Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.414: Johann Gerl

Johann Gerl stammte aus Gottmannsdorf in Niederbayern, heute ein Stadtteil der bayerischen Stadt Heilsbronn, und diente als Solat in der 9. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.04.1915 wurde er bei Apremont während der furchtbaren Kämpfe vor Verdun durch einen Granattreffer an Hals und Wirbelsäule verwundet. Am 10.04.1915 verstarb er im Alter von 21 Jahren in einem Lazarett in Chombay (gemeint ist wahrscheinlich Combres-sous-les-Côtes) an seinen Verletzungen.

Johann Gerl wurde auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in Block 4, Grab 84 begraben.

Sterbebild von Johann Gerl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gerl

Der theoretische Weg von Johann Gerl von seinem Geburtsort über seinen Verwundungsort, seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.363: Max Lehner

Max Lehner war der Sohn eines Landwirts aus Grund, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Saint-Mihiel.

Offiziell ist für Max Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden des 20. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Franz Köpf, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 314;
  • Gefreiter Georg Baumann, gefallen am 28.08.1916 bei Apremont, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Schmatz, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet;
  • Infanterist Anton Weber, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet.

Auch Max Lehner wurde in den Verlustlisten zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet. Dies stellte sich jedoch später wie bei Weber und Schmatz als Irrtum heraus. In den Wirren bei den Kämpfen um Apremot und in dem dort sehr unübersichtlichen Gelände war dies kein Wunder.

 

 

Sterbebild von Max Lehner
Rückseite des Sterbebildes von Max Lehner

Der theoretische Weg von Max Lehner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.241: Ignaz Döring

Der Gutsbesitzer Ignaz Döring wurde am 15.11.1885 in Marktleugast in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 30.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Apremont während der ersten Kämpfe vor Verdun.

Über den Zeitraum des Todes von Ignaz Döring schreibt die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28. – 30.09. Das Erdwerk im Bois Brûlé soll genommen werden. In der Frühe rennt III. Bataillon dagegen an, am Abend II. Bataillon, sie kommen aber nicht durch das Drahthindernis. Auch richtet der Franzose wiederholt Gegenstöße gegen unsere Linien, stets begleitet von heftigem Artillerie-Feuer. Besonders die 12. Kompanie (Hauptmann von Berg) hat bei Apremont manchen Stoß auszuhalten.“

Das Schicksal von Ignaz Döring wird nicht einmal erwähnt. Es hatte keine Bedeutung. Fast scheint es, wenn man den Text liest, als habe es keine Toten und Verwundeten gegeben. Euphemismus pur!

Man begrub Ignaz Döring auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Marktleugast gedenkt Ignaz Döring noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/marktleugastlk-kulmbach_ofr_bay.html

Sterbebild von Ignaz Döring
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Döring

Der theoretische Weg von Ignaz Döring von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.162: Josef Mittermaier

Der Unteroffizier Josef Mittermaier wurde am 12.01.1888 geboren, stammte aus Operding (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Walpertskirchen, und diente im Ersten Weltkrieg in der 5. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren nach 33 Monate Kriegsdienst während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly bei Saint-Mihiel im Rahmen der Schlacht vor Verdun in Lothringen. Sein Regiment lag dort östlich des sogenannten „Römerlagers“ am sogenannten Kuhkopf, an der Deneziersschlucht.

Man begrub Josef Mittermaier auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 51.

Sterbebild von Josef Mittermaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mittermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 689: Bartholomäus Steiglechner

Der Kanonier Bartholomäus Steiglechner stammte aus Baumgarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberneukirchen (Oberbayern),und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Batterie des 9. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Gasvergiftung.

Man begrub Bartholomäus Steiglechner auf dem Soldatenfriedhof Apremont in Block 4, Grab 309.

Sterbebild von Bartholomäus Steiglechner
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Steiglechner

Der theoretische Weg von Bartholomäus Steiglechner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 692: Josef Wagner

Josef Wagner war der Sohn eines Kleinbauern und stammte aus Selling, einem Ortsteil der Kreisstadt Cham. Zuletzt lebte er als Müller in Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in Frankreich während der Kämpfe auf den Höhen von Apremont bei Saint Mihiel. Er wurde, wenn sein Leichnam gefunden wurde, auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel oder Troyon beigesetzt.

Sterbebild von Josef Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wagner

Der theoretische Weg von Josef Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 466: Franz Josef Beimler

Franz Josef Beimler wurde am 07.10.1892 in Woppenrieth als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 21. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 07.10.1914 wurde er durch Gewehrschuss in den Kopf  bei Apremont getötet.

Begraben wurde Franz Josef Beimler auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.

Morgen stelle ich seinen Bruder Johann vor.

Sterbebild von Franz Beimler und seinem Bruder Johann
Rückseite des Sterbebildes von Franz Josef Beimler

 

Der theoretische Weg von Franz Josef Beimles von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: