Der Unteroffizier Johann Peter Böhm wurde am 09.02.1889 in Kirchenthumbach geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments und wird mit dem Eisernen Kreuz und dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.01.1917 27 fiel er während der Kämpfe an der Somme durch Granatschuss.
Begraben wurde Johann Peter Böhm auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 6, Grab 966.
Sterbebild von Johann Peter BöhmRückseite des Sterbebildes von Johann Peter Böhm
Der theoretische Weg von Johann Böhm von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Otto Schultes wurde am 17.09.1893 in Schmatzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Hohenthann, als Sohn eines Nebenerwerbslandwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 18.06.1916 wurde er durch einen Kopfschuss schwer verwundet. Am 24.06.1915 starb er im Alter von 21 Jahren.
Begraben wurde Otto Schultes auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 13, Grab 1109.
Sterbebild von Otto SchultesRückseite des Sterbebildes von Otto Schultes
Der theoretische Weg von Otto Schultes von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Bernhard Eibl wurde am 15.06.1879 in Röthenbach geboren und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.04.1917 verstirbt er im Alter von 38 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras, nachdem er zuvor bei Kämpfen schwer verwundet worden war.
Das Grab von Bernhard Eibl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 13, Grab 1083.
Der Mühlenbesitzer Josef Schachtner wurde am 04.03.1876 in Loiching geboren und war Bürgermeister und Distriktsrat. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.01.1916 stirbt er im Alter von 39 Jahren bei Biache in einem Lazarett, nachdem er zuvor durch einen Minensplitter schwer verletzt worden war..
Das Grab von Josef Schachtner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 1074.
Sterbebild von Josef SchachtnerRückseite des Sterbebildes von Josef Schachtner
Der tehoretische Weg von Josef Schachtner von seiner Heimatstadt über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Maurer Lorenz Eberherr stammte aus Tittmoning. Er lebte in Kirchweidach. Er war im Ersten Weltkrieg Infanterist in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Mit 34 Jahren wurde er am 31.01.1916 bei Kämpfen getötet.
Die Gebeine von Lorenz Eberherr ruhen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 500.
Der Unteroffizier Franz Binder stammte aus Mühlenthal, heute ein Ortteil von Nittenau in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Er war mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 02.10.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren.
Begraben wurde Franz Binder auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 25 Grab 102.
Georg Loibl wurde am 07.01.1887 geboren, stammte aus Lohe und war der Sohn eines Landwirts. Als Kanonier kämpfte er in der 1. Batterie des 3. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 19.12.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei Gefechten am rechten Oberschenkel schwer verwundet. An dieser Verwundung verstarb er.
Begraben wurde Georg Loibl auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 1 Grab 759.
Joseph Prex wurde 1888 geboren und stammte aus Ulbering – heute ein Ortsteil von Wittibreut. Er diente als Reservist bei der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiment, als er am 05.11.1915 fiel.
Die sterblichen Überreste von Joseph Prex ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof von Neuville-St.Vaast, Block 11, Grab 925
Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.
Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!
Franz Ottenbichler war gebürtig in Adling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Glonn. Er diente als Infanterist im 17. Bayerischen Infanterie-Regiment. Am 06.05.1917 fiel er im Ersten Weltkrieg, als er bei Biache vor Arras verschüttet wurde.
Franz Ottenbichler ruht heute auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 25, Grab 46.
Auf einem Denkmal seiner Heimatgemeinde Glonn ist der Name von Franz Ottenbichler vermerkt.
Sterbebild von Franz OttenbichlerRückseite des Sterbebildes von Franz Ottenbichler