Der Landwirt Josef Lipp wurde im Juni 1883 in Haslach geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 31.07.1915 (laut Volksbund am 28.07.1915) wurde Josef Lipp im Alter von 32 Jahren im Kampf getötet.
Begraben wurde Josef Lipp auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 19, Grab 1000.
Sterbebild von Josef LippRückseite des Sterbebildes von Josef Lipp
Der theoretische Weg von Josef Lipp von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Josef Bestle wurde am 26.10.1881 in Pfaffenhofen geboren und lebte als Landwirt in Untertürkheim. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 30.05.1915 wurde er im Alter von 33 Jahren bei Arras getötet.
Josef Bestle fand seine letzte Ruhestätte auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef BestleRückseite des Sterbebildes von Josef Bestle
Der Landwirt Michael Bachmeier stammte aus Naßberg, heute ein Teil der Gemeinde Bad Birnbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie de 17. Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 29.12.1915 wird er bei Wavrin durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Am 02.01.1916 verstirbt er im 28 Reserve-Feldlazarett bei Haubourdin.
Beigesetzt wurde Michael Bachmeier auf dem Soldatenfriedhof Haubourdin in Reihe 10, Grab 191.
Sterbebild von Michael BachmeierRückseite des Sterbebildes von Michael Bachmeier
Der theoretische Weg von Michael Bachmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Dienstknecht Joseph Gierl arbeitete bei einem Landwirt in Goselding einem Ortsteil der Gemeinde Buchbach. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Wehrmann in die 5. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments einberufen. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lauterfingen (französisch Loudrefing) – Rohrbach (französisch Rorbach-lès-Dieuze).
Joseph Gierl wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bisping beigesetzt.
Sterbebild von Joseph GierlRückseite des Sterbebildes von Joseph Gierl
Der Landwirt Alois Prior wurde am 21.07.1885 in Egg an der Günz geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er 12. bayerischen Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 03.12.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren am Buchenkopf bei einem Sturmangriff.
Alois Priors Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 230.
Sterbebild von Alois PriorRückseite des Sterbebildes von Alois Prior
Der theoretische Weg von Alois Prior von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Michael Wantmüller wurde am 28.05.1876 in Obergünzburg geboren und lebte in Ebersbach, einem Ortsteil von Obergünrburg. Er diente im Ersten Weltkrieg als Wehrmann in der 8. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments und fiel am 21.06.1915 am Hilsenfirst bei Münster im Elsass.
Beigesetzt wurde Michael Wantmüller auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael WantmüllerRückseite des Sterbebildes von Michael Wantmüller
Der theoretische Weg von Michael Wantmüller von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Joseph Eisenschmid wurde am 06.02.1881 in Gessertshausen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 05.08.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren am Lingekopf.
Die Regimentsgeschichte des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments berichtet über den Todestag:
Am 5.8. lag das Bataillon als Reserve für das Reserve-Infanterie-Regiment 74 deckungslos am Osthange des Lingesattels im stärksten feindlichen Artilleriefeuer. Auch eine erhebliche Anzahl von Kurzschüssen der eigenen Artillerie fügten dem Bataillon Verluste zu. Leutnant Emrich und Leutnant Tillmann wurden schwer verwundet.
In der Zeit vom 24.7. bis 7.8. hatte das Bataillon einen Gefechtsverlust von 29 Toten und 94 Verletzten zu beklagen.
Einer der Toten war Joseph Eisenschmid.
Joseph Eisenschmid wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Joseph EisenschmidRückseite des Sterbebildes von Joseph Eisenschmid
Der Landsturmmann Josef Randlkofer stammte aus Holzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Pfeffenhausen im Landkreis Landshut, und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Râmnicu Sărat (auf dem Sterbebild fälschlich „Rimnikul-Sarat“ geschrieben) in Rumänien während der Schlacht bei Rimnicul-Sarat, rund 1.500 Kilometer von seinem Heimatort entfernt.
Über den Verbleib der Gebeine von Josef Randlkofer ist heute nichts mehr bekannt. Dies trifft leider für fast alle Gefallenen in den osteuropäischen Ländern im Ersten Weltkrieg zu. Die Leichen wurden verscharrt und die Friedhöfe später, nach dem Krieg, eingeegbnet.
Auch kein Denkmal erinnert heute am Josef Randlkofer. Ein besonders trauriges Schicksal.
Sterbebild von Josef RandlkoferRückseite des Sterbebildes von Josef Randlkofer
Der theoretische Weg von Josef Randlkofer von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort:
Der Landwirt Josef Reiter stammte aus Engertsham (auf dem Sterbebild falsch geschrieben), einem Ortsteil der Gemeinde Trostberg, in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des bayerischen Landsturm Infanterie-Bataillons Rosenheim als Landsturmmann. Am 09.10.1915 verstirbt er in Kehl am Rhein im Alter von 42 Jahren an einem Schlaganfall.
Begraben wurde Josef Reiter auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg, Block 5, Grab 125.
Foto des Grabes von Josef ReiterSterbebild von Josef ReiterRückseite des Sterbebildes von Josef Reiter
Der theoretische Weg von Josef Reiter von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Joseph Obergröbner stammte aus Hirschham, einem Ortsteil der Gemeinde Tacherting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Landwehr-Infanterie-Regiment als Landwehrmann. Im April wird er schwer verwundet und verstirbt am 25.04.1915 im Alter von 33 Jahren im Reserve-Lazarett in Colmar.
Das Grab von Joseph Obergröbner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Colmar, Grab 29.
Sterbebild von Joseph ObergröbnerRückseite des Sterbebildes von Joseph Obergröbner
Der theoretische Weg von Joseph Obergröbner von seiner Heimatstadt zu seinem Grab: