Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.041: Josef Schachtner

Der Soldat Josef Schachtner stammte aus Edmertsee, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eggenfelden, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 23.01.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Gefechte bei Neuville – Saint-Vaast bei Oppy durch eine Mine.

Man begrub Josef Schachtner zunächst auf einem Soldatenfriedhof bei Oppy. Später wurde er vermutlich umgebettet, eventuell auf den rund 15 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in ein Massengrab.

Sterbebild von Josef Schachtner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schachtner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.036: Ludwig Trager

Der Soldat Ludwig Trager stammte aus Untermaisbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggenfelden, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.09.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Feldlazarett Nr. 8 nach schwerer Verwundung während der Schlacht an der Somme bei Ligny-Tilloy.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Trager berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„21.09.1916 Regimentsstab: Luisenhof.

Beim III. (Belowstellung) brachte Andauer und Übermacht der Handgranatenkämpfe den Verlust von Sappenköpfen und schufen ein Feindnest. Teile der 9. wurden abgeschnitten. Bataillonsstab ging nach Eaucourt-l’Abbaye. Versuch der 1. (Leutnant der Reserve Schwaiger), das Feindnest auszuheben, gelang zunächst vollkommen, erlag aber schließlich überstarkem feindlichen Gegenstoß. Große Verluste, Leutnant Schwaiger vermisst (tot). Abends wurden dem III. noch die 3. und 4. Kompanie (Leutnant der Reserve Michel und Böll) zur Verfügung gestellt; ebenso die spärlichen Reste des 1.

Beim I. blieb nurmehr 2., zur Auffüllung der Regimentsreserve kam dann noch ½ I./10. Regiments (Oberleutnant Schmaußer).

II. Kronprinzenstellung.

Maschinengewehr-Kompanie in Stellung; im Stützpunkt auch 1/3 2. Kompanie.

Bei dem Kampfe der 1. im Sachsengraben zeichnete sich bei der anfänglichen Säuberung des Grabens und dann bei der Abwehr der erneut nachdrängenden Engländers besonders aus der Turnkünstler aus Fürth, Infanterist Eduard Höllenreiner aus Miel, Bezirklsamt Köln. Er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille.“

Man begrub Ludwig Trager auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 27, Grab 724.

Seine Heimatgemeinde Unterdietfurt gedenkt Ludwig Trager noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/unterdietfurt_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Trager
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Trager

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.604: Ludwig Haas

Der Soldat Ludwig Haas stammte aus Bockenbach bei Eggenfelden und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei La Blanchette.

Offiziell ist keine Grablage für Ludwig Haas bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe begraben wurde, wo auch andere Gefallene seiner Regiments begraben wurden, u. a.

  • Vizefeldwebel Karl Egger, gefallen am 31.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 9;
  • Reservist Max Hofer, gefallen am 31.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 40.

 

Sterbebild von Ludwig Haas
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Haas

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.163: Karl Lindhuber

Der Infanterist Karl Lindhuber stammte aus Eggenfelden in Bayern und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.10.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Acheville und Thelus in Frankreich  durch Granatschuss.

Man begrub Karl Lindhuber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Karl Lindhuber
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lindhuber

Der theoretische Weg von Karl Lindhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.013: Ludwig Anzengruber

Der Unteroffizier Ludwig Anzengruber wurde am 18.06.1910 in der bayerischen Stadt Eggenfelden geboren und lebte in Tannenmais. Er war Landwirt von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verwundeten Abzeichen ausgezeichnet. Er kämpfte an allen Fronten. Am 18.01.1943 fiel er im Alter von 31 Jahren im Westkaukasus bei Smolenskaja.

Man begrub Ludwig Anzengruber auf einem Friedhof bei Smolenskaja in Russland.

Die Heimatgemeinde von Ludwig Anzengruber gedenkt ihm noch heute auf einem Denkmal:  http://www.denkmalprojekt.org/2012/eggenfelden_lk-rottal-inn_wk2_bay.html

Sterbebild von Ludwig Anzengruber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Anzengruber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 788: Franz Ranzinger

Franz Ranzinger stammte aus Eggenfelden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Jäger-Bataillons. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 04.11.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Oosttaverne in Belgien während der Ersten Flandernschlacht .

Man begrub Franz Ranzinger auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Langemark Massengrab.

Franz Ranzinger wird auf zwei Denkmalen noch heute gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/egglkofen_wk1_bay.htm

Sterbebild von Franz Ranzinger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Ranzinger

Der theoretische Weg von Franz Ranzinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 688: Franz Kirschner

Franz Kirschner wurde in Dietraching als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Eggenfelden. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.11.1914 verstarb er im Alter von 27 Jahren in einem Feldlazarett in Quesnoy an einer Krankheit.

Man begrub Franz Kirschner auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 4, Grab 75.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Franz Kirschner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/unterdietfurt_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Kirschner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Kirschner

Der theoretische Weg von Franz Kirschner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: