Heinrich Thiery wurde am 12.09.1923 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des Infanterie-Regiment 260. Am 30.09.1942 fiel er im Alter von 19 Jahren zwischen Don und Wolga durch ein Infanteriegeschoss am Kopf.
Man begrub Heinrich Thiery auf dem Soldatenfriedhof Bol.Rassoschka, etwa 30 Km nordwestlich Stalingrad.
Sterbebild von Heinrich ThieryRückseite des Sterbebildes von Heinrich Thiery
Inge Wolffgramm wurde am 02.01.1911 geboren stammte aus Erfurt. Sie war Mitglied des Bundes deutscher Mädel (Mitgliedsnummer 614 118; 4/1939. Im April 1939 wurde sie Untergruppenführerin des BDM-Obergau Hochland und Abteilungsleiterin für Leibeserziehung. Seit April 1940 war sien kommissarische Gebietsmädelführer in des Bundes deutscher Mädel und Amtsreferentin in der Reichsjugendführung der Hitlerjugend (Nachfolgerin von Cläre Schwerdt). Sie war examinierte Lehrerin für Sport und Französisch und wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse und mit dem Hitlerjugend-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Am Am 22.11.1943 durchlebte sie einen Bombenangriff und zog sich eine Krankheit zu. Am 01.03.1944 verstarb sie an dieser Erkrankung. Ihr Bruder war bereits im Osten gefallen.
Man begrub Inge Wolffgramm auf dem Südfriedhof in Erfurt, nachdem man ihren Leichnam zuvor eingeäschert hatte.
Der Generalleutnant der Wehrmacht Wilhelm Thomas war ihr Stiefvater.
Rodesanzeige von Inge WolffgrammFoto von Inge Wolffgramm
Der Landwirt Michael Noll wurde am 23.10.1880 in Apfeldorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Armierungsbataillons als Landwehrmann. Am 08.06.1917 verstarb er im Alter von 36 Jahren in einem Feldlazarett an einer Krankheit.
Man begrub Michael Noll auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 1, Grab 120.
Sterbebild von Michael NollRückseite des Sterbebildes von Michael Noll
Ludwig Baumgartner wurde am 06.08.1897 in Apfeldorf in Bayern als Sohn eines Bäckermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.12.1916 verstarb er im Alter von 19 Jahren im Festungslazarett Köln.
Offiziell ist keine Grablage für Ludwig Baumgartner bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Ludwig Baumgartner auf dem militärischen Bereich eines Friedhofs in Köln begraben wurde.
Sterbebild von Ludwig BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Baumgartner
Der Soldat Hans Mayerhofer war Leutnant der Reserve und Führer der Pionier-Abteilung des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er überlebte den Krieg unbeschadet. Hier sein Foto:
Der Bergmann Lorenz Reize wurde am 03.04.1892 in Apfeldorf in Bayern als Sohn eines Schuhmachers geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. leichten Munitions-Kolonne des 9. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Fahrer. Am 28.05.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Louvemont während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Lorenz Reize auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Lorenz ReizeRückseite des Sterbebildes von Lorenz Reize
Der theoretische Weg von Lorenz Reize von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Trainfahrer Johann Mair wurde am 24.05.1890 in Raubenlechsberg, Gemeinde Apfeldorf, in Bayern als Sohn eines Wagnermeisters geboren. Am 25.08.1917 verstarb er im Alter von 27 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst in Folge einer Krankheit.
Die Lage des Grabes von Johann Mair war nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Johann MairRückseite des Sterbebildes von Johann Mair
Der Infanterist Bonifaz Baumgartner wurde am 25.10.1893 in der bayerischen Gemeinde Apfeldorf als Sohn eines Bäckereimeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich bei Douaumont während der Schlacht um Verdun.
Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
12.06. Sturm auf die Wabengräben! An diesem unübersichtlichem, stark besetzten, von Artillerie schwer zu fassenden Grabensystem waren schon verschiedene Stürme anderer Truppenteile blutig gescheitert.
Den Sturm leitet der bewährte Kommandeur des 1. Bataillons, Major Stuhlreiter. Unter Ausnützung der Dunkelheit wird ab 3.30 Uhr vormittags die Sturmstellung erreicht. 8 Uhr vormittags stürmt das 1. Bataillon, verstärkt von 8 Flammenwerfern, der Gebirgs-Minenwerfer-Kompanie 107, M. G., Granatwerfertrupps, Stoßtrupps des Sturmbataillons und des 2. Bataillons, sowie von der 8. Kompanie, in zwei Wellen vor; 3. Bataillon (ohne 12. Kompanie), das 7.45 Uhr vormittags von der Albain-Schlucht aus mehreren Wellen angetreten ist, folgt. Die fünf Kompanien der ersten beiden Wellen werfen sich ungestüm auf den Feind und dringen in den Graben ein; die Kompanien des 3. Bataillons folgen so rasch, dass auch sie noch zum Handgemenge kommen. Die Gräben werden in zähem Ringen gesäubert und die jetzt völlig vermischten Verbände dringen über die Thiaumont-Schlucht auf den jenseitigen Höhenrand und darüber hinaus vor, teilweise stark aus der rechten Flanke beschossen. 9.10 Uhr vormittags wird noch die letzte Kompanie (12.) zur Unterstützung der sehr geschwächten vorderen Linie eingesetzt. Die Beute entsprach der Wichtigkeit des Erfolges; sie betrug 23 Offiziere, etwa 900 Mann, 10 MG und zahlreiches sonstiges Material. Die Wabengräben selbst hatten durch unser Artilleriefeuer nur wenig gelitten, der Erfolg war vor allem durch die Tapferkeit der stürmenden Infanterie errungen. Um 9.00 Uhr vormittags ging Meldung über den Sieg durch Brieftaube an die 1. bayerische Infanterie-Division, wo sie kurz danach richtig ankam. 1.30 Uhr nachmittags versuchten die Franzosen einen Angriff gegen den rechten Flügel des 1. Bataillons, wurden jedoch abgewiesen. Die vom 1. bayerischen Armeekorps anfänglich beabsichtigte Fortsetzung des Angriffs musste wegen starkem feindlichen MG-Feuers, sowie völliger Erschöpfung der Kompanien, deren Gefechtsstärke 20 bis 30 Mann betrug, unterbleiben.
Einer der Gefallenen war Bonifaz Baumgartner.
Man begrub Bonifaz Baumgartner auf dem großen Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Bonifaz BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Bonifaz Baumgartner
Der theoretische Weg von Bonifaz Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Hüttemarbeiter Alois Puhl wurde am 07.06.1907 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des Grenadier-Regiments 406 als Gefreiter. Am 21.09.1943 verstarb er im Alter von 36 Jahren bei Wesselki südwärts Welikije-Luki in Russland an einem Herzschlag.
Man begrub Alois Puhl auf einem Soldatenfriedhof bei Welikije-Luki in Russland.
Sterbebild von Alois PuhlRückseite des Sterbebildes von Alois Puhl
Der theoretische Weg von Alois Puhl von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Hüttenarbeiter Wilhelm Johann Becker wurde am 11.06.1920 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Eisenbahn-Bau-Kompanie 108 als Obergefreiter. Er nahm am Afrika-Feldzug teil. Am 20.08.1943 verstarb er im Alter von 23 Jahren im Kriegslazarett 3/605 Roslawl, Russland, an einem Kopfschuss.
Man begrub Wilhelm Johann Becker auf dem Soldatenfriedhof Roslawl in Rußland.
Sterbebild von Wilhelm Johann BeckerRückseite des Sterbebildes von Wilhelm Johann Becker
Der theoretische Weg von Johann Wilhelm Becker von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: