Der Infanterist Theodor Becherer wurde am 25.05.1893 in Wurmannswies, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggenthal, als Sohn eines Landwirts geboren. Seinen Bruder Michael und dessen Schicksal im Ersten Weltkrieg habe ich am 25.11.2021 vorgestellt. Im Ersten Weltkrieg diente Theodor Becherer in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thelus.
Man begrub Theodor Becherer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Dr. ing. Sebastian März wurde am 05.04.1886 in Untrasried in Bayern geboren. Er Assistent an der chemisch-bodenkundlichen Abteilung der königlichen Forstlichen Versuchsanstalt an der Uni München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 01.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Nähe von Thelus bei Arras.
Offiziell ist für Sebastian März keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine Kameraden des 12. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen beispielsweise seine Kameraden
Oberleutnant Hermann Reiserer, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Leutnant Hans Hafner, gefallen am 01.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Unteroffizier Heinrich Wasem, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Leutnant Georg Wagner, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Gefreiter Xaver Loos, gefallen am 03.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Konrad Wörz wurde am 11.11.1888 in Mittelberg als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg diente er im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 22.08.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren an den Kriegsstrapazen während der Kämpfe 1914 vor Peronne.
Der Unteroffizier Kaspar Hief wurde am 04.03.1892 in Holzleuten geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rückholz. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiment, und wurde er mit dem bayerischen Verdienstkreuz 3. Klasse und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.04.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Moreuil an der Somme in Frankreich bei einem Sturmangriff.
Man begrub Kaspar Hier auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Der Infanterist Joseph Reisacher (Verlustliste: „Reißacher) wurde am 14.06.1892 in Seeweiler in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Seeg. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei der Schlacht zu Thiescourt in Frankreich.
Man begrub Joseph Reisacher auf dem Soldatenfriedhof Thiescourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph ReisacherRückseite des Sterbebildes von Joseph Reisacher
Der theoretische Weg von Joseph Reisacher von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Hermann Mair wurde am 24.04.1889 in der bayerischen Gemeinde Betzigau geboren. Er leistete in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments seine Wehrpflicht ab. Er verstarb am 02.12.1910 im Alter von 21 Jahren im Garnisons-Lazarett Neu-Ulm. Ob sein Grab noch erhalten ist, ist sehr fraglich, da er kein Kriegsopfer war, wodurch sein Grab Bestandsgarantie hätte.
Sterbebild von Hermann MairRückseite des Sterbebildes von Hermann Mair
Franz Xaver Huber stammte aus Breitenloh, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 04.04.1918 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht bei Bapaume in der Nähe von Avesnes-lès-Bapaume durch einen Kopfschuss.
Man begrub Franz Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Infanterist Karl Lindhuber stammte aus Eggenfelden in Bayern und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.10.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Acheville und Thelus in Frankreich durch Granatschuss.
Man begrub Karl Lindhuber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Karl LindhuberRückseite des Sterbebildes von Karl Lindhuber
Der theoretische Weg von Karl Lindhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Maurer Jakob Hütter stammte aus Gries, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Kraiburg am Inn, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont durch einen Granatschuss.
Man setzte die Gebeine von Jakob Hütter auf dem Soldatendfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab bei.
Josef Lohner stammte aus Wald, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Arras.
Josef Lohner wurde auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 1, Grab 227 begraben.