Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.381: Theodor Becherer

Der Infanterist Theodor Becherer wurde am 25.05.1893 in Wurmannswies, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggenthal, als Sohn eines Landwirts geboren. Seinen Bruder Michael und dessen Schicksal im Ersten Weltkrieg habe ich am 25.11.2021 vorgestellt. Im Ersten Weltkrieg diente Theodor Becherer in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thelus.

Man begrub Theodor Becherer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Eggenthal gedenkt Theodro Becherer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/eggenthal_kirche_bay.htm

Sterbebild von Theodor Becherer
Rückseite des Sterbebildes von Theodor Becherer

Der theoretische Weg von Theodor Becherer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.380: Sebastian März

Dr. ing. Sebastian März wurde am 05.04.1886 in Untrasried in Bayern geboren. Er Assistent an der chemisch-bodenkundlichen Abteilung der königlichen Forstlichen Versuchsanstalt an der Uni München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 01.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Nähe von Thelus bei Arras.

Offiziell ist für Sebastian März keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine Kameraden des 12. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen beispielsweise seine Kameraden

  • Oberleutnant Hermann Reiserer, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Hans Hafner, gefallen am 01.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Heinrich Wasem, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Georg Wagner, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Xaver Loos, gefallen am 03.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Untrasried gedenkt Sebastian März noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/untrasried_1805-15_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Sebastian März
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian März

Der theoretische Weg von von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.350: Georg Deckelmann

Der Gefreite Georg Deckelmann wurde am 04.06.1898 in Prächting als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ebensfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.06.1917 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras, nachdem er am 27.05.1917 durch einen Granatschuss schwer verwundet worden war.

Man begrub Georg Deckelmann auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 151.

Sterbebild von Georg Deckelmann
Rückseite des Sterbebildes von Georg Deckelmann

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.299: Josef Rieblinger

Der Reservist Josef Rieblinger stammte aus Eisolzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei der Erstürmung von St. Laurent und Maison-Blanche (Schreibfehler auf Sterbebild) nordöstlich Arras.

Aufgrund seines Sterbeortes ist davon auszugehen, dass Josef Rieblinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden die Soldaten begraben, die bei Maison-Blanche gefallen waren. Der Friedhof wird auch Maison-Blanche nach dem nahe gelegenen Bahnhof genannt.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen gedenkt Josef Rieblinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-deutenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Rieblinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rieblinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.285: Hans Egger

Der Vizefeldwebel Hans Egger (eigentlich „Johann“) stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl bei Altötting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Oppy nach drei Jahren Kriegsdienst durch eine Handgranate.

Man begrub Hans Egger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt Hans Egger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Hans Egger
Rückseite des Sterbebildes von Hans Egger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.238: Josef Huber

Josef Huber stammte aus Langensteghamm, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Niederbergkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 15.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Oppy (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.

Die Grablage von Josef Huber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.:

  • Unteroffizier August Scheitle, gefallen am 10.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Ludwig Hirsch, gefallen am 09.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Meier, gefallen am 16.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hohann Haugg, gefallen am 12.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

Der theoretische Weg von Josef Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.182: Ludwig Bauer

Der Schreinermeister Ludwig Bauer stammte aus Ritzing, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Tiefenbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Arras.

Man begrub Ludwig Bauer auf dem Soldatenfriedhof  St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Ludwig Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Bauer

Der theoretische Weg von Ludwig Bauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.168: Michael Pointinger

Gestern stellte ich Andreas Poi(n)tinger vor. Heute kommt sein Bruder, Michael Pointinger dran. Er stammte aus Unterriedl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kollnburg, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.07.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Fresnoy bei Arras während der Stellungskämpfe in französisch Flandern. Zunächst wurde er auf Soldatenfriedhof Beaumont bei Douai begraben.

Letztlich fand Michael Pointinger sein Grab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 1203.

Sterbebild von Andreas und Michael Pointinger
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Michael Pointinger

Der theoretische Weg von Michael Pointinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.164: Anton Baumgartner

Der Rechtspraktikant Anton Baumgartner wurde am 29.09.1889 in Kemnat geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burtenbach. Im Ersten Weltkerieg kämpfte er als Landsturmmann und Kanonier in der 1. Batterie des 1. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 25.06.1917 wurde er schwer verwundet und starb am 26.06.1917 im Alter von 27 Jahren im Feldlazarett 70 bei Arras an seiner schweren Verwundung.

Man Begrub Anton Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 827.

Sterbebild von Anton Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Baumgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.123: Jakob Schrädobler

Der Unteroffizier Jakob Schrädobler stammte aus Schachlöd, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.05.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme bei einem Sturmangiff bei Roclincourt (Arras) durch einen Granatschuss am Kopf.

Man begrub Jakob Schrädobler auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 1325.

Sterbebild von Jakob Schrädobler
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schrädobler