Der Kleinbauer (Gütler) Otto Maier stammte aus Streit, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang, und war der Sohn eines Wirts von St. Leonhard. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat. Am 09.12.1916 verstarb er im Alter von 39 Jahren an einer Krankheit, die er sich im Feld zugezogen hatte, nach zwei Jahren Kriegseinsatz.
Sie Lage des Grabes von Otto Maier ist heute unbekannt und konnte auch nicht von mir recherchiert werden.
Sterbebild von Otto MaierRückseite des Sterbebildes von Otto Maier
Josef Hinterberger stammte aus Hardt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring, und war der Sohn eines Schreiners. Er lebte zuletzt in Wasserburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Feld-Pionier-Kompanie als Gefreiter und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.01.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett Beaumont an einer im Kampf zugezogenen schweren Verwundung.
Man begrub Josef Hinterberger letztlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1019.
Sterbebild von Josef HinterbergerRückseite des Sterbebildes von Josef Hinterberger
Der theoretische Weg von Josef Hinterberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Georg Maier stammte aus Rott am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.12.1916 verstarb er nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren an einer schweren Verwundung, die ihm durch eine einschlagende Granate zugefügt hatte.
Für Georg Maier konnte ich verlässlich keine Grablage recherchieren. Es könnte sein, dass er auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5 begraben wurde.
Sterbebild von Georg MaierRückseite des Sterbebildes von Georg Maier
Der Bauerssohn Johann Weberstetter stammte aus Lohen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Nordfrankreich durch einen Kopfschuss.
Offiziell ist keine Grablage für Johann Weberstetter bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seinen Leichnam nach den Kämpfen anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt hat, weil seine Gebeine nicht mehr zuzuordnen waren. Auf diesem Friedhof wurden die anderen Gefallenen seiner Kompanie, aber auch seines Regiments begraben, die in diesen Tagen fielen:
Schütze Fritz Langner, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Balthasar Egner, 22.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Schütze Thomas Lutz, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 2, Grab 56.
Sebastian Röllnreiter stammte aus Niklasreuth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Irschenberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.02.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einer Minensprengung bei der Abwehrschlacht und den Stellungskämpfen bei Vimy in Frankreich in der Nähe von Givenchy-en-Gohelle.
Man begrub Sebastian Röllnreuter auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 6, Grab 91.
Sterbebild von Sebastian KöllnreiterRückseite des Sterbebildes von Sebastian Köllnreiter
Der theoretische Weg von Sebastian Röllnreuter von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Heute erfolgt mit diesem Beitrag die 1.000 Veröffentlichung eines Soldatenschicksals auf „Geschichte Hautnah„. Ich bin stolz auf meine Leistung, auch wenn ich zu Beginn nicht geglaubt hatte, dass ich so lange durchhalten und einen solchen Erfolg erringen würde. Doch nun weiter im „Geschäft“:
Der Bauerssohn Paul Baumann stammte von Straußdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grafing bei München, und war Vorarbeiter in Baumgartenmühle. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.03.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren im Westen durch Granatschuss. Er hatte 30 Monate Kriegsdienst geleistet.
Man begrub Paul Baumann auf dem Soldatenfriedhof Wambrechies in Block 3, Grab 399.
Sterbebild von Paul BaumannRückseite des Sterbebildes von Paul Baumann
Der theoretische Weg von Paul Baumann von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.
Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Franz Xaver SedlbauerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer
Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Korbinian Staffler stammte aus Finsing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1916 fiel er im Alter von 21 durch schwere Verwundung bei den Kämpfen um Saint-Mihiel in Frankreich (Lothringen).
Die Lage des Grabes von Korbinian Straßer ist heute unbekannt. Ich konnte keinerlei Informationen erlangen, wo es auch nur zu vermuten sei.
Sterbebild von Korbinian StrafferRückseite des Sterbebildes von Korbinian Straffer
Der Ersatz-Reservist Joseph Greißl stammte aus Gern (Verlustliste: Obergern), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn, und war ein Bauerssohn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.03.1916 kam er im Alter von 25 Jahren bei einer Sprengung und Verschüttung in der Nähe von Neuville in Frankreich ums Leben.
Nach meinen Recherchen gilt er noch immer als vermisst. Er konnte eventuell nicht unmittelbar nach der Sprengung geborgen werden. Wenn seine Gebeine später wieder ans Tageslicht kamen, dürfte er, wie seine zum gleichen Zeitraum gefallenen Kameraden, anonym auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab beigesetzt worden sein:
Unteroffizier Johann Uffinger, gefallen am 01.03.1916 bei Neuville, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
Gefreiter Peter Aigner, gefallen am 01.03.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
Infanterist Sebastian Berger, geboren am 05.06.1894 in Bergham, gefallen am 01.03.1916 bei Neuville, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
Josef Ganslmaier stammte aus Eisendorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grafing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.11.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Arras.
Man begrub Josef Ganslmaier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 16, Grab 969.
Sterbebild von Josef GanslmaierRückseite des Sterbebildes von Josef Ganslmaier
Der theoretische Weg von Josef Ganslmaier von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: