Der Gefreite Alois Huber stammte aus Geiersnest, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surrberg, und lebte in Kammer in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.02.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Blangy in Nordfrankreich.
Man begrub Alois Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois HuberRückseite des Sterbebildes von Alois Huber
Der Gefreite Max Eichelseder stammte aus Engelsberg in Bayern und war ein Schreinermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments Am 24.10.1914 fiel er im Alter von 38 Jahren in Nordfrankreich.
Offiziell ist keine Grablage für Max Eichelseder bekannt. Ich vermute jedoch, dass Max Eichelseder anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie es seinen anderen, am gleichen Tag gefallenen Kameraden der 6. Kompanie erging:
Sterbebild von Max EichelsederRückseite des Sterbebildes von Max Eichelseder
Karl Hollweck wurde am 11.06.1897 in Pfaffenhofen geboren. Er war Kandidat der Philosophie und Alumnus am bischöflichen Lyzeum in Eichstätt. Am 28.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren in Nordfrankreich bei den Kämpfen an der Aisne.
Man begrub Karl Hollweck auf dem Soldatenfriedhof Chauny in Block 6, Grab 38.
Sterbebild von Karl HollweckRückseite des Sterbebildes von Karl Hollweck
Der Landsturmmann Edmund Niederreiner wurde am 10.02.1898 in Siegertshofen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 10.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.
Man begrub Edmund Niederreinier auf dem Soldatenfriedhof Salomé in Block 4, Grab 161.
Der Kanonier Kaspar Veicht stammte aus Matzbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf, und war der Pflegesohn des damaligen Bürgermeisters Hörmann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Batterie des 2. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 16.05.1918 fiel er im Alter von 18 Jahren in Nordfrankreich.
Das Grab von Kaspar Veicht befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in Block 4, Grab 272.
Sterbebild von Kaspar VeichtRückseite des Sterbebildes von Kaspar Veicht
Der Bauerssohn Johann Weberstetter stammte aus Lohen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Nordfrankreich durch einen Kopfschuss.
Offiziell ist keine Grablage für Johann Weberstetter bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seinen Leichnam nach den Kämpfen anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt hat, weil seine Gebeine nicht mehr zuzuordnen waren. Auf diesem Friedhof wurden die anderen Gefallenen seiner Kompanie, aber auch seines Regiments begraben, die in diesen Tagen fielen:
Schütze Fritz Langner, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Balthasar Egner, 22.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Schütze Thomas Lutz, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 2, Grab 56.
Franz Veiglhuber (eigentlich: Veigelhuber) war der Sohn eines Schmiedemeisters in Steinbrünning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Am 15.02.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Messines.
Das Grab von Franz Veigelhuber befindet sich auf dem französischen Soldatenfriedhof Quesnoy-sur-Deûle in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz FeiglhuberRückseite des Sterbebildes von Franz Veiglhuber
Der theoretische Weg von Franz Veigelhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Ludwig Bergwinkl stammte aus Vogelsang, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenhausen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldnersohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Maschinen-Gewehr-Kompanie des 10. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.02.1918 verunglückte er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich während der Stellungskämpfe im Artois und beim Aufmarsch zur „Großen Schlacht in Frankreich“ tödlich.
Die Lage des Grabes von Ludwig Bergwinkl ist unbekannt.
Sterbebild von Ludwig BergwinklRückseite des Sterbebildes von Ludwig Bergwinkl
Der Landsturmmann Michael Mayr wurde am 13.05.1890 in Kutzenhausen, einer Gemeinde in Bayern, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich.
Leider konnte ich für Michael Mayr keine Grablage recherchieren. Weder in den Verlustlisten noch beim Volksbund ist er zu finden. Ich vermute auch, dass die Angabe über die Regimentszugehörigkeit falsch ist.
Der gefreite Peter Götzberger stammte aus Stockham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gleich zu Beginn des Krieges wurde er verwundet. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Avion (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.
Offiziell ist keine Grablage für Peter Götzberger bekannt. Er könnte jedoch anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast beigesetzt worden sein. Dort wurden auch Kameraden seiner Kompanie begraben, die zum selben Zeitraum fielen: u. a. Christian Schmidbauer, gefallen am 28.01.1916 bei Avion und Franz Baumgartner, ebenfalls gefallen am 28.01.1916 bei Givenchy.
Sterbebild von Peter GötzbergerRückseite des Sterbebildes von Peter Götzberger
Der theoretische Weg von Peter Götzberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: