvor war er an der Ostfront eingesetzt worden.
Das Grab von Peter Klinkhammer befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse, Block 10, Grab 178.
Der Infanterist Kaspar Braun stammte aus dem Dörfchen Auerkofen in Niederbayern und war der Sohn eines Kleinbauers und Tagelöhners. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde er zur 8. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments einberufen. Am 04.06.1915 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Verdun durch einen Granttreffer getötet.
Das Grab von Kaspar Braun befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1, Grab 270.
Der Musketier Josef Firmthaler Stammte aus Seugenhof. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 161 Infanterie-Regiments. Am 21.04.1916 fiel Josef Firmthaler im Alter von 21 Jahren bei Verdun. Er war verwundet worden und verstarb im 8. Lazarett des VIII. Armeekorps. Er war mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden.
Das Grab von Josef Firmthaler befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois, Block 4, Grab 63.
Bemerkenswert: Der Nachname von Josef Firmthaler wurde in den Verlustlisten mit „Firmtaler“ angegeben.
Sterbebild von Josef FirmthalerRückseite des Sterbebildes von Josef Firmthaler
Theoretischer Weg von Josef Firmthaler von seinem Heimatort zu seinem Grab:
Der Soldat Linhuber Rupert stammte aus Oberratting. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. Am 24.05.1916 wurde Rupert Linhuber im Alter von 25 getötet, mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Verdun. Er war zuvor mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden und stand 22 Monate im Feld.
Zu den Umständen seines Todes kann man bei Wikipedia unter dem Eintrag zum 15. Infanterie-Regiment „König Friedrich August von Sachsen“ nachlesen:
Vom 23. Mai 1916 an wurde es in der Schlacht um Verdun verheizt. Nach nur fünf Tagen waren von seinen anfangs rund 3000 Soldaten mehr als ein Drittel tot, verwundet oder vermisst. Nach acht Wochen, am 15. Juli 1916, waren 2555 Mann, mehr als fünf Sechstel des Regimentes, tot, verwundet oder vermisst.
Über den Verbleib der sterblichen Überreste von Rupert Linhuber ist heute nichts mehr bekannt. Entweder sie ruhen noch heute in der Erde von Verdun oder sie wurden unter dem Vermerk „unbekannter Toter“ in einem Massengrab auf einem der zahlreichen Soldatenfriedhöfe begraben oder sie ruhen im Beinhaus von Douaumont.
Sterbebild von Rupert LinnhuberRückseite des Sterbebildes von Rupert Linnhuber