Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.196: Stefan Diethei

Der Soldat Stefan Diethei wurde am 11.12.1886 in Leubas geboren und arbeitete als Lehrer in Flotzheim in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.04.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren während der Großen Schlacht in Frankreich bei Hébuterne.

Über den Todestag von Stefan Diethei berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„In der Nacht vom 4./5. wurde die zweite Bereitstellung, zugleich Sturmausgangsstellung , eingenommen. Es gelang dies erst nach ungeheuren Mühen. Ununterbrochen regnete es, die Geschosstrichter waren mit Wasser, Gräben, soweit solche vorhanden, mit knietiefem Schlamm gefüllt; die Führer, die das II. Bataillon zu stellen hatte, hatten sich verirrt und kamen überhaupt nicht mehr. Feindliche Feuerüberfälle brachten Verluste und vermehrten die Unordnung. Endlich am 5. morgens gegen 8 Uhr war die Sturmausgangsstellung bezogen:

Rechts: I. Bataillon, Reihenfolge 1., 2., 3., 4. Kompanie Links: III. Bataillon, Reihenfolge 10., 12. Kompanie; dahinter 9., 11. In 2. Linie: II. Bataillon, Reihenfolge 8., 7., 5., 6. Kompanie. Die Maschinengewehr-Kompanien waren bei ihren Bataillonen. Rechts Anschluss an Reserve-Infanterie-Regiment 10, links an Reserve-Infanterie-Regiment 119. Das Reserve-Infanterie-Regiment 7 hatte hinter dem linken Flügel unseres Regiments zu folgen.

Punkt 5 Uhr morgens hatte das Wirkungsschießen unserer Artillerie und unserer Minenwerfer begonnen, die feindliche Artillerie erwiderte nur schwach. Umso lebendiger wurde die feindliche Infanterie, als die Sicht zwischen 7 und 8 Uhr besser wurde, mit ihren Maschinengewehren, die vom Ortsrand von Hebuterne und von der Höhe nordöstlich Colincamps die Bereitstellungsräume bestrichen, ohne von unserer Artillerie gefasst zu werden. Die dem Regiment zugeteilte Begleit-Batterie, deren Aufgabe es gewesen wäre, die Maschinengewehr-Nester in direktem Schuss zu bekämpfen, konnte nach Meldung ihres Führers wegen der Geländeschwierigkeiten nicht vorgebracht werden. Zwei leichte Minenwerfer des I. Bataillons, sowie 2 Züge Maschinengewehre II. Bataillons taten zwar ihr Möglichstes, konnten aber die schwierige Aufgabe allein nicht lösen.

8.45 Uhr vormittags setzte unser Trommelfeuer ein. Der Kommandeur des III. Bataillons benützte die Gelegenheit, den Abstand zum Feinde zu verringern und schob seine Kompanien so nahe als möglich an unser Artilleriefeuer heran. Auch das II. Bataillon folgte seinem Beispiel.

Durch diese Bewegungen veranlasst legten etwa 3 feindliche leichte Batterien Sperrfeuer auf und vor unsere erste Linie, das von geringer Wirkung war.

Um 9 Uhr wandert die Feuerwalze nach vorwärts, unsere ganze erste Linie erhebt sich aus Gräben, Löchern, Trichtern wie ein Mann, um dem Feuer zu folgen, kampffreudig mit dem sicheren Gefühl des Erfolges. Da setzt der Feind nach wenigen Stunden mit gut sitzendem Maschinengewehrfeuer ein aus Richtung Hebuterne, der Höhe nordwestlich davon und von Colincamps her. Empfindliche Verluste treten ein. Ein Teil der Stürmenden wirft sich hin, andere stürzen vorwärts; Trümmer der 1. und 4. Kompanie arbeiten sich bis an das unversehrte feindliche Drahthindernis heran. Hier erlahmt ihre Kraft. Es war kein Zweifel mehr, der Angriff war gescheitert. Dies wurde 10.30 Uhr vormittags der Brigade gemeldet.

Dem 10. Reserve-Infanterie-Regiment zu unserer Rechten und dem 119. Infanterie-Regiment zu unserer Linken war es nicht besser ergangen. Letzteres hatte Signy-Ferme erreicht. Der Kommandeur I. Bataillon hatte seine Maschinengewehr-Kompanie in 2 Gruppen eingesetzt, um offen am gegenüberliegenden Hang feuernde Maschinengewehre zu bekämpfen. Dabei wurde der Maschinengewehr-Kompanie Führer, Leutnant Schnabel, tödlich getroffen, während er einen neuen Feuerbefehl gab, der einzige Kompanie-Offizier verwundet, die Maschinengewehr-Kompanie durch Artillerie- und Maschinengewehrfeuer zugedeckt.

Die 8. Kompanie, welche hinter dem rechten Flügel des I. Bataillons gefolgt war, wehrte einen von der Höhe bei Hebuterne herabkommenden Gegenstoß erfolgreich ab.

Um 12.20 Uhr kam von der Brigade telefonischer Befehl:

„Den Befehl über die linke Kampfgruppe Reserve-Infanterie-Regiment 7 und 12 übernimmt der Kommandeur Reserve-Infanterie-Regiment 7. Kampfgruppe Aschenauer stellt sich bis 5 Uhr nachmittags zur Fortsetzung und Durchführung des Angriffs bereit.“ Die Ausführung dieses Befehls war nur möglich, wenn unsere Artillerie in der Lage war, die Voraussetzung dazu zu schaffen. Was ihr am Morgen mit großem Munitionsaufwand während 4 Stunden nicht möglich war, das konnte ihr am Nachmittag in einem einstündigen schwächlichen Wirkungsschießen erst recht nicht gelingen. Der Angriff unterblieb.“

Man begrub Stefan Diethei auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Stefan Diethei
Rückseite des Sterbebildes von Stefan Diethei

Sonderbeitrag: Anton Tradt

Der Soldat Anton Tradt war Landwirt und stammte aus der bayerischen Gemeinde Eberfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.04.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Saint-Miehl, südlich Verdun in Frankreich.

Man begrub Anton Tradt auf dem Soldatenfriedhof Saint-Mihiel in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Tradt
Rückseite des Sterbebildes vonAnton Tradt

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.194: Paul Kinzl

Der Soldat Paul Kinzl wurde am 05.03.1885 Wotzmannsreut geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er bei Kämpfen leicht verwundet. Am 11.01.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Festieux.

Man begrub Paul Kinzl auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 11, Grab 595.

Seine Heimatgemeinde Waldkirchen gedenkt Paul Kinzl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/waldkirchen_oelbergkapelle_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Paul Kinzl
Rückseite des Sterbebildes von Paul Kinzl

Sonderbeitrag: Jakob Buchberger

Der Soldat Jakob Buchberger wurde am 29.09.1883 in der bayerischen Gemeinde Peiting geboren und war wohnhaft Hofheim in Oberbayern. Von Beruf war er Gasthofbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Feldlazarett Vigneulles.

Man begrub Jakob Buchberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 355.

Seine Heimatgemeinde Peiting gedenkt Jakob Buchberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/peiting_lk-weilheim-schongau_1812_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Jakob Buchberger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Buchberger

Sonderbeitrag: Michael Hollermeier

Der Soldat Michael Hollermeier stammte aus Simbach am Inn, war in Mittelfeld/Niederbayern geboren, und war Hilfslehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Ersten Schlacht bei Münster im Elsass (Vogesen).

Über den Todestag und die Todesumstände von Michael Hollmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„02.03. – 06.03.1915: So war es höchste Zeit, dass am 02.03. abends die Bataillone abgelöst wurden. Nach der durch Landwehr-Infanterie-Regiment 40 erfolgten Ablösung rückte I./R. 23 nach Bärenstall, am nächsten Tag nach Niedermorschweier und Katzental. II./R. 23 nach dem Genesungsheim, am nächsten Tag nach Kienzenheim und Sigolsheim, III./R. 23 nach Hohrod, am nächsten Tag nach Ammerschweier.“

Man begrub Michael Hollermeister auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 21.

Sterbebild von Michael Hollermeier
Rückseite des Sterbebildes vonMichael Hollermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.192: Aloys Büchs

Der Soldat Aloys Büchs wurde am 19.05.1893 in Niederlauer geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Saint-Mihiel während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Aolys Büchs auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 165.

Sterbebild von Aloys Büchs

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.189: Dr. Eduard Rasel

Der Soldat Dr. Eduard Rasel wurde am 20.10.1883 geboren und lebte in Schnaittenbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 18.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun im Wald von Apremont bei Saint-Mihiel schwer verwundet und am 30.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren an seiner Verwundung.

Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Seit 17.03. nahmen die feindlichen Feuerüberfälle auf die rückwärtigen Verbindungen an Zahl und Stärke zu. Aber auch unsere Artillerie, die bisher anscheinend mit Munition sparen musste, wurde ab 23.03. endlich wieder lebhafter, was freudig begrüßt wurde.“

Man begrub Dr. Eduard Rasel auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 42.

Sterbebild von Dr. Eduard Rasel
Rückseite des Sterbebildes von Dr. Eduard Rasel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.188: Alfred Knaier

Der Soldat Alfred Knaier wurde am 23.08.1890 in Niederlauer in Bayern geboren. Gestern stellte ich seinen Bruder Joseph vor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.02.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Ronvaux und Haudiomont in Frankreich

Man begrub Alfred Knaier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Niederlauer gedenkt Alfred Lauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/niederlauer_lk-rhoen-grabfeld_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Alfred Knaier
Rückseite des Sterbebildes von Alfred Knaier

Sonderbeitrag: Heinrich Klein

Der Soldat Heinrich Klein wurde am 13.01.1890 in Treis an der Lumda geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Staufenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 2. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Gruny an der Somme in Frankreich.

Über den Todestag und die Todesumstände von Heinrich Klein berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Infanterie-Regiments:

„Am 25. September ging es in aller Frühe weiter. Das Regiment wurde, trotz der in der vorigen Nacht bei Flavy-le-Martel von ihm gestellten starken Vorposten, wieder in die Vorhut genommen. Der Weg führte über Flavy-le-Meldeux-Esmery-Hallon-Hombleux-Buverchy-Moyencourt gegen Cressy. Hier trat gegen 10 Uhr vormittags plötzlich eine Stockung ein: Infanteriefeuer aus dem Wäldchen bei Omencourt hinderte den Weitermarsch. Schnell entwickelte sich die 2. und 4. Kompanie gegen das Waldstück und verjagte nach kurzem Feuergefecht den Gegner. Seine weitere Bekämpfung übernahm die 21. Infanterie-Division. Die 25. Infanterie-Division rückte weiter, und gegen Mittag durchschritt unser Regiment Billancourt und stellte sich am Nordrand von Réthonvillers bereit, gedeckt gegen Sicht von Westen. Man hatte wieder Fühlung mit dem Feinde und war dicht an ihm: In Gruny und Crémery hatte er sich eingenistet und wartete auf uns. Die Zeit sollte ihm nicht lang werden. Bald war die Artillerie auf beiden Seiten in voller Tätigkeit. Auch die Befehle für die Infanterie blieben nicht lange aus: Infanterie-Regiment 116 und II/117 stürmen Crémery, linker Flügel des Regiments am Feldweg Thilloy-Gruny. Südlich davon geht Infanterie-Regiment 115 gegen Gruny vor. An Sept Fours und Thilloy vorbei entwickelten sich das I und II. Bataillon, das II. sollte als Reserve folgen. In großen Sprüngen arbeiteten sich die Kompanien über das freie und übersichtliche Gelände vorwärts. Trotz starken Artilleriefeuers blieben die Verbände in guter Ordnung. Bald wurde auch das II. Bataillon durch das immer hart hinter ihm liegende feindliche Artilleriefeuer so weit nach vorn getrieben, dass es die vorderen Wellen erreichte und sich in diese einschob oder sie verlängerte. Um 5 Uhr nachmittags waren die vordersten Linien bereits auf 300 Meter an den Feind herangekommen, der am Ostrand von Crémery und Gruny in Gräben und hinter Hecken lag. Hier brachte starkes Flankenfeuer aus Crémery unseren Kompanien erhebliche Verluste. Aber das gut geleitete Feuer der 61. Feldartillerie, deren Verbindungsoffizier den Sturm der Infanterie in vorderer Linie begleitete, brachte bald Erleichterung. Um 6.30 Uhr nachmittags ertönten die Signale: „Seitengewehr pflanzt auf!“ Gleich darauf stand alles auf zum Sturm. In glänzendem Anlauf wurde der Feind überrannt und zunächst das Dorf Gruny genommen und gesäubert. Gegen den weiter links kolonnenweise aus den Gräben eilenden und der Straße Carrépuis-Roye zustrebenden Gegner wurde heftiges Verfolgungsfeuer abgegeben. Teile des I. und II. Bataillons hatten sich weiter rechts gehalten und zusammen mit dem II./117 unter Major Koettschau das Dorf Crémery gestürmt, in das gleichzeitig von Nordosten her das Infanterie-Regiment 70 eindrang. Es herrschte in jenen Stunden unter den Angreifern eine merkwürdige und in der Geschichte des Regiments einzig dastehende Verwechslung der beiden Dorfnamen, die noch lange nachher in der sprichwörtlichen Redensart vom fälschlich gestürmten Dorfe und in der lustigen Episode vom Esel von Crémery weiterlebte.

Bald setzte heftiges Artilleriefeuer auf die beiden Dörfer ein. Die Bataillone rückten daher möglichst schnell an den Westrand, ordneten dort ihre Verbände und richteten sich bei Einbruch der Dunkelheit 300 Meter westlich des Dorfrandes zur Verteidigung ein. Der Abschnitt vor Gruny wurde dem I. Bataillon zugewiesen, das links Anschluss an Infanterie-Regiment 115 hatte. Rechts vom I. hob das II. Bataillon Gräben aus; es reichte im Norden bis Crémery, wo II./117 anschloss. Unser III. Bataillon wurde um Mitternacht nach Sept Fours zurückgenommen und bildete dort mit der Maschinengewehr-Kompanie die Reserve.

So war der erste Sturm nach dem großen Rückmarsch wider Erwarten schnell und gut gelungen. Das Ziel war erreicht. Aber der Tag hatte wiederum einen Verlust von über 100 Mann gebracht. Noch in der Nacht stieß eine kühne Patrouille des II. Bataillons vor bis zur Ferme de l’Abbaye und besetzte sie. Aber heftiges Artilleriefeuer zwang die tapfere Schar, am andern Morgen das Gehöft wieder zu räumen.“

Man überführte den Leichnam von Heinrich Klein in seinen Heimatort Treis an der Lumda und begrub ihn  dort auf dem örtlichen Friedhof. Das Grab wurde inzwischen aufgelöst, die Grabplatte vor dem Gefallenendenkmal auf dem Friedhof aufgestellt.

Grabplatte für Heinrich Klein
Gefallenendenkmal in Treis an der Lumda

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.187: Joseph Knaier

Der Soldat Joseph (Volksbund: Josef) Knaier wurde am 14.03.1879 in Niederlauer geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 9. Kompanie des 4. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Leintrey in Frankreich.

Man begrub Joseph Knaier auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Niederlauer gedenkt Joseph Lauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/niederlauer_lk-rhoen-grabfeld_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Joseph Knaier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Knaier