Der Obergefreite Wolfgang Emanuel Windisch wurde am 01.04.1920 im oberbayerischen Hausham geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 11.03.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Abinskaja südwestlich von Krasnodar (Kubangebiet).
Man begrub Wolfgang Emanuel Windisch auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in einem Massengrab.
Sterbebild von Wolfgang Emanuel WindischRückseite des Sterbebildes von Wolfgang Emanuel Windisch
Der tehoretische Weg von Wolfgang Emanuel Windisch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Bauerssohn Alois Kurzhals wurde am 06.02.1890 in Dirschhofen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Berg im Gau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Angres in der Nähe von Antwerpen während der Schlacht von Cournay.
Man begrub Alois Kurzhals auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Georg Schrank stammte aus Urtl heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Walpertskirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 13.07.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei den Kämpfen um Arras bei Thélus. Zunächst begrub man ihn bei Thélus.
Man bettete Georg Schrank später auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab um.
Sterbebild von Georg SchrankRückseite des Sterbebildes von Georg Schrank
Der theoretische Weg von Georg Schrank von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Michael Huber stammte aus Anham, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Beutelsbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 19. Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ginchy an der Somme.
Eine Lage des Grabes von Michael Huber ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er zusammen mit Kameraden seiner Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Unteroffizier Karl Edelmann, gefallen am 16.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 4, Grab 619;
Infanterist Georg Sperber, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Johann Paul Zeilinger, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Franz Ranzinger stammte aus Eggenfelden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Jäger-Bataillons. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 04.11.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Oosttaverne in Belgien während der Ersten Flandernschlacht .
Man begrub Franz Ranzinger auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Langemark Massengrab.
Der Kanonier der Reserve Johann Lehner stammte aus Triftern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Batterie des 7. Feldartillerie-Regiments.
August/September 1914 wurde er am Rücken verwundet. Am 11.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Soyécourt an der Somme. Die Regimentsgeschichte des 7. Feldartillerie-Regiments schreibt über sein Sterben:
„Am 11.10.1914 abends erhielt die 6. Batterie wieder schweres Feuer. Ein Volltreffer traf ein Geschütz. Der daneben stehende Munitionswagen explodierte. Kanonier Andreas Ruhm war sofort tot. Der Feind setzte die Beschießung fort. Gegen 22 Uhr traf ein Volltreffer den eingegrabenen Beobachtungsstand. Leutnant der Reserve Georg Kiderlin und der neben ihm stehende Fernsprechmann, Kanonier Johann Lehner, wurden getötet, mehrere Leute verwundet. Noch in der Nacht bezog die 6. Batterie eine andere, besser gedeckte Stellung in einer flachen Mulde unweit des Westrandes von Soyécourt.“
Offiziell ist für Johann Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine neben denen seines Kameraden Georg Kiderlin ruhen, der mit ihm zusammen getötet wurde. Dieser wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt.
Der Landsturm-Pionier Thomas Feigl wurde am 04.07.1874 in Breitbrunn am Ammersee in Oberbayern geboren und war im Zivilberuf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einer bayerischen Pionier-Kompanie. Am 15.07.1918 fiel er im Alter von 44 Jahren.
Man begrub Thomas Feigl auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.
Der Reservist Georg Haas wurde am 26.09.1882 in Birkensee, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Offenhausen, als Fabrikarbeiterssohn geboren. Er fiel im Alter von 34 Jahren am 01.05.1917 in Frankreich während der Kämpfe bei Arras.
Man begrub Georg Haas auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg HaasRückseite des Sterbebildes von Georg Haas
Der theoretische Weg von Georg Haas von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Eine Grablage ist für Leo Geissler heute nicht mehr bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man ihn auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville namenlos in einem Massengrab beigesetzt hat, zusammen mit Kameraden seines Regiments und seiner Kompanie, die am selben Tag oder im gleichen Zeitraum fielen:
Infanterist Matthias Zingerle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Landsturmmann Josef Enderle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Landsturmmann Philipp Wieländer, gefallen am 27.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Bäckermeister Josef Schwenzl wurde am 31.03.1881 im bayerischen Fischen geboren. Er war Gemeindeverwaltungsmitglied in Fischen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 28.10.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren bei Le Transloy während der Schlacht an der Somme durch einen Granatschuss.
Man begrub Josef Schwenzl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.