Joseph Hanslmeier stammte aus Ed, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 03.04.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich nach 13 Monaten Kriegsdienst.
Man begrub Joseph Hanslmeier auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph HanslmeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Hanslmeier
Der theoretische Weg von Joseph Hanslmeier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Hausbesitzerssohn Fritz (Friedrich) Dichtler wurde am 30.01.1895 im bayerischen Gemeinde Inzell geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet. Am 09.10.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei den Kämpfen in Flandern bei Becelaere.
Eine Grablage ist für Fritz Dichtler nicht bekannt. Er könnte anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Langemark beigesetzt worden sein. Sein Regimentskamerad Vizefeldwebel Joseph Noll fiel am selben Tag bei den selben Kämpfen und wurde dort in einem Massengrab beigesetzt.
Der gefreite Peter Götzberger stammte aus Stockham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gleich zu Beginn des Krieges wurde er verwundet. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Avion (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.
Offiziell ist keine Grablage für Peter Götzberger bekannt. Er könnte jedoch anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast beigesetzt worden sein. Dort wurden auch Kameraden seiner Kompanie begraben, die zum selben Zeitraum fielen: u. a. Christian Schmidbauer, gefallen am 28.01.1916 bei Avion und Franz Baumgartner, ebenfalls gefallen am 28.01.1916 bei Givenchy.
Sterbebild von Peter GötzbergerRückseite des Sterbebildes von Peter Götzberger
Der theoretische Weg von Peter Götzberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kleinbauer Wolfgang Roider stammte aus Staning und lebte in Chammünster, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Cham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Am 06.06.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Tigny durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Wolfgang Roider auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.
Der Dienstknecht Rupert Piedersdorfer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Emertsham und arbeitete in Westerndorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments als Landwehrmann. Am 09.10.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Arras in Frankreich.
Die Gebeine von Rupert Piedersdorfer wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1024 beigesetzt.
Der Gefreite Benno Fichter stammte aus Ramsau in Oberbayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren im belgischen Flandern.
Seine letzte Ruhe fand Benno Fichter auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno FichterRückseite des Sterbebildes von Benno Fichter
Heute stelle ich das Schicksal eines Soldaten vor, das ich nur nach langen und umständlichen Recherchen erkunden konnte. Zwei Schreibfehler – einer davon im Nachnamen – machten mir das Suchen sehr schwer und führten dazu, dass ich lange keine Ergebnisse fand und fast schon aufgeben wollte.
Der Wehrmann Heinrich Ecklkofer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Landwehr-Infanterie-Regiment. Wahrscheinlich am 07.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Winterschlacht in der Champagne (Frankreich) bei Tahure. Er gilt als vermisst und wurde am 11.11.1919 für tot erklärt.
Es könnte sein, dass Heinrich Ecklkofers Gebeine geborgen und anonym auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab beigesetzt worden ist. So erging es seinen Regimentskameraden Leutnant Otto Kerler und Leutnant Friedrich Schuckmann, die am gleichen Tag fielen und auf diesem Soldatenfriedhof in einem Massengrab beigesetzt worden sind.
Sterbebild von Heinrich EcklkoferRückseite des Sterbebildes von Heinrich Ecklkofer
Der Infanterist Leonhard Freiwang stammte aus Truchtlaching, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeon – Seebruck, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Anfang 1916 und Mitte 1916 wurde er leicht verwundet. Er fiel am 19.07.1917 im Alter von 23 Jahren nach 32 Monaten Kriegsdienst während der Stellungskämpfe in Französisch-Flandern.
Leonhard Freiwangs Gebeine wurden auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Leonhard FreiwangRückseite des Sterbebildes von Leonhard Freiwang
Der theoretische Weg von Leonhard Freiwang von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Jakob Stangl stammte aus Radling in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 17. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst bei der Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne bei Reuilly – Sauvigny und Les Etange an der Aisne.
Offiziell ist für Jakob Stangl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Belleau in einem Massengrab beigesetzt wurde. Sein Regimentskamerad Feldwebelleutnant Joseph Greif, der am selben Tag fiel, wurde dort auch in einem Massengrab beigesetzt. Ebenso erging es dem Oberarzt des Regiments, Hugo Behrendt, der am 18.07.1918 fiel.
Sterbebild von Jakob StanglRückseite des Sterbebildes von Jakob Stangl
Der Landwehrmann Johann Leißl wurde am 11.12.1881 in Neumarkt a. R. (heute: Neumarkt-Sankt Veit) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.12.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Arras.
Man begrub Johann Leißl auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.