Joseph Gründl stammte aus Hochschatzen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte als Infanterist er in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Saint-Mihiel während der Kämpfen vor Verdun.
Joseph Gründl wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 11, Grab 181 begraben.
Sterbebild von Joseph GründlRückseite des Sterbebildes von Joseph Gründl mit Grabfoto
Johann Keller wurde am 13.12.1890 in Bichels als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen um Verdun bei Les Eparges.
Offiziell ist für Johann Keller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Gefreiter Georg Mader, gefallen am 05.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 6, Grab 40;
Reservist Karl Nittel, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Reservist Fabian Stegmeier, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Infanterist Heinrich Kraus, gefallen am 08.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann KellerRückseite des Sterbebildes von Johann Keller
Der theoretische Weg von Johann Keller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Infanterist Franz Ruderer stammte aus Innenried (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Zwiesel, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel am 06.05.1915 im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Saint-Mihiel.
Franz Ruderer wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 17 begraben.
Josef Schreindl stammte aus Froschaumühle, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Langdorf, und war der Sohn des Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er als vermisst gemeldet, er fand sich jedoch wieder ein. Anfang 1916 wurde er leicht verwundet. Am 20.07.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren bei Landrecourt in französischer Gefangenschaft, in die er schwer verwundet geraten war.
Man begrub Josef Schreindl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 165.
Der Kleinbauer (Gütler) Melchior Berger wurde am 05. 07.1886 geboren und stammte aus Dorfen. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.05.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren durch Granatschuss bei den Gefechten bei Saint Mihiel.
Man begrub Melchior Berger auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 156.
Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.
Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.
Sterbebild von Johann GietlRückseite des Sterbebildes von Johann Gietl
Der Bauerssohn Joseph Irlbacher wurde am 12.02.1890 in Stangern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schnaitsee. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Lamorville.
Man begrub Joseph Irlbacher auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 5, Grab 133.
Sterbebild von Joseph IrlbacherRückseite des Sterbebildes von Joseph Irlbacher
Der theoretische Weg von Joseph Irlbacher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Pionier Alois Donaubauer wurde am 24.04.1891 in Wildenranna geboren und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. bayerischen Minenwerfer-Kompanie. Am 09.02.1917 starb er im Alter von 25 Jahren bei einem Rohrbruch (Unfall) während der Schlacht bei Spada und St. Mihiel; Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel.
Man begrub Alois Donaubauer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 13, Grab 11.
Sterbebild von Alois DonaubauerRückseite des Sterbebildes von Alois Donaubauer
Josef Wagner war der Sohn eines Kleinbauern und stammte aus Selling, einem Ortsteil der Kreisstadt Cham. Zuletzt lebte er als Müller in Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in Frankreich während der Kämpfe auf den Höhen von Apremont bei Saint Mihiel. Er wurde, wenn sein Leichnam gefunden wurde, auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel oder Troyon beigesetzt.
Sterbebild von Josef WagnerRückseite des Sterbebildes von Josef Wagner
Der theoretische Weg von Josef Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:
Der Reservist Otto Lindinger stammte aus Forsthart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinlandwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel durch einen Unglücksfall.
Otto Lindinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 221, begraben.
Sterbebild von Otto LindingerRückseite des Sterbebildes von Otto Lindinger
Der theoretische Weg von Otto Lindinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: