Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.525: Joseph Fuchs

Der Soldat Joseph Fuchs wurde am 31.07.1894 in Gall bei Johannesbrunn geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schalkham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 30.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren in der Nähe der Albain-Schlucht während der Schlacht um Verdun. Dabei war er bei den Kämpfen um Fleury und die Munitionsräume südlich Fleury eingesetzt worden.

Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments berichtet über den Todestag und die Todesumstände von Joseph Fuchs:

„30.06. Nach Trommelfeuer vorm französischen Angriff auf Thiaumont, das am 23.06. vom 10. bayerischen Infanterie-Regiment genommen worden war. 12./Leibregiment rückt nach Höhe 387, II. und III./Leibregiment in der Küchenschlucht in Marschbereitschaft. Infanterieangriff scheitert. I./Leibregiment wird abends durch II./Leibregiment, das inzwischen wieder aufgefüllt wurde, abgelöst und rückt nach Küchenschlucht.“

Eine andere Regimentsgeschichte berichtet:

„Am 30.06. fanden heftige feindliche Angriffe gegen Zwischenwerk Thiaumont statt. Auf Befehl der Brigade mussten II. und III./Leibregiment in der Küchenschlucht marschbereit sein, 12. Leibregiment und Maschinengewehr-Abteilung 206 rückten auf Höhe 378 südlich des Fossewaldes ab. Am gleichen Abend wurden die Bereitschaften aber wieder aufgehoben. – Auf unseren Stellungen lag nur leichtes Feuer.“

Man begrub Joseph Fuchs auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Fuchs
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Fuchs

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.524: Alois Dechantsreiter

Der Soldat Alois Dechantsreiter wurde am 29.04.1894 in Reith in Bayern geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, in dem Auch Adolf Hitler diente. Am 04.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Comines durch einen Granattreffer.

Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Dechantreiter berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Vom Dämmern der Nacht bin zum Grauen des Morgens wird immer häufiger das ferne, dumpfe Grollen verderbenspeiender Geschütze hörbar. Die Frühjahresoffensive kündigt sich an. Sie sollen uns auf dem Posten finden. Die Kompanien in Warneton werden nachts zu Schanzarbeiten in die Stellung vorgezogen. Unsere Unterstände stehen bei dem hohen Stand des Grundwassers stets unter Wasser. Das viele Wasser mag mit schuld sein, dass drüben am 4. März ein zug Engländer übers freie Feld marschiert, den unsere 2. Kompanie unter Gruppenfeuer nimmt. Der Gegner antwortet mit einem äußerst heftigen Vergeltungsfeuer mit 30 cm. Kalibern auf unsere Gräben, vom Kemmel und aus Wulverghem rollen ganze Artilleriesalven an. In kurzer Zeit sind sämtliche Fernsprechleitungen abgeschossen, sieben Unterstände gehen zu Grunde. Die Nacht vom 4./5. März wird eine der unruhigsten, seitdem das die Stellung hat.“

Man begrub Alois Dechantsreiter auf dem Soldatenfriedhof Menen ini Block A, Grab 3.284.

Sterbebild von Alois Dechantsreiter
Rückseite des Sterbebildes von Alois Dechantsreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.523: Matthäus Dechantsreiter

Der Soldat Matthäus Dechantsreiter stammte aus Reith, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Mengkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.06.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Roclincourt (Arras)

Man begrub Matthäus Dechantreiter auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Matthäus Dechantsreiter
Rückseite des Sterbebildes von Matthäus Dechantsreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.522: Joseph Dechantsreiter

Der Soldat Joseph Dechantsreiter wurde am 06.12.1894 in Hüttenkofen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mengkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 15.05.1915 wurde er im Alter von 20 Jahren bei Arras durch einen Granattreffer getötet.

Man begrub Joseph Dechantsreiter auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Dechantsreiter
Rückseite des Sterbebildes von Josef Dechantsreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.519: Matthias Hausberger

Der Soldat Matthias Hausberger stammteb aus Johannesbrunn, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schalkham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.06.1916 verstarb er während der Schlacht um Verdun im Alter von 33 Jahren in im Feldlazarett Romagne-sous-Cotes bei Verdun nach einem Kopfschuss. Diesen erhielt er während der Erstürmung der feindlichen Gräben des I-Werkes und der Batterieanlagen südwestlich des Forts Douaumont.

Man begrub Matthias Hausberger auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 3, Grab 53.

Sterbebild von Matthias Hausberger
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Hausberger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.518: Franz Priewasser

Der Soldat Franz Priewasser wurde am 11.04.1913 geboren und stammte aus Steinrödt einem Ortsteil der österreichischen Gemeinde Helpfau – Uttendorf. Er war der Sohn des Landwirts vom Mertlbauerngut . Er war bis zum Kriegsbeginn  Lehrer in Lochen am See. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Artillerie-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.12.1944 fiel er nach Klasse 5 Jahre Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren im Kessel von Colmar bei Katzenthal an der Westfront.

Man begrub Franz Priewasser auf dem Soldatenfriedhof Bergheim in Block 4, Reihe 6, Grab 296.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Braunau am Inn Franz Priewasser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/braunau_ehem_frdhk_wk1u2_oboe_oe.htm

Sterbebild von Franz Priewasser
Rückseite des Sterbebildes von Franz Priewasser

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.516: Michael Geier

Der Soldat Michael Geier wurde am 22.05.1923 in der bayerischen Gemeinde Wolnzach als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einer Kraftfahr-Artillerie-Abteilung der Wehrmacht. Am 01.11.1944 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Saint-Dié-des-Vosges in den elsässischen Vogesen.

Man begrub Michael Geier auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 19, Reihe 10, Grab 750.

Sterbebild von Michael Geier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Geier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.499: Xaver Zisler

Der Soldat Xaver Zisler wurde am 27.02.1889 in Lesmannsried als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dachselsried. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 6. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.12.1914 (Verlustlisten und Volksbund: 28.12.1914) wure er im Alter von 25 Jahren bei den ersten Kämpfen bei Saint-Mihiel an der Maas, wenige Kilometer von Verdun entfernt, schwer verwundet und verstarb.

Man begrub Xaver Zisler auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 98.

Seine Heimatsgemeinde Dachselsried gedenkt Xaver Zisler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/drachselsried_bay.htm

Sterbebild von Xaver Zisler
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Zisler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.492: Georg Lang

Der Soldat Georg Lang wurde am 30.04.1899 in Tannenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burggen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 27.07.1919 verstarb er im Alter von 20 Jahren an den Kriegsfolgen im Garnisons-Lazarett Landsberg.

Sterbebild von Georg Lang
Rückseite des Sterbebildes von Georg Lang

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.489: Max Tröstler

Der Soldat Max Tröstler stammte aus Fahlenbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Gruppenführer in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.07.1916 verstarb er während der Schlacht um Verdun nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen um Fleury-devant-Douaumont vermutlich am 28.06.1916 im Alter von 28 Jahren in einem Etappenlazarett in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Max Tröstler ist unbekannt und konnte nicht von mir verlässlich recherchiert werden. Er wurde wahrscheinlich in ein Lazarett weit ab vom Schlachtfeld Verdun transportiert.

Sterbebild von Max Tröstler
Rückseite des Sterbebildes von Max Tröstler