Der Infanterist Jakob Hartinger stammte aus Weingarten. Im Ersten Weltkrieg diente er im 18. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 19.02.1915 wurde er im Alter von 21 Jahren bei der Schlacht um Münster (Elsass) im Kampf getötet. Jakob Hartingers sterblichen Überreste befinden sich in Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Jakob HartingerRückseite des Sterbebildes von Jakob Hartinger
Engelbert Gabler stammte aus Garsham, Pfarrei Otting und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.08.1915 wird er im Alter von 23 Jahren bei den Vogesenkämpfen getötet. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Johann Bauer war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Dengling. Im Ersten Weltkrieg diente er in der MG Kompanie des 4. Infanterie-Regiments, zuletzt des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 31.12.1915 wird Johann Bauer im Kampf im Alter von 23 Jahren durch Kopfschuss getötet. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 2, Grab 5 begraben.
Sterbebild von Johann BauerRückseite des Sterbebildes von Johann Bauer
Der theoretische Weg von Johann Bauer von seiner Heimatgemeinde zu seinem Grab:
Der Diener Alois Baumgartner diente im Ersten Weltkrieg in der 4. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 08.09.1915 wird er im Alter von 27 Jahren in Landesbach im Kampf durch Kopfschuss, eine der häufigsten Todesursachen in diesem Krieg, getötet. Zunächst wird er durch Kameraden in Landersbach beigesetzt, später jedoch umgebettet.
Das Grab von Alois Baumgartner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 51.
Bis zu seiner Einberufung war Alois Baumgartner Diener bei bei Oberlandesgerichtsrat Lenzberg in Düsseldorf. Hier ist ein Beitrag in Wikipedia über das Haus von Herrn Lenzberg, in dem Baumgartner Dienst tat.
Der Ersatzreservist Andreas Maier stammte aus Hirschberg und Bauerssohn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatzreservist und Infanterist. Am 17.04.1915 wurde er im Alter von 23 Jahren bei der Höhe 830 bei Metzeral durch Granattreffer getötet.
Das Grab von Andreas Maier befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach. Dort hat man ihn in einem Massengrab beigesetzt.
Der Infanterist Rupert Hauser wurde am 18.09.1893 in Lechhausen geboren und war Fabrikarbeiter. Im 19. Reserve-Infanterieregiment diente er während des Ersten Weltkrieges in der 4. Kompagnie. Am 01.03.1915 fiel er während eines Nachtgefechtes im Alter von 21 Jahren während der Vogesenkämpfe.
Rupert Hauser wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 4, Grab 94 zur letzten Ruhe gebettet.
Sterbebild von Rupert HauserRückseite des Sterbebildes von Rupert Hauser
Theoretischer Weg von Rupert Hauser von seiner Heimatgemeinde zu seinem Grab:
Michael Schwarzberger stammte aus Oberköllnbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 2. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 13.09.1915 wurde er im Alter von 36 Jahren am Katzenstein bei La Petite-Raon im Elsass durch Granatbeschuss getötet.
Er wurde auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach in einem Massengrab begraben.
In den Verlustlisten wird übrigens Michael Schwarzberger zunächst als gefallen gemeldet. Im darauffolgenden Jahr melden die Verlustlisten ihn als verwundet. Im Krieg läuft vieles falsch…
Sterbebild von Michael SchwarzbergerRückseite des Sterbebildes von Michael SchwarzbergerDer Sterbeort Michael Schwarzenbergs, der Katzenstein, auf einer Postkarte
Der theoretische Weg von Michael Schwarzberger von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Franz Josef Lutz wurde am 03.03.1893 in Thalhofen geboren und war von Beruf Mechaniker. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.10.1915 fiel er bei den Vogesenkämpfen am Mönchberg.
Aufgrund meiner häufigen Aufenthalte in Munster (Elsass) kann ich in etwa den Ort angeben, wo Franz Lutz fiel:
Franz Lutz Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach in einem Massengrab.
Ludwig Noppenberger stammte aus München und war Infanterist in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 wird Ludwig Noppenberger im Alter von 22 Jahren in den Vogesen im Kampf getötet.
Das Grab von Ludwig Noppenberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 90.
Otto Perl war der Sohn eines Gastwirts und stammte aus Perl. Als Schütze nahm er am Ersten Weltkrieg teil und kämpfte im 2. Eskadron des 5. bayerischen Kavallerie-Schützen-Regiments. Im Alter von 22 Jahren wurde er am 30.11.1916 bei Mühlbach im Elsass durch einen Schrapnellsplitter getötet.
Begraben wurde Otto Perl auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 5, Grab 79.