Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.139: Alfons Huber

Der Soldat Alfons Huber wurde am 13.02.1886 in Weilach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gachenbach, und war Bader (Masseur) und Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 10. Kompanie des 7. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.07.1915 verstarb er im Alter von 29 Jahren nach einer Amputation seines rechten Beines in Folge einer Verwundung im Feldlazarett Romagne-sous-Montfaucon. Er war während des Stellungskrieges westlich Verdun bei Malancourt und Avocourt (Höhe 304) schwer verwundet worden.

Man begrub Alfons Huber auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-Montfaucon in Grab 159.

Sterbebild von Alfons Huber
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.137: Joseph Zauner

Der Soldat Joseph Zauner stammte aus See und lebte in Kammern in Niederbayern, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Artillerie-Munitions-Kolonne der 1. bayerischen Munitions-Kolonnen-Abteilung im III. Armeekorps als Landwehrmann und Kanonier. Am 15.10.1914 verstarb er im Alter von 28 Jahren bei einem Unglücksfall.

Man begrub Joseph Zauner auf dem Soldatenfriesdhof Maizeray in Block 3, Grab 71.

Sterbebild von Joseph Zauner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Zauner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.135: Anton Hofer

Der Soldat Anton Hofer stammte aus Hofisen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg  diente er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des 14. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 18.02.1917 verstarb er im Alter von 43 Jahren im Lazarett Saarburg (Lothringen).

Man begrub Anton Hofer auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 820.

Sterbebild von Anton Hofer
Rückseite des Sterbebildes von Anton Hofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.134: Johann Kemser

Der Soldat Johann Kemser stammte aus der bayerischen Gemeinde Lenggries. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (Fehler auf Sterbebild). Am 30.08.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren in den Vogesen.

Man begrub Johann Kemser auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3, Grab 69.

Sterbebild von Johann Kemser
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kemser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.131: Franz Xaver Fischer

Der Soldat Franz Xaver Fischer stammte aus Kleinpinning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oberschneiding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.11.1915 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Feldlazarett bei Attigny in den Ardennen an einer Granatverletzung.

Man begrub Franz Xaver Fischer auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab.

Sterbebebild von Franz Xaver Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Fischer

Sonderbeitrag: Friedrich Johannsmeyer

Der Soldat Friedrich Johannsmeyer stammte aus Bischofshagen, einem Teil der Stadt Löhne im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Offizierstellvertreter und Wachtmeister in der 7. Batterie des 1. Garde-Feldartillerie-Regiments. Am 30.07.1918 fiel er durch schwere Verwundung während der beweglichen Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Friedrich Johannsmeyer ist unbekannt.

Offizierstellvertreter Friedrich Johannsmeyer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.129: Joseph Edenreiter

Der Soldat Joseph Edenreiter stammte aus Kratzbichl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 8. bayerischen Infanterie-Regiment. Er geriet in Kriegsgefangenschaft und verbrachte lange Zeit als Kriegsgefangener in Frankreich und Afrika, danach in Internierung in der Schweiz. Am 26.07.1918 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Reserve-Lazarett München an Malaria, 14 Tage nach Rückkehr aus der Schweizer Internierung.

Die Lage des Grabes von Joseph Edenreiter ist unbekannt. Ich vermute, er wurde auf einem Friedhof in München im militärischen Bereich begraben und das Grab existiert noch heute.

Sterbebild von Joseph Edenreiter
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Edenreiter

Sonderbeitrag: Leutnant Friedrich Rodrian

Der Soldat Friedrich Rodrian stammte aus der Gemeinde Bechtheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte als Leutnant der Reserve und Adjutant in der 5. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 31.01.1918 fiel er in Frankreich während der Kämpfe bei St. Quentin und an der Oise an der Aisne bei Coucy-le-Château-Auffrique.

Die Lage des Grabes von Leutnant der Reserve Friedrich Rodrian ist nicht zu ermitteln. Vermutlich wurde er in die Heimat überführt und auf seinem Heimatfriedhof begraben.

Gruppenfoto mit Leutnant der Reserve Friedrich Rodrian (rechts außen) vom 116. Reserve-Infanterie-Regiment

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.126: Joesef Oeler

Der Soldat Joesef Oeler wurde am 10.03.1894 in Bichlberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hofkirchen (Donau). Im Ersten Weltkrieg diente er als Hornist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren, einen Tag vor seinem 21. Geburtstag, während der Stellungskämpfe im Oberelsass in den Vogesen.

Josef Oeler wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 184 begraben.

Sterbebild von Joesef Oeler
Rückseite des Sterbebildes von Joesef Oeler

Sonderbeitrag: Der Leutnant der Reserve und Theologiestudent Otto Herzog

Der Soldat Otto Herzog wurde am 28.07.1891 in der Stadt Reutlingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren und war Student der Theologie (cand. theol.). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve (Volksbund, Regimentsgeschichte) bzw. Vizefeldwebel und Offizierstellvertreter in der 10. Kompanie des 120. Infanterie-Regiment. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei der Erstürmung der Höhen bei Mont-devant-Sassey.

Über den Todestag und die Todesumstände von Otto Herzof berichtet die Regimentsgeschichte des 120. Infanterie-Regiments:

„Der 31. August sollte einer der schwersten Kampftage des Bewegungskrieges werden. Das XIII. Armee-Korps lag mit seinen Gefechtsstaffeln westlich, mit den Reserven noch östlich der Maas, deren Ufer nur durch die eine Kriegsbrücke hinter dem äußersten linken Flügel bei Sassey miteinander verbunden waren. Man rechnete mit einem von Süden, Westen und Nordwesten erfolgenden umfassenden feindlichen Angriff, der auch tatsächlich um Mittag des 31. August begann, durch die vorzügliche Wirkung unserer Artillerie aufgefangen und im Gegenstoß zuungunsten der Franzosen entschieden wurde. Er galt der Wegnahme der hochgelegenen Wälder von Mont. Nachdem in den Vormittagsstunden die Artillerie dauernd gewirkt hatte, gelang es unter den denkbar schwierigsten Angriffsverhältnissen, Meter um Meter unter schwerem Artilleriefeuer erkämpfend, dem I. und III. Bataillon bis 5 Uhr nachmittags endlich in den Besitz des Waldrandes zu gelangen. Der Wald selbst konnte erst in den späten Abendstunden und, seines dichten Unterholzes wegen, nur auf einigen Schneides durchschritten werden. Mitten im Wald, beim Zusammenlauf von zahlreichen Wegen und Schneisen, kam es nochmals zu äußerst blutigen Nahkämpfen bei den Kompanien des III. Bataillons, wobei die Franzosen 3 Offiziere und etwa 80 Mann an Gefangenen einbüßten. Dieser Zusammenstoß auf nächste Entfernung mit dem vortrefflich eingenisteten Gegner, der mit Maschinengewehren das Dickicht abstreute, brachte den Kompanien, besonders der 10., beträchtliche Verluste. Hier fiel auch der junge allseitig beliebte Leutnant Lamparter.

Nun standen die beiden Bataillone am jenseitigen Waldrand. Ein weiteres Vorgehen war von der Führung zunächst verboten, auch sollte sich die Truppe möglichst der Sicht des Gegners entziehen. An eine Nachtruhe war trotz der Anstrengungen, die der Tag gebracht hatte, nicht zu denken. Jeden Augenblick musste damit gerechnet werden, dass der Gegner versuchen würde, sich wieder des Waldes zu bemächtigen oder dass hinterlistige Trupps sich in dem undurchsichtigen Dickicht regen würden. Mit Gewehr im Arm lagen die Kompanien gefechtsbereit.“

Man begrub Otto Herzog auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Grab Leutnant Lamparter und Offizier-Stellvertreter Otto Herzog im Wald von Monton Leutnant Lamparter und Offizier-Stellvertreter Herzog im Wald von Mont