Der Gefreite Anton Hauber stammte aus Ellwangen in Baden-Württemberg. Er war Schüler oder Lehrer einer Dolmetscherschule in Berlin. Am 09.06.1917 verstarb er laut Verlustliste in Folge einer Krankheit.

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Der Gefreite Anton Hauber stammte aus Ellwangen in Baden-Württemberg. Er war Schüler oder Lehrer einer Dolmetscherschule in Berlin. Am 09.06.1917 verstarb er laut Verlustliste in Folge einer Krankheit.

Der Soldat Alois Ramsl stammte aus Frenau, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.09.1914 verstarb er im Alter von 26 Jahren in Folge einer Krankheit im Lazarett Ellwangen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg.
Alois Ramsl dürfte auf einem örtlichen Friedhof in Ellwangen begraben worden sein und sein Grab dürfte auch heute noch existieren.


Heute stelle ich keinen Soldaten vor, sondern einen zivilen Militärbediensteten und nur indirekt am Ersten Weltkrieg beteiligt:
Anton Henn wurde am 06.06.1866 geboren und war Lehrer an der Königlichen Unteroffizier-Vorschule in Sigmaringen im heutigen Baden-Württemberg. Er verstarb am 25.02.1915 im Alter von 49 Jahren.


Der Gefreite Adolf Jäkle wurde am 18.04.1891 in Bodman im heutigen Baden Württemberg geboren und war Student der Geisteswissenschaften. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 24.08.1917 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Verdun.
Die Regimentszugehörigkeit und das Grab von Adolf Jäkle konnte ich nicht mehr ermitteln.


Der Soldat Joseph Ballweg stammte aus Dörlesberg, einem SOrtsteil der Stadt Wertheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 16. Kompanie des 130. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 07.04.1915 fiel er während der Kämpfe auf den Maashöhen zwischen Vaux les Palmeix und Lamorville in Lothringen, wenige Kilometer westlich Verdun in Frankreich. Er wurde bei einem Gefecht in der Nähe der Ortschaften Marchéville-en-Woëvre und Maizeray getötet.
Man begrub Joseph Ballweg auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in Block 5, Grab 41.
In seiner Heimatstadt Wertheim gedenkt man Joseph Ballweg noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/doerlesberg_stadt_wertheim_wk1_wk2_bw.html

Heute stelle ich den zweiten Bruder Metzler vor.
Eugen Metzler wurde am 09.01.1896 in Niedersweiler geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Wolpertswende. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 4. Kompanie des 126. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.05.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Stellungskämpfen bei Berméricourt, nordöstlich Reims.
Man begrub Eugen Metzler auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 4635.
Seine Heimatgemeinde Wolpertswende gedenkt Eugen Metzler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/wolpertswende_lk-ravensburg_wk1_wk2_bawue.html


Heute stelle ich den ersten von zwei Brüdern vor, die im Ersten Weltkrieg ihren Familien entrissen wurden.
Benedikt Metzler wurde am 21.09.1899 in Niedersweiler geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Wolpertswende. Am 30.01.1918 kam er im Alter von 19 Jahren bei einem Unglücksfall ums Leben. Nach meinen Recherchen geschah dies jedoch nicht im Krieg.


Der Unteroffizier Valentin Diemer wurde am 14.06.1889 in Trienz geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Fahrenbach in Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 113. Infanterie-Regiment. Er wurde wurde am 04.09.1914 verwundet und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.07.1917 (die Angabe 26.06.1917 auf dem Sterbebild ist wahrscheinlich falsch) fiel er im Alter von 28 Jahren bei Malancourt in Frankreich.
Die Grablage von Valentin Diemer ist unbekannt. Ich konnte bislang auch keine Vermutung anstellen, da Valentin Diemer in einem Feldlazarett starb und ich nicht weiß, welches es war.
Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Trienz Valentin Diemer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/trienz_gem-fahrenbach_neckar-odenwald-kreis_wk1_wk2_bawue.html


Der Musketier Anton Moser wurde am 12.12.1893 in Niederwinden im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 111. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 21.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Thiepval, Nordfrankreich.
Offoziell ist für Anton Moser keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden viele Soldaten begraben, die bei Thiepval gefallen sind, u. a.


Der Musketier Karl Otto Brummer wurde am 21.07.1895 in Büchenau geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bruchsal Baden-Württemberg. Er war Kandidat (Student) der Theologie. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 114. Infanterie-Regiments. Am 26.09.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Bouchavesnes während der Schlacht an der Somme.
Karl Otto Brummer wurde auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5, Grab 1544 begraben.

