Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 927: Johann Blabsreiter

Der Bauerssohn Johann Blabsreiter wurde am 11.01.1886 Reit(h) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Seit dem 09.04.1917 gilt er im Alter von 32 Jahren bei Arras in Frankreich als vermisst.

Sterbebild von Johann Blabsreiter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Blabsreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 926: Felix Mayer

Der Schneidermeisterssohn Felix Mayer wurde am 21.03.1892 im bayerischen Au am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1915 wurde er leicht verwundet. Er fiel nach dreimaliger Verwundung am 21.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Madefalva (Schreibfehler auf Sterbebild) (rumänischer Name: Siculeni) in Siebenbürgen (Rumänien) nach einem Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Felix Mayer ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Au am Inn gedenkt Felix Mayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-au_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Felix Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Felix Mayer

Der theoretische Weg von Felix Mayer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 921: Peter Götzberger

Der gefreite Peter Götzberger stammte aus Stockham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gleich zu Beginn des Krieges wurde er verwundet. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Avion (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.

Offiziell ist keine Grablage für Peter Götzberger bekannt. Er könnte jedoch anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast beigesetzt worden sein. Dort wurden auch Kameraden seiner Kompanie begraben, die zum selben Zeitraum fielen: u. a. Christian Schmidbauer, gefallen am 28.01.1916 bei Avion und Franz Baumgartner, ebenfalls gefallen am 28.01.1916 bei Givenchy.

Sterbebild von Peter Götzberger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Götzberger

Der theoretische Weg von Peter Götzberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 913: Johann Obersteiner

Der Gefreite Johann Obersteiner stammte aus Maierhof, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er  in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 13.05.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Kopfschuss.

Eine Grablage konnte ich für Johann Obersteiner nicht recherchieren.

Sterbebild von Johann Obersteiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Obersteiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 912: Heinrich Ecklkofer

Heute stelle ich das Schicksal eines Soldaten vor, das ich nur nach langen und umständlichen Recherchen erkunden konnte. Zwei Schreibfehler – einer davon im Nachnamen – machten mir das Suchen sehr schwer und führten dazu, dass ich lange keine Ergebnisse fand und fast schon aufgeben wollte.

Der Wehrmann Heinrich Ecklkofer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Landwehr-Infanterie-Regiment. Wahrscheinlich am 07.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Winterschlacht in der Champagne (Frankreich) bei Tahure. Er gilt als vermisst und wurde am 11.11.1919 für tot erklärt.

Es könnte sein, dass Heinrich Ecklkofers Gebeine geborgen und anonym auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab beigesetzt worden ist. So erging es seinen Regimentskameraden Leutnant Otto Kerler und Leutnant Friedrich Schuckmann, die am gleichen Tag fielen und auf diesem Soldatenfriedhof in einem Massengrab beigesetzt worden sind.

Sterbebild von Heinrich Ecklkofer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Ecklkofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 904: Jakob Schlemmer

Der Ersatzreservist Jakob Schlemmer stammte aus Biburg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 23.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Ich vermute, dass die Gebeine von Jakob Schlemmer anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Für ihn ist zwar keine Grablage offiziell bekannt, jedoch wurden seine Regimentskameraden, die am selben Tag fielen, dort beigesetzt:

  • Krankenträger Heinrich Burger, gefallen am 23.06.1915
  • Infanterist Joseph Baumgärtner, gefallen am 23.06.1915 bei Arras
  • Infanterist Johann Albersdörfer, gefallen am 23.06.1915

 

Sterbebild von Jakob Schlemmer
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schlemmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 894: Franz Bushoff

Franz Bushoff wurde am 28.02.1891 in Borken in Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. Garde-Ersatz-Regiments. Am 07.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Essey-et-Maizerais in Frankreich. Der Verbleib der sterblichen Überreste von Franz Bushoff ist unbekannt.

Sterbebild von Franz Bushoff
Rückseite des Sterbebildes von Franz Bushoff

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 893: August Karl Funcke

Der Unteroffizier der Reserve August Karl Funcke wurde am 23.02.1890 in Arsbeck, heute ein Ortsteil der Stadt Wegberg im nordrhein-westfälischen Landkreis Heinsberg, geboren. Er war Lehrer Lehrer in Lobberich in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 237. Am 23.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Passendale.

Der Verbleib der Gebeine von August Karl Funcke ist unbekannt. Er wurde vermutlich frontnah begraben, jedoch wurden diese provisorischen Gräberfelder während der weiteren Kämpfe immer wieder zerstört und umgepflügt. So könnten die Gebeine noch in der flanderischen Erde liegen. Wenn sie jedoch geborgen wurden, dann könnten sie als „unbekannter Gefallener“ anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Menen beigesetzt worden sein. Man wird die genauen Hintergründe wohl nie mehr erfahren.

Sterbebild von August Karl Funcke
Rückseite des Sterbebildes von August Karl Funcke

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 892: Valentin Haderer

Valentin Haderer wurde am 27.12.1886 in Johannesbuchbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Einville-au-Jard in Frankreich. Seine Grablage ist laut Volksbund unbekannt.

Sterbebild von Valentin Haderer
Rückseite des Sterbebildes von Valentin Haderer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 890: Florian Prast

Florian Prast war Österreicher und fiel im Alter von 28 Jahren im Juni 1915 in Galizien. Gestern stellte ich seinen Bruder Alois vor. Wie fast immer bei Österreichern war nichts Näheres über den Verbleib seiner sterblichen Überreste in Erfahrung zu bringen. Wie grausam muss es für die Eltern gewesen sein, zwei Söhne im selben Monat und auf dem selben Schlachtfeld zu verlieren.

Sterbebild von Alois und Florian Prast
Rückseite des Sterbebildes von Alois und Florian Prast