Sonderbeitrag: Otto Müller

Der Soldat Otto Müller stammte aus der hessischen Stadt Lollar. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der 4. Kompanie des 11. Jäger-Bataillons. Am 17.09.1914 fiel er während der Schlacht an der Marne im Alter von 21 Jahren in der Region zwischen PontavertGuignicourt und Berry-au-Bac an der Aisne.
.

Über den Todestag und die Todesumstände von Otto Müller berichtet die Regimentsgeschichte des 11. Jäger-Bataillons:

„Der heraufdämmernde Tag brachte aber keinen erneuten Angriff des Feindes. Nur das Infanteriefeuer flackerte stärker auf und am Nachmittag auch das der französischen Feldgeschütze. Nach Einbruch der Dunkelheit griff der Feind Berry-au-Bac an und drängte das Regiment Augusta aus dem Ort heraus. Da die linke Flanke des Bataillons nunmehr stark gefährdet war, wurde die linke Flügelkompagnie bis zur Straße Guignicourt—Pontavert zurückgebogen und durch 3. Kompagnie, sowie 2 Züge der Maschinengewehrkompagnie verstärkt. Heftiges Granatfeuer lag auf den Stellungen, und der Tag war für das Bataillon verlustreich, obgleich es nicht eigentlich gekämpft hatte. Oberleutnant v. Scheffer, Leutnant d. R. v. Sachs und 25 Oberjäger und Jäger wurden verwundet, 2 Oberjäger und 5 Jäger fielen. Erst gegen Morgen konnten die Feldküchen vorgezogen werden und Essen ausgegeben.“

Die Lage des Grabes von Otto Müller ist unbekannt.

Die Todesanzeige für Otto Müller im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Leutnant der Reserve Alfred Greiner

Der Soldat Alfred Greiner stammte aus Steinheid, einem Stadtteil von Neuhaus am Rennweg im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er war Student der Waldwissenschaft (candidatus forestis). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 1. Kompanie des 11. Reserve-Jäger-Bataillons. Er stammte vom 11. Jäger-Bataillon. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der herzoglich-sächsischen Tapferkeitsmedaille aus. Alfred Greiner fiel am 05.07.1916 während der Schlacht an der Somme bei Barleux.

Die Lage des Grabes von Alfred Greiner ist unbekannt.

Die Todesanzeige der Landsmannschaft Darmstadtia für Alfred Greiner im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Sonderbeitrag Frankfurter Volkszeitung 29: Willi Gärtner

Der Soldat Willi (Verlustliste: Wilhelm) Gärtner stammte aus Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Jäger in der 2. Kompanie des 11. Jäger-Bataillons. Am 11.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei La Bassée.

Man begrub Willi Gärtner auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in Block 7, Grab 212.

Willi Gärtner war 1. Schriftführer des Vereins ehemaliger Domschüler. In der Frauenfriedenskirche gedenkt man Willi Gärtner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bockenheim-frauenfriedenskirche-ehrenhof_wk1_hs.html

Todesanzeige für Willi Gärtner
Todesanzeige für Willi Gärtner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 576: Andreas Kobold

Der Ersatz-Reservist Andreas Kobold wurde am 13.12.1889 in Uder in Thüringen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 11. Jäger-Bataillons, in das er am 28.01.1915 eingezogen worden war. Am 25.09.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren.

Man begrub Andreas Kobold auf dem Soldatenfriedhof Billy-Berclau in Block 6, Grab 58.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Uder Andreas Kobold auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/uder_wk1u2_thuer.htm

Sterbebild von Andreas Kobold
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Kobold

 

Der theoretische Weg von Andreas Kobold von seinem geburtsort zu seinem Grab: