Gottfried Kinast wurde 1894 als Sohn eines Landwirts in Ebelsberg in Österreich geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er 46 Monate als Bormeister in der 4. Batterie des 52. Schweren Feldartillerie-Regimentes. Er wurde mit dem Truppenkreuz und mit der bronzenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Durch Krankheit starb er nach 48 monatigem Kriegsdienst im Epedemie-Spital Trient am 31.12.1918 in italienischer Kriegsgefangenschaft. Er wurde 24 Jahre alt.
Sterbebild von Gottfried KinastRückseite des Sterbebildes von Gottfried Kinast
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Franz Xaver Glück wird 1893 als Sohn eines Gastwirts und Grundbesitzers in Ledern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg dient er in der 12 Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments und wird mit dem Bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 25.05.1916 fällt er bei den furchtbaren Kämpfen um Verdun bei Thiaumaont an einem Bauchschuss. Da hatte er 17 Monate im Feld gestanden.
Die sterblichen Überreste von Franz Glück ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Hautecourt-lès-Broville.
Sterbebild von Franz GlückRückseite des Sterbebildes von Franz Glück
Der theoretische Weg von Franz Glück von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Joseph Amann wurde 1890 als Sohn eines Landwirts in Furt geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt – Sankt Veit, und lebte in Schönberg in Oberbayern. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.081915 fiel Joseph Amann während der Vogesenkämpfe bei einem Sturmangriff in Sondernach im Alter von 25 Jahren.
Joseph Amann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Breitenbach, Block 7 Grab 30.
Sterbebild von Joseph AmannRückseite des Sterbebildes von Joseph Amann
Der theoretische Weg von Joseph Amann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Alois Griesmaier wurde 1890 als Sohn eines Gastwirtes in Edern geboren, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Ampflwang im Hausruckwald. Er diente im Ersten Weltkrieg beim österreichischen 59. Infanterie-Regiment. Dort war er eingesetzt im 1. Zug der Technischen Kompanie. Am 22.06.1918 wurde er bei Col de Rosso (Oberitalien) durch eine Granate tödlich am Kopf verletzt, nachdem er von Kriegsbeginn an im Feld stand.
Begraben wurde Alois Griesmaier am 24.06.1918 auf dem Soldatenfriedhof Ulzke, Trotte Asiago (Oberitalien) im Grab Nr. 70 beerdigt.
Sterbebild von Alois GriesmaierRückseite des Sterbebildes von Alois Griesmaier
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Franz Xaver Wisböck wurde 1890 als Sohn des Bürgermeisters in Neubeuern geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Ersatzreservist im bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 17 und fiel am 14.11.1914 bei Wytschaete, einem Ortsteil von Heuvelland, in Belgien mit 24 Jahren während der ersten Flandernschlacht.
Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist unbekannt.
Interessant ist, dass die Angehörigen Franz Xaver Wisböcks offensichtlich nicht einmal wussten, wo der Todesort ihres Angehörigen lag. Sie verorteten Wytschaete in Nordfrankreich, obwohl es in Belgien liegt.
Sterbebild von Franz Xaver WisböckRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Wisböck
Johann Daisenberger wurde 1887 als Sohn eines Landwirts in Königsdorf geboren. Er diente als Ersatz-Reservist in der 4. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regimentes. Mit 28 Jahren fiel er am 25.09.1915 für Kaiser, Gott und Vaterland bei den Kämpfen in der Nähe von St.-Mihiel.
Johann Daisenberger ruht auf der Kriegsgräberstätte in St.-Mihiel, Block 4 Grab 141
Sterbebild von Johann DaisenbergerRückseite des Sterbebildes von Johann Daisenberger
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Karl Dümler wurde am 14.08.1889 in Rosenheim geboren. Im Ersten Weltkrieg diente Karl Dümler als Vizefeldwebel der Reserve und Anwärter zum Offizier in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 24.05.1917 im Lazarett bei Warneton verstarb.
Karl Dümler ruht auf der Kriegsgräberstätte in Verlinghem in Frankreich, Block 13 Grab 25
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Karl Schlund wurde am 08.12.1897 in Günzburg geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Leutnant der Reserve im 1. Bataillon des Bayerischen Fußartillerie-Bataillon Nr. 25. Im April 1918 wird er leicht verwundet, kehrt jedoch gesundet zur Truppe zurück. Er fiel, dekoriert mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz 4. Klasse, am 22.07.1918 im Alter von 20 Jahren.
Karl Schlund ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bligny, Block 4 Grab 190.
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Sebastian Wimmer wurde 1895 als Sohn eines Landwirtes in Pettenham, heute ein Ortsteil von Taufkirchen, geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Schütze in der Maschinengewehrkompanie des 1. Bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde am 12.06.1916 schwer verwundet in das Feldlazarett Nr. 8 des 1. Bayerischen Armeekorps eingeliefert. Seine Verwundung war jedoch so schwer, dass er am 13.06.1916 daran starb.
Sebastian Wimmer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Romagne-sous-les-Cotes, Block 3 Grab 157
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Otto Maier war Landwirt in Willing – ein Ortsteil der Gemeinde Triftern, als sein Heimatland ihn in den Krieg schickte. Er kämpfte als Landwehrmann und Ersatz-Reservist in der 9. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regimentes, als er am 25.07.1915 mit 33 Jahren fiel.
Otto Maier ruht auf der Kriegsgräberstätte in Colmar, Grab 53
Sterbebild von Otto MaierRückseite des Sterbebildes von Otto Maier