Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 982: Johann Seidenschwann

Johann Seidenschwan (Schreibfehler auf Sterbebild) war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Aiglsbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thiaumont während der Schlacht um Verdun.

Offiziell ist für Johann Seidenschwan keine Grablage bekannt. Wenn seine Gebeine jedoch geborgen wurden, so könnte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Auf diesem Friedhof wurden seine Kameraden aus der selben Kompanie beigesetzt, die im gleichen Zeitraum bei Thiaumont gefallen waren:

  1. Infanterist Johann Henglein, gefallen am 07.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  2. Infanterist Georg Scherer, gefallen am 23.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  3. Infanterist Josef Gaudan, gefallen am 07.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;

 

Sterbebild von Johann Seidenschwann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Seidenschwann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 919: Ignaz Poschner

Der Dienstknecht Ignaz Poschner stammte aus Rumersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und arbeitete in Emertsham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei dem Dorf Fleury-devant-Douaumont und dem Zwischenwerk Thiaumont bei den sinnlosen und verlustreichen Kämpfen vor Verdun in Frankreich.

Eine Grablage ist für Ignaz Poschner offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurden. So erging es beispielsweise seinem Regimentskameraden Leutnant Jakob Gewolf, der ebenfalls am 08.08.1916 an der gleichen Stelle fiel.

Seine Heimatgemeinde Obing gedenkt noch heute Ignaz Poschner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/obing_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Ignatz Poschner
Rückseite des Sterbebildes von Ignatz Poschner