Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.443: Ludwig Kremhelmer

Der Soldat Ludwig Kremhelmer stammte aus Hüttenkofen in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 08.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Montauban-de-Picardie durch einen Granat-Volltreffer in Frankreich.

Die offizielle Grablage von Ludwig Kremhelmer ist unbekannt. Es ist auch sehr fraglich, ob und was von seinem Körper nach dem Volltreffer noch übrig war. Häufig war in solchen Situationen von dem Toten nichts mehr übrig, was man noch beerdigen konnte.

Wenn sterbliche Überreste von Ludwig Kremhelmer übrig blieben und beigesetzt werden konnten, dann wurden Sie nach meinem Dafürhalten anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt begraben, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Georg Kleder, gefallen am 08.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Schäffler, gefallen am 03.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Leutnant Johann Schäfler, gefallen am 02.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Gefreiter Johann Edhofer, gefallen am 05.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Ludwig Kremhelmer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Kremhelmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.417: Xaver Kleemeier

Der Soldat Xaver Kleemeier stammte aus Kohlfuß, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter und Krankenträger in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren durch ein Artilleriegeschoss.

Die Lage des Grabes von Xaver Kleemeier ist unbekannt und ich kann keine begründbare Vermutung äußern.

Sterbebild von Xaver Kleemeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Kleemeier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.415: Matthias Klever

Der Soldat Matthias (Volksbund: Wilhelm Mathias Klever) Klever wurde am 06.07.1913 in Eupen geboren – heute belgisch (Deutschsprachige Gemeinschaft) – damals deutsch. Er war von Beruf Schuhmacher und Mitglied der Eupener Kolping-Familie. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.11.1943 fiel er im Alter von 30 Jahren in Krassnaja-Ssloboda bei Smolensk im heutigen Weißrussland (Belarus).

Man begrub Matthias Klever auf einem Feldfriedhof bei Krasnaja Sloboda / Mogilew im heutigen Weißrussland (Belarus).

Sterbebild von Matthias Klever
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Klever

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.405: Josef Niederleitner

Der Soldat Josef Niederleitner stammte aus Pira, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lohkirch. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Feldgendarm in der 1. Eskadron des 2. bayerischen Schwere-Reiter-Regiment. Am 29.10.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren nach 44 Monaten Kriegsdienst im Kaukasus in Rumänien.

Die Lage des Grabes von Josef Niederleitner ist heute unbekannt, wie meist bei Gefallenen der Ostfront.

Seine Heimatgemeinde Lohkirchen gedenkt Josef Niederleitner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/lohkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Niederleitner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Niederleitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.355: Michael Riesemann

Der Soldat Michael Riesemann wurde am 21.03.1889 in Litzau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Sein Vater war Landwirt, er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des  20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 03.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 27 Jahren bei Douaumont.

Man begrub Michael Riesmann auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine letzte Haimatgemeinde Obergünzburg gedenkt Michael Riesemann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberguenzburg_1805-15_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Michael Riesemann
Rückseite des Sterbebildes von Michael Riesemann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.348: Johann Gaulinger

Der Soldat Johann Gaulinger stammte aus Münster, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wurmsham, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments – laut Verlustlisten diente er in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Ich bin mir sicher, dass die Angaben der amtlichen Verlustlisten richtig ist. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.07.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme im Alter von 24 Jahren in einer Stellung vor Montauban-de-Picardie.

Offiziell ist für Johann Gaulinger keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 7 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Fricourt begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

Für fast alle Ihrer gefallenen Kameraden ist keine Grablage bekannt.

 

Sterbebild von Johann Gaulinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gaulinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.347: Joseph Zellner (eigentlich Zöllner)

Der Soldat Joseph Zellner (eigentlich Zöllner s. a. Verlustlisten und Volksbund) stammte aus Stockham in Bayern und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Infanterist in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 28.01.1916 fiel er bei Givenchy-en-Gohelle und den Vimy-Höhen im Alter von 27 Jahren beim 1. Angriffsgefecht von La Folie.

Über den Todestag und die Todesumstände von Joseph Zöllner berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Der 28.01.1916 war der große Tag für das 2. Infanterie-Regiment. Nach nur vierstündiger Artillerievorbereitung erfolgte um 4.00 Uhr nachmittags gleichzeitig mit zwei gewaltigen Sprengungen am rechten und linken Flügel des Regimentsabschnittes unser Angriff. I. Bataillon unter Führung des Major von Imhof, bei dem sich der tapfere Oberleutnant Melber (Führer der 1. Kompanie) besonders hervortat, stürmte rechts vor, links griff die Kampfgruppe Zorn (5. und 7. Kompanie) an. Nach kurzer Zeit ist die feindliche Stellung in einer Ausdehnung von fast 2 Kilometer Breite in unserer Hand, der Gegner lässt uns 340 Gefangene und 9 Maschinengewehre. Er hatte durch die Beschießung und durch die beiden ihm überraschend gekommenen Sprengungen schwer gelitten. Ein äußerst heftiges Artilleriefeuer, das der Gegner dann die Nacht vom 28. auf 29.01. auf unsere Stellung legte, und dem im Morgengrauen des 29. ein feindlicher Gegenangriff folgte, forderte auch auf unserer Seite erhebliche Verluste, aber keinen Fußbreit der eroberten Stellung konnte der französische Angriff wieder zurückgewinnen. Wir verloren in diesen Kampftagen rund 400 Tote und Verwundete.“

Einer davon war Joseph Zöllner.

Man begrub Joseph Zöllner auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 5, Grab 228.

Sterbebild von Joseph Zellner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Zellner

Die Männer des ZweitenWeltkriegs – Teil 2.335: Johann Wimmer

Der Soldat Johann Wimmer wurde am 05.11.1923 in Endt geboren, einem Ortsteil der österreichischen Gemeinde Gemeinde Hochburg-Ach, war der Sohn eines Kaufmanns und selbst Tischler von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einer Funkerabteilung der Wehrmacht. Am 13.01.1945 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Stundweiler (Schreibfehler auf Sterbebild) bei Hagenau (französisch: Haguenau) im Elsass.

Man begrub Johann Wimmer auf dem Soldatenfriedhof in Bad Bergzabern in Reihe 29, Grab 1190.

Sterbebild von Johann Wimmer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wimmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.309: Georg Häglsperger

Der Soldat Georg Häglsperger diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 10. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.11.1916 verstarb er nach längerer Krankheit im Alter von 23 Jahren in einem Lazarett in München.

Ich konnte keine Daten zu Georg Häglsperger recherchieren. Sein Grab könnten im militärischen Bereich eines Münchner Friedhofs liegen und noch heute existieren.

Sterbebild von Georg Häglsperger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Häglsperger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.289: Peter Tondorf

Der Soldat Peter Tondorf wurde am 16.05.1892 in Esch geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 7. Kompanie des 4. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 07.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Byssotzy wärend der Schlacht am Orz-Bach.

Die Lage des Grabes von Peter Tondorf ist unbekannt.

Sterbebild von Peter Tondorf
Rückseite des Sterbebildes von Peter Tondorf