Der Reservist Joseph Stitzl stammte aus Frühling, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Hardecourt in Nordfrankreich.
Man begrub Joseph Stitzl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph StitzlRückseite des Sterbebildes von Joseph Stitzl
Der theoretische Weg von Joseph Stitzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn August Auer wurde am 07.03.1890 in Tronetshofen geboren, heute ein Ortsteil des Marktes Fischach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist und Landsturmmann. Am 07.02.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich bei Arras.
Man begrub August Auer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Morgen stelle ich das Schicksal seines Bruders Johann vor, der ebenfalls im Ersten Weltkrieg diente und fiel.
Sterbebild von August und Johann AuerRückseite des Sterbebildes von August und Johann Auer
Der theoretische Weg von August Auer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Zimmermann Melchior Preisinger stammte aus Tristern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 31.05.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren in Nordfrankreich. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.
Vorgestern berichtete ich von Georg Hafner. Gestern berichtete ich von seinem Bruder Johann Hafner. Heute stelle ich das Schicksal des dritten Bruders vor. Der Reservist Ludwig Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Unteroffizier beim 98. Infanterie-Regiment (15. Kompanie). Am 13. Juli 1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich. Der Verbleib seines Leichnams ist unbekannt.
Sterbebild von Ludwig HafnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Hafner
Der theoretische Weg von Ludwig Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Gefreite Ludwig Bachhuber stammte aus Wang in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er bei einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 11.07.1917 fiel er in Nordfrankreich im Alter von 37 Jahren durch einen Bauchschuss. Ein Bauchschuss war im Ersten Weltkrieg mit einem Todesurteil gleichbedeutend, schließlich gab es noch kein Antibiotikum.
Man begrub Ludwig Bachhuber auf dem Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 274.
Siegfried Seitz wurde am 10.07.1898 in Romatsried (Ortsteil von Eggenthal) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.07.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.
Siegfried Seitz wurde auf dem Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 270 begraben.
Sterbebild von Siegfried SeitzRückseite des Sterbebildes von Siegfried Seitz
Der theoretische Weg von Siegfried Seitz von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Leopold Steinhauser wurde am 27.09.1881 in Buchen, einem Ortsteil der Gemeinde Altusried geboren und lebte in Haldenwang. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er bei Neuvireuil (auf dem Sterbebild irrtümlich als „Nevireuil“ angegeben) in Nordfrankreich bei Arras.
Ich gehe davon aus, dass die sterblichen Überreste von Leopold Steinhauser entweder noch ungeborgen auf dem Schlachtfeld ruhen, oder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben wurden. In diesem Fall bin ich unsicher. Sehr viele seiner Kameraden in der 9. Kompanie, die in diesen Tagen fielen, wurden nicht identifiziert und begraben. Folgender Kamerad wurde jedoch auf dem angegebenen Friedhof in einem Massengrab begraben, als er mit Leopold Steinhauser kämpfte und fiel:
Leonhard Deutschenbauer, Infanterist, gefallen am 02.10.1914 bei bei Fresnes les Montauban
Sterbebild von Leopold SteinhauserRückseite des Sterbebildes von Leopold Steinhauser
Der Landwirtssohn Ignaz Stich wurde am 09.05.1892 in Blonhofen geboren und lebte auch dort. Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst in der 5. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Hier wurde er Ende 1916 leicht verwundet und danach in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingesetzt. Er wurde mit dem Bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 07.04.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Nordfrankreich, nachdem er zuvor in Kampfhandlungen schwer verwundet worden war.
Das Grab von Ignaz Stich befindet sich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ignaz StichRückseite des Sterbebildes von Ignaz Stich
Der theoretische Weg von Ignaz Stich von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Xaver Eisenbarth wurde am 04.08.1879 in Unterkochen geboren. Bei Kriegsbeginn war er 35 Jahre alt. Trotz intensiver Recherchen konnte ich zu Xaver Eisenbarth nicht viel erfahren. Er fiel am 04.07.1916 in Nordfrankreich. In den Verlustlisten wird sein Tod unter „Weitere Verluste“ geführt. Auf keinem mir bekannten Denkmal ist er verzeichnet. Wo er genau starb, in welcher Einheit er diente, welchen Dienstrang er hatte – alles ist unbekannt.
Sterbebild von Xaver Eisenbarth (Vorderseite)Sterbebild von Xaver Eisenbarth (Rückseite)