Der Müller Josef Kiener war der Besitzer der Tradlmühle bei Kemnath, heute ein Ortsteil von Schnaittenbach. Im Ersten Weltkrieg gehörte er als Infanterist zur 6. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments. Am 14.11.1914 traf ihn ein Schuss in den Unterleib. Dieser tötete ihn im Alter von 27 Jahren.
Man begrub Josef Kiener auf dem Soldatenfriedhof Troyon, in Block 1, Grab 160.
Otto Perl war der Sohn eines Gastwirts und stammte aus Perl. Als Schütze nahm er am Ersten Weltkrieg teil und kämpfte im 2. Eskadron des 5. bayerischen Kavallerie-Schützen-Regiments. Im Alter von 22 Jahren wurde er am 30.11.1916 bei Mühlbach im Elsass durch einen Schrapnellsplitter getötet.
Begraben wurde Otto Perl auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 5, Grab 79.
Alois Lenz wurde am 18.05.1883 geboren und lebte als Eigner in Freyung-Kreuzberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 14.07.1918 wurde er nach vierjährigem Kriegseinsatz im Alter von 35 Jahren getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr, Grab 165 begraben.
Franz Emmersberger wurde am 20.03.1882 geboren und war der Sohn eines Streckenwärters aus Thonstetten. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann im 12. Landwehr-Infanterie-Regiment, 11. Kompanie. Am 05.11.1914 wurde er bei den Kämpfen in den Vogesen bei Tete du Violu im Alter von 33 Jahren getötet. Zunächst war er leicht verletzt gemeldet worden. Dann kam die Gefallenenmeldung.
Begraben liegt Franz Emmersberger auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 5, Grab 195.
Anmerkung: Beim Volksbund und in den Verlustlisten wird Franz Emmersberger als „Emersberger“ geführt. Ich gehe davon aus, dass dies auch sein richtiger Name ist. Der Übersicht wegen führe ich ihn aber mit dem Namen, der auf dem Sterbebild steht.
Das Grab von Franz Emmersberger heuteDas Grab von Franz Emmersberger heute
Der Schmiedssohn Ludwig Wagner stammte aus Schiefweg und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 12. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 wurde er im Alter von 25 Jahren bei Autrepierre getötet. Begraben wurde Ludwig Wagner auf dem Soldatenfriedhof Gosselming in einem Massengrab.
Der Soldat Otto Raith wurde am 06.03.1888 geboren und entstammte aus Gossersdorf. Er war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist beim 13. Reserve-Infanterie-Regiment in der 6. Kompanie und wurde am 20.08.1914 bei Rohrbach getötet. Er wurde 26 Jahre alt und ein Opfer der ersten Kämpfe um Lothringen.
Begraben wurde Otto Raith auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.
Der Bäckermeister Sebastian Seitz stammte aus Stetten und wurde als Unteroffizier der Landwehr in der 1. Kompanie des 12. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 02.09.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Eschelmer (französisch: Hachimette). Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 1, Grab 101.
Alois Franz stammte aus Wendern und kämpfte als Reservist in der 11. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, als er im Ersten Weltkrieg am 17.11.1914 bei St. Mihiel schwer verwundet wurde. An diesen Verletzungen verstarb er am 24.11.1914. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof von Troyon begraben. Dort ruht er im Block 1, Grab 151.
Otto Ehinger stammte aus Achern und wurde am 02.10.1895 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier. In welcher Einheit er diente, konnte ich nicht herausfinden. Bekannt ist nur, dass er am 08.09.1917 bei Ornes vor Verdun in Frankreich getötet wurde. Zunächst war er nur vermisst gemeldet, später wurde jedoch sein Tod angezeigt. Sein Grab ist unbekannt.
Johann Kreuzeder war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Hintersarling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterdietfurt. In den Verlustlisten wird als Heimatort Hintersalbig angegeben, was jedoch nachweislich falsch ist. Im großen Völkerschlachten des Ersten Weltkrieges kämpfte Johann Kreuzeder als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments, wo er am 11.03.1915 bei Mühlbach (französisch: Muhlbach-sur-Munster) bei Münster (Elsass) im Alter von 27 Jahren getötet wurde.
Die Gebeine von Johann Kreuzeder ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 2 Grab 177.