Der Bauerssohn Lorenz Schön wurde am 17.10.1892 in Ellenberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Marktoberdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 13. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments als Soldat. Am 11.08.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Rumänien.
Die Lages des Grabes von Lorenz Schön konnte ich leider nicht ermitteln.
Sterbebild von Lorenz SchönRückseite des Sterbebildes von Lorenz Schön
Johann Keller wurde am 13.12.1890 in Bichels als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen um Verdun bei Les Eparges.
Offiziell ist für Johann Keller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Gefreiter Georg Mader, gefallen am 05.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 6, Grab 40;
Reservist Karl Nittel, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Reservist Fabian Stegmeier, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Infanterist Heinrich Kraus, gefallen am 08.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann KellerRückseite des Sterbebildes von Johann Keller
Der theoretische Weg von Johann Keller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Infanterist Peter Weinberger stammte aus Sandtal, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Handenberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 59. kaiserlich und königlichen Infanterie-Regiments. Am 04.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei einem Gefecht bei Leschaisk.
Sterbebild von Peter WeinbergerRückseite des Sterbebildes von Peter Weinberger
Max Zellner wurde am 07.09.1896 in kühhof geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Regen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren.
Man begrub Max Zellner auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 4, Grab 537.
Sterbebild von Max ZellnerRückseite des Sterbebildes von Max Zellner
Karl Krotzer stammte vom Größlhubergute in Anzenberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Uttendorf – Helpfau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente der Österreicher in der 15. Kompanie des 3. kaiserlich und königlichen Landesschützen-Regiment. Am 24.05.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren am Salvaterabhang in Italien durch Brustschuss.
Wie üblich bei Österreichern, war die Grablage für Karl Krotzer nicht in Erfahrung zu bringen.
Sterbebild von Karl KrotzerRückseite des Sterbebildes von Karl Krotzer
Josef Schreiner wurde am 02.11.1887 in Schollenried, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Regen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 22.06.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren durch Granatschuss.
Man begrub Josef Schreiner auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 19, Grab 91.
Sterbebild von Josef SchreinerRückseite des Sterbebildes von Josef Schreiner
Der theoretische Weg von Josef Schreiner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Reservist Lorenz Huber stammte aus Altenburg in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.07.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Clery durch Verschüttung nach 24 Monaten Kriegsdienst.
Man begrub Lorenz Huber auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Lorenz HuberRückseite des Sterbebioldes von Lorenz Huber
Johann Lindlbauer wurde in Steinberg bei Stubenberg als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 4. bayerischen Minenwerfer-Kompanie. Am 08.01.1917 verstarb er im während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois Alter von 29 Jahren in einem Feldlazarett an einem Bauchschuss, damals eine fast immer tödlich verlaufende Verwundung, da Antibiotika noch nicht entdeckt waren.
Man begrub Johann Lindlbauer auf dem Soldatenfriedhof Wambrechies in Block 4, Grab 361.
Sterbebild von Johann LindlbauerRückseite des sterbebildes von Johann Lindlbauer
Der theoretische Weg von Johann Lindlbauer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Valentin Fellner wurde am 12.05.1888 in Staudach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grabenstätt, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.11.1918 verstarb er im Alter von 30 Jahren in französischer Gefangenschaft.
Man begrub Valentin Fellner auf dem Soldatenfriedhof Laon-„Champ de Manoeuvre“ in Block 1, Grab 399.
Sterbebild von Valentin FellnerRückseite des Sterbebildes von Valentin Fellner
Der theoretische Weg von Valentin Fellner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Hermann Lebmann stammte aus Malgertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sanitäts-Unteroffizier in der Magazin-Fuhrpark-Kolonne und wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 30.04.1917 verstarb er im Alter von 30 Jahren im Kriegslazarett Labroye an Genickstarre.
Man begrub Hermann Lebmann auf dem Soldatendfriedhof Labry in Block 2, Grab 144.
Sterbebild von Hermann LebmannRückseite des Sterbebildes von Hermann Lebmann