Josef Detterbeck wurde am 05.03.1891 in Engelsberg geboren. Er war der Sohn eines Brunnenmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des württembergische Brigade-Ersatz-Bataillon 53 als Gefreiter. Am 26.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Argonnenwald in Nordfrankreich durch eine Mine.
Man begrub Josef Detterbeck auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef DetterbeckRückseite des Sterbebildes von Josef Detterbeck
Josef Huber stammte aus Langensteghamm, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Niederbergkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 15.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Oppy (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.
Die Grablage von Josef Huber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.:
Unteroffizier August Scheitle, gefallen am 10.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Unteroffizier Ludwig Hirsch, gefallen am 09.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Georg Meier, gefallen am 16.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Unteroffizier Hohann Haugg, gefallen am 12.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef HuberRückseite des Sterbebildes von Josef Huber
Der theoretische Weg von Josef Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:
Der Gefreite Alois Huber stammte aus Geiersnest, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surrberg, und lebte in Kammer in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.02.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Blangy in Nordfrankreich.
Man begrub Alois Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois HuberRückseite des Sterbebildes von Alois Huber
Der Gefreite Max Eichelseder stammte aus Engelsberg in Bayern und war ein Schreinermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments Am 24.10.1914 fiel er im Alter von 38 Jahren in Nordfrankreich.
Offiziell ist keine Grablage für Max Eichelseder bekannt. Ich vermute jedoch, dass Max Eichelseder anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie es seinen anderen, am gleichen Tag gefallenen Kameraden der 6. Kompanie erging:
Sterbebild von Max EichelsederRückseite des Sterbebildes von Max Eichelseder
Karl Hollweck wurde am 11.06.1897 in Pfaffenhofen geboren. Er war Kandidat der Philosophie und Alumnus am bischöflichen Lyzeum in Eichstätt. Am 28.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren in Nordfrankreich bei den Kämpfen an der Aisne.
Man begrub Karl Hollweck auf dem Soldatenfriedhof Chauny in Block 6, Grab 38.
Sterbebild von Karl HollweckRückseite des Sterbebildes von Karl Hollweck
Der Landsturmmann Edmund Niederreiner wurde am 10.02.1898 in Siegertshofen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 10.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.
Man begrub Edmund Niederreinier auf dem Soldatenfriedhof Salomé in Block 4, Grab 161.
Der Kanonier Kaspar Veicht stammte aus Matzbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf, und war der Pflegesohn des damaligen Bürgermeisters Hörmann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Batterie des 2. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 16.05.1918 fiel er im Alter von 18 Jahren in Nordfrankreich.
Das Grab von Kaspar Veicht befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in Block 4, Grab 272.
Sterbebild von Kaspar VeichtRückseite des Sterbebildes von Kaspar Veicht
Der Bauerssohn Johann Weberstetter stammte aus Lohen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Nordfrankreich durch einen Kopfschuss.
Offiziell ist keine Grablage für Johann Weberstetter bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seinen Leichnam nach den Kämpfen anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt hat, weil seine Gebeine nicht mehr zuzuordnen waren. Auf diesem Friedhof wurden die anderen Gefallenen seiner Kompanie, aber auch seines Regiments begraben, die in diesen Tagen fielen:
Schütze Fritz Langner, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Balthasar Egner, 22.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Schütze Thomas Lutz, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 2, Grab 56.
Franz Veiglhuber (eigentlich: Veigelhuber) war der Sohn eines Schmiedemeisters in Steinbrünning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Am 15.02.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Messines.
Das Grab von Franz Veigelhuber befindet sich auf dem französischen Soldatenfriedhof Quesnoy-sur-Deûle in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz FeiglhuberRückseite des Sterbebildes von Franz Veiglhuber
Der theoretische Weg von Franz Veigelhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Ludwig Bergwinkl stammte aus Vogelsang, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenhausen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldnersohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Maschinen-Gewehr-Kompanie des 10. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.02.1918 verunglückte er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich während der Stellungskämpfe im Artois und beim Aufmarsch zur „Großen Schlacht in Frankreich“ tödlich.
Die Lage des Grabes von Ludwig Bergwinkl ist unbekannt.
Sterbebild von Ludwig BergwinklRückseite des Sterbebildes von Ludwig Bergwinkl