Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.609: Sebastian Schausbreitner

Der Soldat Sebastian Schausbreitner stammte aus Oeden, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Maurermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz  ausgezeichnet. Am 14.02.1918 verstarb er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 29 Jahren im Lazarett Oberwiesenfeld in München nach langem schweren Leiden.

Ich vermute, dass Sebastian Schausbreitner auf einem Friedhof in München im militärischen Bereich begraben wurde und das sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Sebastian Schausbreitner
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Schausbreitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.539: Alois Huber

Der Soldat Alois Huber stammte aus Onichreit, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 05.04.1916 (Verlustlisten und Volksbund: 04.04.1916) verstarb er im Alter von 21 Jahren im Lazarett Straßburg an einer Krankheit.

Man begrub Alois Huber auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 5, Grab 41.

Zwei weitere Brüder fielen ebenfalls im Ersten Weltkrieg, sind auf dem nachfolgenden Sterbebild dargestellt und wurden bereits früher mit ihren Sterbebildern vorgestellt:

  1. Stephan Huber ⇒ Sterbebild und Schicksal (Beitrag vom 25.04.2025)
  2. Simon Huber ⇒ Sterbebild und Schicksal (Beitrag vom 10.09.2018)

 

Sterbebild von Alois Huber
Rückseite des Sterbebildes von Alois Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.532: Alois Knittl

Der Soldat Alois Knitl stammte aus Landshut und war Apotheker und Chemiker von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant und Kompanieführer in der 4. Kompanie des Landsturm-Bataillons „Dillingen“. Am 13.12.1914 verstarb er im Alter von 35 Jahren in Folge einer Krankheit in den Vogesen – vermutlich am Donon.

Alois Knittl war mitglied der Burschenschaft Corps Makaria München.

Todesanzeige von Alois Knittl
Erste Grablage von Alois Knittl bei Danon
Todesanzeige der Burschenschaft von Alois Knitl, Corps Makaria München

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.486: Johann Bachmeier

Johann Bachmeier war der Sohn eines Müllers und stammte aus Irlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er vier Monate in einem Reserve-Infanterie-Regiment. Dann verstarb er nach 14-tägiger Krankheit am 17.09.1917 im Reservelazarett Straubing.

Wo Johann Bachmeier begraben wurde, konnte ich nicht feststellen. Ich vermute jedoch, dass er auf einem Zivilfriedhof in Straubing im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Johann Bachmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Bachmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.474: Josef Neumaier

Der Soldat Josef Neumaier stammte aus Steindl in Fanten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.12.1918 verstarb er an einer kurzen, schweren Krankheit im Alter von 31 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Neumaier ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Neumaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Neumaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.469: Ludwig Boos

Der Soldat Ludwig Boos wurde am 06.12.1891 in Seeg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist und Landwehrmann in der 3. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.10.1917 verstarb er in Folge einer Krankheit, nachdem er zuvor als verwundet gemeldet worden war, im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in Nordfrankreich.

Man begrub Ludwig Boos auf dem Soldatenfriedhof Dourges in Block 4, Grab 615.

Noch heute gedenkt man Ludwig Boos in seiner Heimatgemeinde Seeg auf einem privaten Gedenkstein: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Boos
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Boos

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.421: Gregor Streit

Der Soldat Gregor Streit wurde am 04.05.1878 in Steißlingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des 6. preußischen Armierungsbataillons. Am 01.08.1918 verstarb er im Alter von 40 Jahren in Baden-Baden an einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Gregor Streit ist offiziell unbekannt.

Sterbebild von Gregor Streit
Rückseite des Sterbebildes von Gregor Streit

Sonderbeitrag: Johanna Gabriel, Krankenschwester

Johanna Gabriel war eine Krankenschwester und stammte aus Chemnitz im heutigen Bundesland Sachsen. Sie starb am 30.10.1916 während der Schlacht um Verdun in Stenay an einer Krankheit.

Man begrub Johanna Gabriel auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab (siehe unten).

Die Inschrift für Johanna Gabriel am Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye
Die Namensplatte mit der Inschrift für Johanna Gabriel am Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye
In diesem Massengrab wurde Johanna Gabriel begraben.

Sonderbeitrag: Max Ittmann von der türkischen Militärmission in Syrien

Ein bemerkenswerter Fall ist mir bei meinen Recherchen zu Gefallenendenkmälern in meiner Umgebung aufgefallen. Auf dem Gefallenendenkmal in der hessischen Kleinstadt Hungen stieß den Fall des Max Ittmann.

Der Soldat Max Ittmann wurde am 12.05.1890 in der hessischen Stadt Hungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Major in der türkische Militärmission. Am 10.10.1918 verstarb er im Alter von 28 Jahren in Syrien an einer Krankheit.

Man begrub Max Ittmann auf dem Soldatenfriedhof Aleppo/Syrien.

Die Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges der hessischen Stadt Hungen
Der Eintrag für Max Ittmann auf dem Gefallenendenkmal von Hungen

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.309: Georg Häglsperger

Der Soldat Georg Häglsperger diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 10. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.11.1916 verstarb er nach längerer Krankheit im Alter von 23 Jahren in einem Lazarett in München.

Ich konnte keine Daten zu Georg Häglsperger recherchieren. Sein Grab könnten im militärischen Bereich eines Münchner Friedhofs liegen und noch heute existieren.

Sterbebild von Georg Häglsperger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Häglsperger